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Der Mehrwertsteuer-Sondersatz von derzeit 3,8 Prozent für die Hotellerie ist im Parlament umstritten. (Bilder: Schweiz Tourismus)

Mehrwertsteuer-Sondersatz für Hotels ist im Parlament umstritten

Ob der 1996 eingeführte Mehrwertsteuer-Sondersatz von derzeit 3,8 Prozent für die Hotellerie bis 2035 beibehalten werden soll oder nicht, bleibt umstritten. Der Nationalrat will ihn abschaffen; der Ständerat will daran festhalten.

Mit 31 zu 9 Stimmen bei 4 Enthaltungen hat die kleine Kammer am Donnerstag beschlossen, dass Beherbergungsleistungen weiterhin reduziert besteuert werden sollen. Damit würde die vom Fachkräftemangel und dem starken Franken stark betroffene Branche gestützt, machte die Mehrheit geltend. Insgesamt geht es um 310 Millionen Franken im Jahr.

Der Sondersatz für die Hotellerie ist erstmals 1996 eingeführt worden

Die Vorlage geht nun wieder an den Nationalrat. Hält er an seinem Entscheid fest, wird der Sondersatz für die Hotellerie Ende 2027 auslaufen.

Der tiefere Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleistungen war 1996 zur Stützung der damals kriselnden Branche eingeführt worden. Er wurde seither mehrmals verlängert.