GIRARD-PERREGAUX feiert sein Jubiläum mit der 1966 Tourbillon

Zur Feier des 220-jährigen Jubiläums erweitert Girard-Perregaux seine Kollektion Haute Horlogerie mit einem Modell, das von seiner Geschichte und der eindrucksvollen Komplikation des Tourbillons inspiriert ist. Das Modell Tourbillon mit Goldbrücke Girard-Perregaux 1966 ist höchster Ausdruck der Uhrmachertradition und wird in einer Serie von 50 einzeln nummerierten Exemplaren herausgegeben. Das schlichte und elegante Design dieser Uhr erinnert an ihre berühmten Vorgänger. Insbesondere die auf dem silberfarbenen Zifferblatt aufgemalten arabischen “Breguet”-Ziffern und die blattförmigen Zeiger aus gebläutem Stahl sind bezeichnend für jene Zeit, in der es nur Taschenuhren gab.

Der klaren Linienführung des 40-Millimeter-Gehäuses liegen eine ausgeklügelte Architektur und eine hochfeine Realisierung zugrunde. Die mit höchster Sorgfalt entwickelten, wohlgeformten Gehäuseanstöße schmiegen sich perfekt an das Handgelenk und die zahlreichen, in der Manufaktur realisierten, minutiösen Ausarbeitungen des Gehäuses lassen das Roségold in vollem Glanz erstrahlen. Der mit einer Handgravur verzierte, sechsfach verschraubte Boden erinnert an die Staubdeckel der Tourbillons Girard-Perregaux aus dem 19. Jahrhundert. Jedes einzelne Exemplar ist mit einer Nummer versehen, die – ganz in der Tradition der Marke – ebenfalls von Hand eingraviert ist. Das Herz der Uhr ist ein Uhrwerk mit 224 Bestandteilen, das Girard-Perregaux 9610, dessen Architektur und hochfeines Dekor ebenfalls auf die Taschenuhren des 19. Jahrhunderts zurückgehen.

Die neue Tourbillon Girard-Perregaux 1966

Der Zeitmesser wartet mit einer seltenen Form der Tourbillonbrücke auf. Es handelt sich um eine so genannte “Wannenbrücke” mit gewogenen Armen. Das Wiegen ist ein Schleifvorgang, bei dem mit einer Feile eine perfekt regelmäßige, wiegende Bewegung ausgeführt wird, bis die äußeren Enden der Brückenarme eine halbzylindrische Form aufweisen, unter gleichzeitiger Bewahrung der Mitte und der Absätze der Brücke. Zum Schluss schleift der Uhrmacher mit Schleifsteinen, Schmirgelfeilen, Holzstäbchen und Diamantpasten nach, um eine perfekte Ausrundung zu erhalten. Auch die kleinste Unvollkommenheit wäre von bloßem Auge sofort erkennbar. Dieses Handwerk, das höchste Fingerfertigkeit und äußerste Konzentration erfordert, ist ein wertvolles Erbe der von Constant Girard-Perregaux im 19. Jahrhundert realisierten Taschenuhren mit Tourbillon.

Das feine Tourbillon erfordert ebenfalls höchste Sorgfalt: Die 72 Bestandteile werden mit äußerstem Fingerspitzengefühl zu einem Gesamtdurchmesser von einem Zentimeter zusammengesetzt. Mit seinen leichten 0,3 Gramm kommt das Tourbillon dem Gewicht einer Schwanenfeder gleich. Angetrieben wird es über ein von der Manufaktur patentiertes, automatisches Aufzugsystem. Die auf kleinem Durchmesser in Platin gefertigte Schwungmasse ist im Bereich unterhalb des Federhauses und darum herum untergebracht. Somit bewahrt die elegante Bauweise die Abmessungen und die Architektur des Uhrwerks.

Kontakt

www.girard-perregaux.com