Nächstes Jahr erscheint die siebte Generation des Ford Mustangs. Während laut den ersten Informationen Ford vorerst auf jegliche Elektrifizierung des Antriebs verzichtet, ist der fünftürige Ford Mustang Mach-E (LSK) ein reines Elektroauto. Bis auf den Namen und einigen wenigen Designelementen hat der Mustang Mach-E keine Gemeinsamkeiten mit den bisher seit 1964 in sechs gebauten Mustang-Generationen gemein. Auch das Ford Mustang Mach-E SUV sorgt für Fahrspaß. Für alle Mustang Elektro-SUV mit Allradantrieb ist ab sofort das KW V3 Gewindefahrwerk erhältlich. Das verhältnismäßig schwere Elektroauto profitiert durch die verwendeten KW Mehrventildämpfer im Gewindefahrwerk in der Fahrdynamik und vor allem im Fahrkomfort. Selbst bei schnellen Kurvengeschwindigkeiten bringt das Fahrwerk mehr Ruhe in den hohen SUV-Karosserieaufbau des Ford Mustang Mach-E.

Die KW Dämpfer mit ihrer zweistufigen Mehrventiltechnologie sind in der Lowspeed-Druckstufe und -Zugstufe manuell einstellbar. Das Teilegutachten deckt eine stufenlose Tieferlegung von 25 bis 45 Millimetern an der Vorderachse und 20 bis 40 Millimetern an der Hinterachse ab.

Der Katalogpreis für das Ford Mustang Mach-E KW V3 Gewindefahrwerk liegt bei CHF 3185,00.
 
Der Automobilhersteller Ford arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit dem Fahrwerkhersteller KW automotive zusammen. So entwickelt und fertigt KW unter anderem ausgewählte Ford Performance Gewindefahrwerke. Beispielsweise sind diese im Ford Fiesta ST Edition und Ford Focus ST Edition fester Bestandteil der Serienausstattung. Aber auch für den auf dem Goodwood Festival of Speed 2022 vorgestellten 2000 PS starken Ford Pro Electric SuperVan Concept entwickelte KW Fahrwerkkomponenten.

„Ganz so viel E-Power wie der SuperVan hat das Ford Mustang Mach-E SUV nicht, dennoch profitiert das Elektro-SUV von dem ab CHF 3185,00 erhältlichem KW V3 Gewindefahrwerk in vielen Belangen“, so Peter Banz, Geschäftsführer KW automotive (Schweiz) AG.

Überzeugend vielfältig: das KW V3 Gewindefahrwerk im Ford Mustang Mach-E

„Bei all unseren Straßenanwendungen verfolgen wir konsequent die Abstimmungsphilosophie, ein Fahrwerk immer so komfortabel wie möglich und so straff wie nötig auszulegen“, erklärt Peter Banz. „Um dabei keinen großen Kompromiss eingehen zu müssen, setzen wir deshalb bei unseren in der Dämpfercharakteristik einstellbaren Fahrwerken auf mehrstufige Dämpferventile.“

So werden die Druck- und Zugstufenventile einfach ausgedrückt jeweils mit einem einstellbaren Lowspeed-Ventil und fest vorkonfiguriertem Highspeed-Ventil aufgebaut. Bei den Bezeichnungen High- und Lowspeed ist die Arbeitsgeschwindigkeit der Kolbenstange im Gewindefahrwerk gemeint. Langsame Kolbenstangengeschwindigkeiten sind typischerweise Lenken und Bremsen. Schnelle vertikale Anregungen entstehen durch Fahrbahnunebenheiten, die schlagartig in die ungefederten Maßen eingeleitet werden und sorgen für sehr schnelle Kolbenstangenbewegungen.

„Einfach kann man sich das so merken, dass alles, was wir Fahrer hinter dem Lenkrad veranstalten unter Lowspeed fällt und alles, was die Straße in Form von Bodenwellen oder Querfugen ans Auto ungedämpft weitergibt, eine Highspeed-Anregung für den Dämpfer sind“, sagt Peter Banz.

Soll das Handling nun noch direkter und der Karosserieaufbau des Mach-E noch stärker an die Strasse angebunden werden, wird der Querschnitt im Lowspeed-Zugstufenventil manuell geschlossen. Wird es dagegen geöffnet, wird der Abrollkomfort höher. Insgesamt 16 Klickstufen stehen dafür direkt am Fahrwerk zur Verfügung.
 
Unabhängig von der Zugstufe bietet das KW V3 Gewindefahrwerk die Option, auch die Lowspeed-Druckstufenkräfte individuell abzustimmen. Mit zwölf Klicks kann das Einfedern der Räder straffer oder weicher am KW V3 eingestellt werden. An der Vorderachse des Mach-E sorgen höhere Druckstufenkräfte für eine noch direktere Lenkung und an der Hinterachse wirken höhere Druckstufenkräfte dem Übersteuern entgegen. Bei schlagartigem Einfedern wie dem Überfahren von Bodenwellen lässt die vorkonfigurierte Highspeed-Druckstufendämpfung ein schnelles Einfedern zu und es wird unterbunden, dass der Reifen beispielsweise ein einer zu straff eingestellten Lowspeed-Druckstufe an Grip verliert.

Dadurch bleibt der Mach-E bei allen alltäglichen Fahrmanövern und selbst bei blitzartigem Ausweichen leicht beherrschbar. Das KW V3 vermittelt im Ford SUV mit seinem hohen Karosserieaufbau ein sicheres Fahrgefühl und der Mach-E gewinnt deutlich an Abrollkomfort. Durch den tieferen Schwerpunkt nach dem Einbau des KW V3 Gewindefahrwerks – stufenlose Tieferlegung von 25 bis 45 Millimetern an der Vorderachse und 20 bis 40 Millimetern an der Hinterachse einstellbar – gewinnt das Elektro-SUV durch die KW Mehrventiltechnologie weiter an Fahrdynamik ohne Einbußen am Restfahrkomfort.

https://www.kwsuspensions.ch

Über KW automotive

Zur KW Gruppe gehören der Fahrwerkhersteller KW automotive mit seinen Marken KW suspensions, ST suspensions, ap Sportfahrwerke und die SimRacing-Marken TrackTime und Ascher Racing. Mit seinem immensen Fahrwerk-Portfolio, modernster Fertigungstechnik, Entwicklungs- und Testzentrum agiert KW seit über 25 Jahren erfolgreich auf allen Märkten. In den vergangenen Jahren entwickelte KW automotive über 16 verschiedene Dämpfungstechnologien, um seinem eigenen Anspruch „Für jeden Anspruch das richtige Fahrwerk“ zu liefern, gerecht zu werden. Neben seinem Kerngeschäft, der Entwicklung und Fertigung von manuell und adaptiv einstellbaren Gewindefahrwerken und weiteren Fahrwerkkomponenten für den Aftermarket sowie dem Zubehörprogramm verschiedener Automobilhersteller, entwickelt sich das Geschäftsfeld der Erstausrüstung von Sondermodellen und Supersportwagen für die schwäbische Fahrwerkmanufaktur äußerst positiv.

Als Entwicklungspartner für anspruchsvolle geregelte Fahrwerksysteme verfügt KW automotive über das gesamte Produktportfolio aus Hydraulik, Elektronik, Sensorik, Steuergeräte und Dämpferregelungen sowie das notwendige Knowhow zur Applikation und Abstimmung komplexer fahrdynamischer Regelungen aus einer Hand. Im Kundenmotorsport hat sich KW automotive in den vergangenen Jahren stark etabliert und fertigt für immer mehr Rennfahrzeuge verschiedener Automobilhersteller homologierte Rennsportdämpfer und -fahrwerke. Weltweit setzen erfolgreiche Rennsportteams auf die patentierte Ventiltechnik der KW Competition Fahrwerke.

Die Unternehmensgruppe verfügt über Niederlassungen in den wichtigsten Märkten wie Belgien, Großbritannien, China, Japan, Schweiz, Spanien, Taiwan und USA. Von den knapp 1200 Angestellten weltweit sind etwa 360 am Stammsitz in Fichtenberg tätig. Weitere Geschäftssparten sind Software- und Hardwarelösungen sowie Events für den virtuellen Motorsport unter dem Dach der Marke RaceRoom. Ebenfalls Marken der KW Gruppe sind die Fahrwerkhersteller KW Damping Technology, S.A. (ehemals AL-KO Damping Technology, S.A.), Belltech und Reiger Suspension sowie der Leichtmetallräderhersteller BBS.