Die Grünliberale Partei der Schweiz GLP will nach dem US-Zollschock die Bilateralen III so rasch wie möglich zur Volksabstimmung bringen. Laut Parteipräsident Jürg Grossen ist der bilaterale Weg mit der Europäischen Union der beste Weg, um die Erfolgsgeschichte Schweiz weiter zu schreiben. Die Grünliberalen sehen die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Schweiz hauptsächlich in weiteren staatlichen Regulierungen. Der Staat soll die weitere Anbindung an die EU vorantreiben. Der Staat soll klimafreundliche Innovationen fördern und die Digitalisierung der Schweizer Wirtschaft vorantreiben. So zumindest skizziert die GLP den Zukunftsplan für unser Land in ihrer Reaktion auf die von den USA verhängten Zolltarifen von 39 Prozent.
Medienmitteilung Grünliberale Partei Schweiz GLP
Mit diesem Zukunftsplan schreiben wir die «Erfolgsgeschichte Schweiz» weiter
Die GLP ruft dazu auf, unsere Wirtschaft gemeinsam nachhaltig zu stärken. «Wir lassen uns nicht unterkriegen. Hand in Hand mit unseren Unternehmen schreiben wir die Erfolgsgeschichte Schweiz weiter. Wir haben die Rezepte dazu», sagt Parteipräsident Jürg Grossen.
Der Bundesrat kommt mit einem miserablen Ergebnis aus den USA zurück. Zölle von 39 Prozent sind nicht akzeptabel! Die Landesregierung muss diese in weiteren Gesprächen und Verhandlungen mit der Trump-Administration deutlich senken! Aber das reicht nicht. Die Schweiz muss die Herausforderungen der hohen US-Zölle gemeinsam angehen.
Für die Grünliberale Partei Schweiz braucht es neben weiteren Verhandlungen den folgenden Zukunftsplan
Bilaterale III rasch vors Volk bringen
Die Schweiz braucht geregelte Beziehungen mit ihren wichtigsten Handelspartnern. Darum soll unser Land den bewährten bilateralen Weg absichern mit dem neuen Vertragspaket für die Zukunft absichern.
Sicherung der Arbeitsplätze und Schutz der Exportwirtschaft
Die Frist für den Bezug von Kurzarbeitsentschädigung soll auf 24 Monate verlängert werden.
Exportrisikoversicherung stärken
Die Exportrisikoversicherung (SERV) soll gezielt für neue Märkte geöffnet und ein «Markteintritts-Garantieprogramm» für KMU angegangen werden.
Bezahlbare Stromversorgung sichern
Alle sollen von marktwirtschaftlichen Bezugspreisen und Einspeisevergütungen profitieren und ihren Stromlieferanten frei wählen können. Dazu braucht es das Stromabkommen mit der EU.
Freihandel verbessern
Die Schweiz soll die bereits aufgegleisten Freihandelsabkommen (FHA) unter Dach und Fach bringen, neue angehen und bestehende Abkommen wie jenes mit Japan updaten.
Anreize für unternehmerische Diversifikation schaffen
Wir fordern Anreize für Firmen, um in neue Märkte zu investieren wie die steuerliche Abzugsfähigkeit von Markteintrittskosten und Zuschüsse an Exportprojekte in neuen Regionen .
Digitalisierung des Exports ermöglichen
Die Schweiz soll KMU beim Zugang zu internationalen Online-Marktplätzen unterstützen. Digitale Exporte senken Markteintrittshürden und ermöglichen neue Wertschöpfung.
Klimafreundliche Innovation fördern
Die Schweiz soll sich als Cleantech-Innovationshub positionieren und hier weltweit eine führende Stellung einnehmen. Hierzu gilt es mit Partnerstaaten Kooperationsverträge für klimafreundliche Technologien abzuschliessen, gemeinsame Forschung zu betreiben, Marktzugang zu erleichtern und Fachkräfte auszutauschen.
Switzerland Global Enterprise (S-GE) modernisieren
Die Swiss Business Hubs sollen in strategischen Regionen gezielt ausgeweitet und S-GE als zentrale Anlaufstelle für KMU im Exportprozess gestärkt werden – digital, effizient und branchenspezifisch.


