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Der Kanton Zürich hat 2025 erneut einen Rekord an Steuereinnahmen eingefahren - höchste Zeit für neue Steuersenkungen, findet die SVP. (Bilder: Pixabay)

Die SVP fordert vom Kanton Zürich Steuersenkungen

Die Steuererträge des Kantons Zürich sind im Fiskaljahr 2025 auf insgesamt 9.8 Milliarden Franken gestiegen. Als Folge davon weist die Staatsrechnung einen Einnahmenüberschuss von satten 727 Millionen Franken aus. Für die SVP ist deshalb klar: Runter mit den Steuern! Trotz der seit 2026 erfolgen Senkung des Steuerfusses um drei Prozent sieht die Schweizerische Volkspartei des Kantons Zürich Luft für weitere Steuersenkungen. Parteipräsident Domenik Ledergerber sagt dazu lakonisch: “Es darf nicht sein, dass der Staat der Bevölkerung unnötig Geld aus den Taschen zieht.”

727 Millionen Überschuss – SVP sieht Steuersenkung bestätigt

Die Staatsrechnung 2025 des Kantons Zürich fällt deutlich besser aus als erwartet. Mit einem Überschuss von 727 Millionen Franken erzielt der Kanton das zweitbeste Ergebnis seit 2008. Auch die Finanzierungsrechnung schliesst mit einem Überschuss von 519 Millionen Franken ab. Die Steuererträge stiegen auf 9.8 Milliarden Franken (+4.9 Prozent).

Für die SVP zeigt das Ergebnis klar: Der Kanton Zürich hat kein Einnahmenproblem – entscheidend ist nun der verantwortungsvolle Umgang mit den Ausgaben.

Fraktionspräsident Tobias Weidmann sagt: «Der Einnahmerekord zeigt klar: Der Kanton Zürich kann und muss den Steuerfuss weiter senken. Gleichzeitig muss der Staat seine Hausaufgaben auf der Ausgabenseite machen und Luxusprojekte wie Velowege für 100 Millionen Franken stoppen.» Für die SVP bestätigt das Ergebnis auch den eingeschlagenen finanzpolitischen Kurs. Auf Initiative der SVP hat der Kantonsrat eine Senkung des Steuerfusses um drei Prozent ab dem Jahr 2026 beschlossen.

Kantonsrat Marc Bochsler erklärt: «Die Steuersenkung ab 2026 ist ein Erfolg der SVP und zeigt, dass wir mit unserer Finanzpolitik auf dem richtigen Weg sind. Wenn sich die Einnahmen weiterhin so positiv entwickeln, liegt künftig weiteres Entlastungspotenzial für Bevölkerung und Wirtschaft drin.»

Der Kanton Zürich soll der Bevölkerung nicht unnötig Geld aus den Taschen ziehen

Der Kanton investierte im vergangenen Jahr rund 1.2 Milliarden Franken in seine Infrastruktur, insbesondere in Bildung und Gesundheit. Gleichzeitig gingen die Nettoschulden um rund 11 Prozent auf 3.9 Milliarden Franken zurück. Für die SVP ist nun entscheidend, dass die Investitionspriorisierung konsequent weitergeführt wird und sich der Kanton auf seine Kernaufgaben konzentriert.

Parteipräsident Domenik Ledergerber sagt: «Der Kanton muss sich auf seine zentralen Aufgaben konzentrieren und unnötige neue Bestellungen vermeiden. Es darf nicht sein, dass der Staat der Bevölkerung unnötig Geld aus den Taschen zieht.»

Gleichzeitig führt die anhaltend hohe Zuwanderung zu einem zunehmenden Druck auf Infrastruktur, Verkehr und Wohnraum. Im Juni 2026 wird mit der Abstimmung über die Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» eine wichtige Weichenstellung erfolgen. Marc Bochsler sagt dazu: «Die Bevölkerung wächst rasant. Damit steigen auch die Anforderungen an Infrastruktur und Staatshaushalt.»

https://www.svp-zuerich.ch/