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Rolls-Royce präsentiert das Sondermodell Cullinan Yachting. (Bilder: Rolls-Royce)

Rolls-Royce Cullinan Yachting – Die vier exklusiven Sondermodelle

Rolls-Royce präsentiert Cullinan Yachting: Vier exklusive Sondermodelle, die die Ästhetik, die Materialien und den Geist des modernen Yachtbaus zelebrieren. Jedes Fahrzeug ist einer der vier Himmelsrichtungen gewidmet. Ein subtiles Thema, das sich in den Details des Interieurs und Exterieurs widerspiegelt. Alle vier Fahrzeuge zeichnen sich durch Elemente wie seewasserbeständigem Teakholz, handbemalte Armaturentafel im maritimen Stil, Starlight Headliner mit mediterranem Windmuster und unverwechselbaren Außenlackierungen aus. Sie spiegeln die langjährige Verbindung von Rolls-Royce zur Welt des Bootsbaus wider. Von Charles Rolls’ eigener Familienyacht bis hin zu aktuellen Kooperationen mit führenden Yachtdesignern.

Handbemalte Elemente sind eine immer gefragtere Bespoke Form. So beschäftigt Rolls-Royce mittlerweile hauptberufliche Kunstmaler. Bei jedem der Cullinan Yachting ist die geschwungene Kielwasserlinie einer in den Hafen einlaufenden Yacht in einem Kunstwerk mit dem Titel „Shoreline“ in der Armaturentafel eingefangen. Eine detailreiche Wellenbewegung scheint über die Oberfläche zu rollen. Und erweckt den Eindruck, als würde Wasser über das offenporige Teakfurnier laufen.

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Die vier Sondermodelle des Cullinan von Rolls-Royce zelebrieren den modernen Yachtbau.

Sondermodelle von Rolls-Royce erinnern an die kristallinen Töne der Côte d’Azur

Die Entwicklung der Komposition erforderte zwei Monate des Experimentierens, in denen Farbkombinationen, Auftragetechniken und Lackierverfahren verfeinert wurden. Um den lebensechten Welleneffekt zu erzielen, wird das Pigment per Airbrush auf den noch feuchten Lack aufgetragen. Und anschließend mit einem feinen Pinsel von Hand verteilt. Indem der Künstler die Luft über die Oberfläche lenkt und die Farbe manuell führt, erzielt er die natürliche Bewegungswirkung. Die gemalte Komposition ist Teil einer umfassenderen Gestaltung, die sich über die gesamte Breite des Fahrzeugs erstreckt. Die Armaturentafel ist in Piano Milori Sparkle lackiert. Es ist ein sattes, metallisches Blau, das an die tiefen, kristallinen Töne der Côte d’Azur erinnert.

Auch im übrigen Innenraum, einschließlich der hinteren Waterfall Rückwand, der Abdeckung der hinteren Mittelkonsole und der Türverkleidungen, findet sich offenporiges Teakholz. Das Material, das man häufig auf Yachtdecks findet, wurde aufgrund seiner maritimen Authentizität, der natürlichen Haptik und der warmen Optik ausgewählt. Auf dem Waterfall verankert ein Intarsien-Kompassmotiv das Thema zusätzlich. Jedes Design besteht aus über 40 einzelnen Furnierstücken aus Ahorn, Teak, Esche und Schwarzem Bolivar. Welche präzise von Hand zugeschnitten und zusammengefügt sind.

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Der Innenraum des Cullinan ist mit arktisweißem und marineblauem Leder ausgestattet.

Bespoke Interieur: eine Entdeckungsreise

Der Innenraum ist mit arktisweißem und marineblauem Leder ausgestattet, zudem mit kontrastierenden Ziernähten, Paspeln und Monogrammen auf den Kopfstützen. Die Sitzeinsätze ziert ein nautisches Takelmuster, das in diagonalen Bändern mit dem charakteristischen Garn von Rolls-Royce handgestickt ist. Entworfen von einem Kunsthandwerker mit persönlicher Verbindung zur Royal Navy und Erfahrung in Garn-, Web- und Sticktechniken, wurde dieses Stück sorgfältig gestaltet. Es erinnert an das Verdrillen von Seilen, wenn mehrere Stränge miteinander verdreht werden, um Stabilität zu gewährleisten. Die Richtung jedes Stichs spiegelt diese strukturelle Komposition wider und überträgt die Kunst der nautischen Seilarbeit elegant in die Stickerei. Ein Seilmotiv erscheint auch auf den beleuchteten Einstiegsleisten.

Vier Himmelsrichtungen, vier Identitäten

Die Außenlackierung jedes Cullinan Yachting spiegelt die Himmelsrichtung wider, nach der er benannt ist. Norden präsentiert sich in Kristallblau über Hellblau und erinnert an die kälteren Gewässer höherer Breitengrade; Süden fängt wärmere Gefilde in einem tiefen, ruhigen Kristallblau über Arabisch Blau IV ein; Osten ist in Dunklem Seidengrün gehalten und suggeriert die Ruhe und das Geheimnis der Tiefsee; Westen erscheint in Saphirgrau und erinnert an einen sturmgepeitschten Meereshimmel. Die Fahrzeuge sind mit einem handgemalten Kompassmotiv auf den vorderen Kotflügeln versehen, in dem die entsprechende Himmelsrichtung rot hervorgehoben ist – ergänzt durch eine von Hand aufgetragene doppelte Coachline in Phönixrot und Arktisweiß. Jedes Exemplar ist mit 22-Zoll-Leichtmetallrädern in Hochglanzoptik ausgestattet, die an die hochglanzpolierten Zierelemente und Decksbeschläge moderner Yachten erinnern.

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Die Sondermodelle des Rolls-Royce Cullinan sind mit einem handgemalten Kompassmotiv auf den vorderen Kotflügeln versehen.

Rolls-Royce und seine Verbindung zum Yachtsport: mehr als ein Jahrhundert Tradition

Die Verbindungen zwischen Rolls-Royce und der Welt des Yachtsports sind tiefgreifend und traditionsreich. In der Designsprache von Rolls-Royce ist die untere Karosserielinie – die sogenannte „Waft Line“ – direkt vom Yachtdesign inspiriert. Sie erzeugt ein natürliches Gefühl von Bewegung, indem sie die darunter vorbeiziehende Straße reflektiert, ähnlich wie ein Yachtrumpf das Wasser reflektiert. Viele Klassiker, darunter Serienmodelle aus der Goodwood-Ära wie Phantom Drophead Coupé und Spectre sowie die modernen Coachbuild Sonderanfertigungen Boat Tail, greifen Designmerkmale und Materialeinflüsse von Rennyachten auf.

Der Yachthafen an der Côte d’Azur bildet den kreativen Mittelpunkt von Cullinan Yachting

Es besteht auch eine direktere, persönliche Verbindung zwischen der Marke und der maritimen Welt. Lange bevor Charles Rolls Henry Royce kennenlernte, besaß seine Familie die elegante Santa Maria – ein Zweimast-Schoner mit Hilfsdampfantrieb, wie er typisch für die mondäne Seefahrtsgesellschaft der damaligen Zeit war. Nach seinem Abschluss in Cambridge im Jahr 1898 arbeitete der junge Rolls kurzzeitig als Dritter Ingenieur auf dem Schiff, bevor er seine wahre Berufung als Pionier der Automobil- und Luftfahrtgeschichte fand.

Logbücher und Aufzeichnungen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert belegen, dass die Santa Maria die Familie auf Kreuzfahrten von Shoreham, weniger als 50 Kilometer vom Stammsitz von Rolls-Royce an der Südküste Englands entfernt, ins Mittelmeer mitnahm. Zu den angelaufenen Häfen gehörten Neapel, Malta, Algier und die Côte d’Azur. Letzteres – nach wie vor ein beliebtes Reiseziel und Heimathafen für viele Rolls-Royce Kunden, die auch Yachtbesitzer sind – bildet den kreativen Mittelpunkt von Cullinan Yachting.

https://www.rolls-roycemotorcars.com