Der Ferrari 488 Pista Spider

Das 50. offene Sportwagenmodell des Cavallino Rampante ist das leistungsstärkste Spider-Serienmodell in der Ferrari-Geschichte. Mit einem einmaligen Leistungsgewicht von 1,92 kg/PS. Der Ferrari 488 Pista Spider verbindet dadurch die besten für die Rennstrecke entwickelten technologischen Lösungen mit Fahrfreude. Und verhilft dem Fahrer so zu einem berauschenden Erlebnis am Steuer.

Er fühlt sich eins mit dem Auto. In einer symbiotischen Beziehung, die ein unmittelbares Ansprechen auf alle Gaspedalbefehle und eine absolute Kontrolle garantiert. Dies ist ferner nicht weiter überraschend. Da der Ferrari 488 Pista Spider kurzum von dem umfassendsten Technologietransfer von der Rennstrecke, den es jemals bei einem offenen Straßenwagen gegeben hat, profitiert.

Triebwerk, Dynamik und Aerodynamik des Modells stammen kurzum von zwei Rennwagen: erstens dem 488 Challenge und zweitens dem 488 GTE. Letzterer gewann 2017 immerhin die FIA- Langstrecken-Weltmeisterschaft in der GT-Klasse. Damit hat Ferrari seit der Gründung dieser Weltmeisterschaft 2012 fünf GT-Konstrukteur Titel gewonnen. Das Modell hat außerdem eindeutig von der umfangreichen Arbeit an der Entwicklung einer Coupé-Version, dem 488 Pista, profitiert.

Der Ferrari 488 Pista Spider ist ausgestattet mit dem bislang leistungsstärksten V8-Motor von Ferrari

Der 3902-Liter-Biturbo-V8 bringt 720 PS auf die Straße (50 PS mehr als der 488 Spider). Und verbindet überdies diese Leistung mit einem Drehmoment, das für ein Gefühl stetiger, nicht endender Beschleunigung sorgt. Deshalb wurde ihm zudem der Spezialpreis „Best of the Best“ als Spitzenmotor aller Gewinner der letzten 20 Jahre zugesprochen. Die Leistungswerte des Modells sind die besten, die je ein Spider aus Maranello erreicht hat. Zum Beispiel eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 2,85 Sekunden und wiewohl eine Rundenzeit in Fiorano von nur 1’21’’5.

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Das Triebwerk des Ferrari 488 Pista Spider steigert nicht nur die Leistung, sondern macht auch das Handling des Wagens intuitiver.

Zielgruppe für den 488 Pista Spider ist der typische eingefleischte Ferrarista, der auch schon andere Ferrari Spiders besitzt. Das sind Fahrer, die die gesamte Power und Geschwindigkeit des 488 Pista Spider spüren wollen. Aber auch einfach das Fahren im offenen Wagen und den Soundtrack dieses einmaligen Triebwerks genießen können. Die Innovationen beschränken sich jedoch nicht allein auf eine höhere Leistung. Sie sorgen für eine deutliche Gewichtsreduzierung und es gibt noch mehrere Neuerungen in den verschiedensten Bereichen. So bietet der Ferrari 488 Pista Spider ein noch besseres Handling. Und ist damit eines der faszinierendsten Modelle, die Ferrari je gebaut hat.

Der Motor im Ferrari 488 Pista Spider leistet 720 PS und damit 50 PS mehr als der Ferrari 488 Spider

Das Triebwerk des 488 Pista Spider setzt bezüglich Charakteristik und Leistung den Maßstab für alle Motoren einschließlich Saugmotoren. Aus diesem Grund hat es drei Jahre hintereinander das Prädikat „Motor des Jahres“ erhalten: 2016, 2017 und 2018. Es ist der leistungsstärkste V8, der je in einem Straßenwagen von Ferrari eingesetzt wurde. Und zwar sowohl hinsichtlich seiner Gesamt- wie seiner spezifischen Leistung. Der Motor bietet außerdem die höchste Leistungssteigerung gegenüber dem 488 Spider, dessen Weiterentwicklung der 488 Pista Spider darstellt.

Die technischen Leistungswerte des Wagens sind außergewöhnlich und setzen ihn an die Spitze seines Segments. Der Ferrari 488 Pista Spider kann 720 PS bei 8.000 U/min auf die Straße bringen. Das sind 50 PS mehr als der 488 Spider und 115 PS mehr als das vorherige Sondermodell. Seine spezifische Leistung steigert sich damit auf klassenbeste 185 PS/l. Das maximale Drehmoment ist höher bei allen Motordrehzahlen. Und erreicht ab 3.000 U/min einen Spitzenwert von 770 Nm (10 Nm mehr als der 488 Spider).

Kühlere Luft im Motor des Ferrari 488 Pista führt zu einer Leistungssteigerung

Dies ist das Resultat der Neugestaltung der Lufteinlässe, wie sie für den 488 Challenge eingebaut sind. Die Lufteinlässe sind von den Flanken nach hinten in den Heckspoiler-Bereich verlegt. Sodass mehr und kühlere Luft in den Motor einströmt und so zu einer Leistungssteigerung beiträgt. Durch die Verlegung der Lufteinlässe besteht Platz für einen größeren Ladeluftkühler vor den Hinterrädern. Dank dieser Lösung reduzieren sich auch die strömungsdynamischen Verluste. Weiterentwickelte Bauteile der Formel 1 reduzieren das Gewicht. Darunter gehören die Inconel Auspuffkrümmern, eine leichtere Kurbelwelle und Schwungscheibe sowie Pleuel aus Titan.

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Die technischen Leistungswerte des Wagens sind außergewöhnlich und setzen ihn an die Spitze seines Segments.

Insgesamt waren das allein beim Motor beachtliche 18 kg. Der 488 Challenge liefert auch die Turbos mit integrierten Drehzahlsensoren. Dank einer speziell entwickelten Regelstrategie spricht der Motor sofort und noch schneller an als der 488 Spider. Eine neue Pedalzuweisung macht das Fahren am Limit noch einfacher. Spezielle Ventile und Federn tragen zusammen mit einem neuen Nockenprofil ebenfalls zu der gesteigerten Leistung des Motors bei. Auch die Zylinderlaufbuchsen sind dünner. Die Geometrie der neuen Auspuffkrümmer vervollständigt diese beachtlichen Neuerungen. Nicht zu vergessen, die Ansaugluftanlage aus Karbonfaser, die zu einem Markenzeichen der Sonderserienmodelle von Ferrari geworden sind.

Der Sound des Motors im Ferrari 488 Pista Spider ist einmalig

Alle Konstruktionsteile sind der gestiegenen Leistung angepasst. Die Kolben und Zylinderköpfe sind verstärkt, damit sie die höhere Belastung aushalten. Parallel dazu hat sich die inneren Reibung verringert. Indem man zum Beispiel Lösungen aus der Formel 1 übernahm. Der Sound des Motors ist einmalig und nicht zu verwechseln, wie es sich für eine Sonderserie gehört. Der Klangpegel ist in allen Gängen und bei allen Motordrehzahlen höher als beim 488 Spider. Dank des klappbaren Hardtops können Fahrer und Beifahrer ihn hier noch besser genießen als in der Coupé-Version.

Die neuen Iconel Auspuffkrümmer und die optimierte Auspuff-Umgehungsschaltung tragen ebenfalls zu der hohen Qualität und Intensität bei. Alle diese Lösungen verringern mit die Trägheit des Motors. Sodass er sich so viel schneller drehen kann. Der Fahrer sieht den Drehzahlmesserzeiger nur so fliegen, besonders beim Schalten und bei rasanter Beschleunigung in niedrigen Gängen.

Die Performance des Ferrari 488 Pista Spider steht in allen Situationen zur Verfügung

Das Triebwerk des Ferrari 488 Pista Spider steigert jedoch nicht nur die Leistung. Sondern macht auch das Handling des Wagens intuitiver. Und stellt ausserdem die starke Performance allen Fahrern in allen Fahrsituationen zur Verfügung. Dies sowohl auf der Straße wie auf der Rennstrecke. Eine Vielzahl von Hochleistungsmerkmalen erlauben dem Fahrer, das Motorpotential des Ferrari 488 Pista Spider voll auszunutzen. Eine neue Ladedruckregelung optimiert die Ansprechzeit und Performance beim sportlichen Fahren am Limit. Und stellt die gewünschte Power beim Betätigen des Gaspedals praktisch sofort zur Verfügung.

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Zielgruppe für den 488 Pista Spider ist der typische eingefleischte Ferrarista, der auch schon andere Ferrari Spiders besitzt.

Der sogenannte „Mauereffekt“ des Drehzahlbegrenzers stellt einen weiteren Sprung nach vorne in Bezug auf extreme Motorleistung dar. Er begrenzt die Umdrehungen nicht allmählich, unterbricht sie erst an der roten Linie von 8.000 U/min. Sodass in dynamischen Fahrsituation stets eine maximale Leistung zur Verfügung steht.

Das Getriebe im Ferrari 488 Pista Spider ist eine Hochleistungsgangschaltung

Die typische Hochleistungsgangschaltung erhöht das sportliche Fahrgefühl des Vollblutrennwagens. Der RACE-Modus am Manettino, dem Ferrari Lenkradschalter, senkt die Schaltdauer um 30 Millisekunden. Das enorm erfolgreiche Ferrari Variable Torque Management kommt auch in diesem Modell wieder in allen Gängen zum Tragen. Die Drehmomentkurven entsprechen dem extremen Sportgeist des Wagens. Und liefern so ein Gefühl durchgehend geschmeidiger leistungsstarker Beschleunigung bis hin zur roten Linie.

Der Ferrari 488 Pista Spider ist dank seinem Fahrwerk extrem effizient bei schnellen Richtungswechseln

Ziel der Entwicklung des Ferrari 488 Pista Spider war es, ein Auto zu produzieren, das punkto Rundenzeiten und Starts aus dem Stand überzeugt. Und punkto Fahrspaß und Zugänglichkeit der Leistung für Fahrer jeden Typs eine hohe mechanische Leistung an den Tag legt. Die Fahrzeugdynamik dieses offenen V8-Sondermodells bietet eine nahtlose Kombination aus überragender Beschleunigung, effizienter Bremswirkung, Präzisionslenkung, Grip, Stabilität und exzellentem Handling. Das Ergebnis ist ein einmaliges, absolut bestechendes Fahrerlebnis.

Zahlreiche Innovationen tragen zur Gewichtsreduzierung des 488 Pista Spider bei

Zum Teil geht dies zurück auf das neue Stabilitätssystem Ferrari Dynamic Enhancer (FDE). Diese lässt die Querdynamik beim Fahren am Limit intuitiver, kontrollierbarer und vorhersehbarer werden. Um diese Ziele zu erreichen, mussten die Ferrari Ingenieure an mehreren Fronten tätig werden. Beginnend bei zahlreichen Lösungen zur Gewichtsreduzierung bis hin zur Entwicklung einer neuen Generation des Side Slip Control Systems (SSC 6.0). Ausserdem der Verbesserung des Bremssystems und zur Einführung neuer Reifen, den Michelin Sport Cup 2.

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Der Ferrari 488 Pista Spider ist ausgestattet mit dem bislang leistungsstärksten V8-Motor von Ferrari.

Wie schon der 488 Pista verfügt auch der Spider über ein Querdynamikregelsystem, das den Bremsdruck an den Bremssätteln anpasst. Der Ferrari Dynamic Enhancer (FDE) steht zur Verfügung, wenn der Manettino in der „CT-OFF“-Position steht. Er regelt die Querdynamikparameter wie z.B. die Driftwinkelschätzung. Das Regelsystem greift schon präventiv ein und aktiviert die Bremssättel sanft in der Kurve und beim Kurvenausgang.

Ferrari integriert im 488 Pista Spider den Ferrari Dynamic Enhancer

So hat das System die Entwicklung des Driftwinkels stets im Griff. Und macht die Kontrolle der Querdynamik in kniffligen Fahrsituationen kontrollierbarer. Es ist somit nicht einfach nur eine Stabilitätskontrolle, sondern ein auf maximale Leistung fokussiertes System. Die Integration des Ferrari Dynamic Enhancer in das SSC 6.0 gibt dem Fahrer somit eine zusätzliche Kontrolle. Sodass er selbst eine längere Übersteuerung einfacher handeln kann. Außerdem ist auf diese Weise eine Performance am Limit auch für weniger erfahrene Fahrer einfacher zu erreichen und zu kontrollieren.

Der Ferrari 488 Pista Spider ist extrem effizient bei schnellen Richtungswechseln und bietet dem Fahrer folglich ein einmaliges Gefühl der Vorhersehbarkeit. Die neu kalibrierten SCM-E-Stoßdämpfer und die um 10 % steiferen Federn tragen ebenfalls zu einem präziseren Handling bei. Die Längsbeschleunigung ist 13 % höher als beim 488 Spider. Auch wenn der 488 Pista Spider für die Straße konzipiert ist, soll er auch auf der Rennstrecke glänzen. Deshalb bietet das modifizierte Bremssystem jetzt eine verbesserte Kühlung, insbesondere unter extremer Belastung.

Für den Ferrari 488 Pista Spider steht eine 20-Zoll-Felge aus Karbon zur Verfügung

Der Bremskraftverstärker stammt aus dem 488 Challenge. Um das sportliche Pedalgefühl zu verstärken und eine geschmeidige, konsistente Bremswirkung auch unter extremen Bedingungen zu gewährleisten. Durch diese Neuerungen verkürzt sich der Bremsweg von 200 km/h auf 0 um 1 Meter. Dies im Vergleich zum 488 Spider. Die Rohrkarosserie ist auf ein möglichst geringes Gesamtgewicht ausgelegt. Und besteht daher aus ultraleichten Materialien wie Karbonfaser. Sowohl für die Motorabdeckung, die Stoßfänger sowie den Heckspoiler und Lexan für die Heckscheibe.

Zum ersten Mal bei Ferrari gibt es auch eine optionale einteilige 20-Zoll-Felge aus Karbon. Sie besteht vollständig aus Karbonfaser und ist damit etwa 20 % leichter als Schmiedefelgen. Diese sind bei diesem Modell die Standardausstattung. Außerdem sind Radscheibe und Speichen entsprechend mit einer für die Raumfahrt entwickelten speziellen Beschichtung versehen. Welche die Bremswärme effizient reflektiert und abführt.

Die Aerodynamik des Ferrari 488 Pista Spider ist vollends auf Performance ausgerichtet

Bei der Verbesserung der Performance des Ferrari 488 Pista Spider spielten gründliche Aerodynamikstudien eine wichtige Rolle. Ein vollständig auf kompromisslose Innovation und Leistung fokussiertes Konzept gestattete bei der Entwicklung wichtiger Lösungen beträchtliche technische Freiheit. Die bereits außergewöhnliche aerodynamische Effizienz des 488 Spider erhöht sich deshalb um 20 %. Was enorme Vorteile hinsichtlich absoluter Geschwindigkeit und Rundenzeiten auf mittelschnellen Rennstrecken sowie puren Fahrspaß am Steuer mit sich bringt.

Diese beachtliche Verbesserung ist zu einem großen Teil den radikalen Entscheidungen bei der Form von Karosserie und Unterboden zu verdanken. Deren Ziel es war, den Anpressdruck zu erhöhen, ohne gleichzeitig auch den Luftwiderstandskoeffizienten zu erhöhen. Tatsächlich finden wir beim 488 Pista Spider die aerodynamischen Konzepte des 488 Spider wieder. Doch wurden sie hier zu einem technisch extremeren und ambitionierteren Paket geschnürt.

Der V8-Turbo des 488 Pista Spider liefert satte 50 PS mehr

Beispiele sind die aktive Aerodynamik am hinteren Unterboden sowie eine vollständig neu gestaltete Version des angeblasenen Spoilers.

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Das 50. offene Sportwagenmodell des Cavallino Rampante ist das leistungsstärkste Spider-Serienmodell in der Ferrari-Geschichte.

Der V8-Turbo des 488 Pista Spider liefert satte 50 PS mehr als das Modell, auf dem er basiert. Dies ist teilweise dadurch möglich, weil die Temperatur der in die Ansauganlage einströmenden Luft gegenüber dem 488 Spider um fast 15° C kühler ist. Die Entwicklung der Thermo- und Strömungsdynamik konzentrierte sich daher auf die Kühlung des Antriebsstrangs, um so jede Auswirkung auf die reine aerodynamische Performance auf ein Minimum zu reduzieren. Um die für den Antriebsstrang erforderliche Leistung garantieren zu können, hätte der Zwischenkühler eigentlich um über 25 % größer sein müssen als beim 488 Spider.

Um aber die mit einer so großen Kühlfläche verbundene Erhöhung des Gewichts und des Luftwiderstands auf ein Minimum zu beschränken, bemühten sich die Ingenieure darum, am gesamten Wagen die Effizienz zu verbessern, sodass letztendlich die Fläche nur um 7 % größer wurde. Zu dieser verbesserten Effizienz des Zwischenkühlers trugen hauptsächlich die radikalen Veränderungen in der Frontgestaltung bei.

Durch die perfektionierten Spoiler am Ferrari 488 Pista Spider erhöht sich der Anpressdruck nochmals deutlich

So ist die Frontkühleranordnung vollständig neu gestaltet. Wie beim 488 Challenge wurde der Neigungswinkel des Kühlers umgekehrt und neigt sich nun nach hinten. Um die warme Luft vor den Vorderrädern an den Unterboden zu lenken. Dadurch resultiert einerseits eine Verbesserung von 10 % in der Leistung des hinteren Zwischenkühlers. Und andererseits ein zusätzlicher aerodynamischer Vorteil. Die virtuelle Verkleidung der exponierten Fläche des Reifens, wodurch der Luftwiderstand um 7 % sinkt.

Die Lufteinlässe wurden wie beim 488 Challenge von den Flanken – die Lösung beim 488 Spider – zum Heckspoiler verlegt. Die spezielle Form des Spoilers ermöglicht eine leistungsstarke Kompression, die garantiert, dass der Lufteinlass von dem hohen dynamischer Druck profitiert. Der Einlasskanal ist reduziert, was wiederum Verluste reduziert und die Motorleistung steigert. Aufgrund der Notwendigkeit eines effizienten Anpressdrucks ist die gesamte Front des Wagens vollständig neu gestaltet. Insbesondere die Stoßfänger und die Kühlerhaube.

Hier sei besonders eine innovative Lösung aus der Formel 1 hervorgehoben: der S-Duct. Die Luft aus dem Einlass am vorderen Stoßfänger strömt dabei durch einen aerodynamischen Kanal mit kalibrierten Abschnitten. Und verlässt diesen durch eine Öffnung auf der Kühlerhaube, wodurch Anpressdruck über der Vorderachse entsteht.

Die Lösungen für den 488 Challenge wurden für den Ferrari 488 Pista Spider neu interpretiert

Darüber hinaus wird der vordere Lufteinlass durch ein zentrales geringeres Flügelprofil mit doppelter Funktion ergänzt. Einerseits fungiert es als Verteiler. Der dank seiner Krümmung den Luftstrom beschleunigt und die Menge an Luft erhöht, die durch den S-Duct strömt. Wodurch wiederum die Leistung erhöht wird. Andererseits erzeugt es einen Bereich niedrigen Drucks unter dem vorderen Unterboden, wodurch der Anpressdruck weiter verstärkt wird. Die Einführung dieser speziellen Lösung macht 18 % der Gesamterhöhung des Anpressdrucks gegenüber dem 488 Spider aus. Aber nur 2 % der Erhöhung des Luftwiderstands.

Auch die Außenbereiche der Stoßstange vor den Rädern wurden entscheidend umgestaltet. Vom 488 Challenge abgeleitete Lösungen wurden infolge neu interpretiert, damit sie für 23 % der Erhöhung des Anpressdrucks verantwortlich sind. Im Vergleich zum 488 Spider versteht sich. Radiale Lufthutzen in der vorderen Stoßstange ermöglichen es, dass aerodynamische Elemente in Bereiche ragen, wo sie am effizientesten wirken können. Das Volumen der vorderen Stoßstange ist vor dem Radlauf vertieft, um hierdurch den Luftstrom vor den Rädern nach außen abzulenken. Dadurch entsteht eine Saugkraft vom Radlauf und somit dem vorderen Unterboden, der mit Diffusoren ausgestattet ist.

All dies erhöht den vorderen Anpressdruck. Am Heck tragen zwei Elemente zum Erreichen des gewünschten Anpressdrucks bei: der angeblasene Spoiler und die Entlüftung hinter den Heckrädern.

Auch beim Ferrari 488 Pista Spider wurde der Unterboden neu konstruiert

Der Spoiler ist im Vergleich zu dem des 488 Spider höher (+ 30 mm) und länger (+ 40 mm). Die Entwicklungsarbeit konzentrierte sich hierzu auf die Effizienz der Absaugung unter dem Spoiler. Und wieder hatte die Weiterentwicklung des Spoiler-Systems eine erhebliche Auswirkung auf den Anpressdruck. Und macht 25 % der Erhöhung des Gesamtanpressdrucks im Vergleich zum 488 Spider aus. Wie bei jedem neuen Ferrari wurde auch bei diesem Modell der Unterboden neu konstruiert. Damit er einen möglichst effizienten Anpressdruckwert liefert.

Der erste große Unterschied gegenüber dem 488 Spider ist die Art, wie die warme Luft auf den Unterboden gelenkt wird. Durch die Verbesserung der Kühlungsanordnung und Reduzierung des Luftwiderstandskoeffizienten wurde die Fläche verringert, die als Anpressdruck genutzt werden kann. Um dem entgegenzuwirken und den Anpressdruck weiter zu erhöhen, beschlossen die Konstrukteure, ferner andere Bereiche des Unterbodens zu nutzen.

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Der Innenraum des neuen Ferrari 488 Pista Spider zeigt mit seinem Cockpit und der Ausstattung die klare Kargheit eines Rennwagens.

Der Ferrari 488 Pista Spider profitiert von den Erfahrungen bei der Langstreckenmeisterschaft

Der Ferrari 488 Pista Spider wurde daher mit Frontdiffusoren ausgestattet. Dies wurde erstens durch die Veränderung der Neigung der vorderen Kühler und den Verzicht auf Hutzen vor den Rädern ermöglicht. Zweitens: Dank einer bereits für den 488 GTE optimierten Rampe beschleunigen die Diffusoren den Luftstrom. Diese leiten ihn in die Radläufe und erzeugen so eine starke Saugkraft. Was wiederum ist für 12 % der Gesamterhöhung des Anpressdrucks gegenüber dem 488 Spider verantwortlich ist. Die Strömungsschürzen am Unterboden wurden ebenfalls optimiert und erzeugen jetzt Änderungen in Profil und Länge 10 % mehr Anpressdruck.

Der Heckdiffusor leitet sich auch aus den Erfahrungen von Ferrari bei der Langstreckenweltmeisterschaft ab. Und weist folglich die gleiche Doppelknicklinie auf wie beim 488 GTE. Wodurch die Absaug- und die Anpressdruckerzeugungsfähigkeiten eines herkömmlichen Diffusors verstärkt werden. Wie beim 488 GTE ist der Diffusor mit einem System von 3 aktiven Klappen ausgestattet. Sie drehen sich bei der Konfiguration mit geringstem Luftwiderstand um 14°. Um den Diffusor ganz zu blockieren und ferner den Luftwiderstand entscheidend zu senken.

Das Design des Ferrari 488 Pista Spider ist extrem leistungsorientiert

Das Designteam des Ferrari Design Center ließ sich bei seiner Arbeit von den aerodynamischen Anforderungen leiten. Die Formen des 488 Pista Spider wurden in jedem Detail so gestaltet, dass sie leistungsorientierter denn je zuvor wirken. Während man sich einerseits stark auf die Aerodynamik konzentrierte, sorgte man andererseits dafür, dass die Stilelemente der Marke deutlich zutage treten. Die Designer nutzten innovative Elemente, wie den aerodynamischen S-Duct vorne als Gelegenheit, die Nase des Wagens optisch zu verkürzen. Und so einen originellen, schwebenden Flügeleffekt zu erzielen.

Der Ferrari 488 Pista Spider hat eine charakteristische Rennlackierung

Die schwarzen omegaförmigen Einfassungen an den vorderen Stoßstangen und die Seitenstreifen beziehen sich auf das hervorstechende Unterbodenmotiv des 488 GTE. An den Flanken ist besonders bemerkenswert, dass die Verteiler an den seitlichen Lufteinlässen des 488 Spider nicht mehr vorhanden sind. Vorne beginnen die aerodynamischen Profile an den vorderen Stoßfängern. Diese ziehen sich dann schlank an den seitlichen Minischürzen entlang bis hin zu den Seitenanhängen des Heckdiffusors. Das Frontkonzept wiederholt sich bei dem Delphinschwanz-Heckspoiler. Dieser scheint in der Luft zu hängen und vermittelt so den Eindruck von Leichtigkeit und Effizienz.

Die Heckvolumen verleihen dem Heck ein Gefühl ungeheurer Kraft. Der Ferrari 488 Pista Spider hat eine charakteristische Rennlackierung.

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Der Fahrerbereich wurde durch zwei neu entwickelte Instrument-Cluster aus Karbonfaser (optionales Zubehör) erweitert.

Im Innenraum des Ferrari 488 Pista Spider befindet sich ein High-End-Cockpit

Der Innenraum zeigt des Weiteren die klare Kargheit eines Rennwagens. Die umfassende Verwendung leichter Materialien wie Karbonfaser und Alcantara passt ausgezeichnet zu der Gestaltung des Cockpits. Kontrastierende handgefertigte Nähte, Trittbleche und Fersenstützen aus Aluminium sowie die geformten Türverkleidungen sind ebenfalls ausdrucksstarke Beispiele dafür.

Der Fahrerbereich wurde durch zwei neu entwickelte Instrument-Cluster aus Karbonfaser (optionales Zubehör) um die Hauptinstrumente herum erweitert. Das Handschuhfach wurde dabei durch handliche Taschen an der Rückbank und in den Türen ersetzt. Dadurch wird das Volumen des Bereichs unter dem Armaturenbrett auch optisch deutlich schlanker.

7 Jahre Wartung

Die Qualitätsstandards und der wachsende Fokus auf Kundenservice liegen dem für den Ferrari 488 Pista Spider 7-jährigen Wartungsprogramm zugrunde. Es ist über die gesamte Palette verfügbar und deckt die gesamte regelmäßige Wartung in den ersten 7 Jahren ab. Oder anders gesagt … Dieses Wartungsprogramm ist ein exklusiver Service, der garantiert, dass der Wagen über sieben Jahre lang seine Spitzenleistung bewahren wird.

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Technische Eigenschaften Ferrari 488 Pista Spider

Motor
V8 – 90° Biturbo; Hubraum 3902 cm3
720 PS (530 kW) bei 8000 U/min
770 Nm bei 3000 U/min


Gewicht
1485 kg

Leistungsgewicht
1380 kg 1,92 kg/PS

Fahrleistungen
0-100 km/h 2,85 Sek.
0-200 km/h 8,0 Sek.
100-0 km/h 29,5 m
200-0 km/h 116 m

Höchstgeschwindigkeit 340 km/h