Mit der neuen Master Grande Tradition Tourbillon Jumping Date hat die Maison Jaeger-LeCoultre eines ihrer bedeutendsten Tourbillonwerke überarbeitet. Das präzise und zuverlässige Kaliber 978 feierte vor 20 Jahren sein Debüt. Und gewann drei Jahre später, im Jahr 2009, den ersten modernen Chronometriewettbewerb, was für die Manufaktur eine bemerkenswerte Errungenschaft darstellte. Mit einer neu strukturierten Uhrwerksarchitektur präsentiert sich die jüngste Variante des Kalibers 978 in einem neuen 42-mm-Gehäuse aus 18 Karat Rotgold (750/1000). Und wird durch ein modernes Zifferblattdesign und raffinierte Haute-Horlogerie-Veredelungen ergänzt. Eine dynamische und elegante Hommage an die renommierte Vergangenheit des Uhrwerks.
Medienmitteilung Jaeger-LeCoultre
Das Modell erscheint in einer limitierten Auflage von 100 Exemplaren.
Ein aussergewöhnliches Tourbillonwerk von Jaeger-LeCoultre
Das Tourbillon wurde erfunden, um die Auswirkungen der Schwerkraft auf das Regulierorgan einer Uhr auszugleichen und so ihre Präzision zu erhöhen. In der Maison Jaeger-LeCoultre, deren erstes Tourbillonwerk 1946 erschien, ist es seit jeher Gegenstand intensiver Forschung. Die Manufaktur hat ihre Herangehensweise an das Regulierorgan immer weiter ausgefeilt. Und zahlreiche technische Innovationen zur Verbesserung der chronometrischen Leistung präsentiert. Da Jaeger-LeCoultre auch die eigenen Innovationen immer wieder verbessert, ist das Kaliber 978 heute nicht mehr genau das gleiche Uhrwerk wie damals. Es wurde mit 305 Komponenten neu strukturiert. Sodass einige interessante Elemente seines Mechanismus durch die Öffnungen im Zifferblatt bewundert werden können. Ergänzt wird die überarbeitete Architektur von noch raffinierteren Veredelungen.
Die komplexen Finishes der Komponenten erforderten die Expertise von acht verschiedenen Ateliers der Manufaktur. In denen zehn verschiedene Veredelungstechniken durchgeführt wurden. Darunter die Perlage, das Anglieren (Abschrägen der Kanten) von Hand, das geradlinige Bürsten, der Sonnenschliff, die Genfer Streifen, die Sandstrahlung und das Diamantpolieren. Über 30 Komponenten wurden so von Hand veredelt und über 61 Kanten von Hand angliert.
Das Design des Aufzugsmechanismus wurde vom originalen Kaliber 978 übernommen
Die beiden oberen Tourbillonbrücken aus 18 Karat Weißgold (750/1000) und die 24-Stunden-Scheibe wurden aufwendig poliert. Um ein perfekt abgerundetes Halbmondprofil zu erreichen. Dabei fand eine Technik der Haute Horlogerie namens Berçage Anwendung. Bei der eine Polierfeile in präzisen, schaukelnden Bewegungen zum Einsatz kommt. Die durch den transparenten Saphirglasboden sichtbaren Brücken sind mit parallel verlaufenden Streifen verziert. Einer charakteristischen Veredelung von Jaeger-LeCoultre, die als Genfer Streifen bekannt ist. Die Strahlen bilden eine perfekte Ergänzung der Hauptplatine, die das klassische Tourbillon mit seiner Unruh mit Schrauben und seiner veredelten unteren Brücke in Szene setzt. Das Design des Aufzugsmechanismus wurde vom originalen Kaliber 978 übernommen. Und mit einem großen Ausschnitt in der verzierten Monoblock-Schwungmasse aus 22 Karat Rotgold (750/1000) versehen. Welche eine klare Ansicht des Tourbillons ermöglicht.
Die Neuinterpretation des Kalibers 978 für die Master Grande Tradition wird von einem neuen Zifferblattdesign begleitet. Dessen Skelettierung einige bedeutende Elemente des Uhrwerks sichtbar macht. Darunter das Tourbillon und die 24-Stunden-Scheibe, die beide von Brücken aus Weißgold gehalten werden, sowie auch den Mechanismus des springenden Datums. Zusätzlich zu der breiten Öffnung für das Tourbillon ermöglichte die neue Uhrwerksarchitektur einen zweiten Ausschnitt bei 9 Uhr. Um den Kalendermechanismus offenzulegen, der den schnellen Sprung des Datumszeigers auslöst. Eine weitere Öffnung gewährt einen Blick auf die strukturellen Schrauben, die einen Radzapfen bei 2 Uhr halten. Ein Fenster in den Mechanismus, das dem Zifferblatt zudem auch eine optische Ausgeglichenheit verleiht.
Wenn Eleganz und moderne Ästhetik miteinander verschmelzen
Das Zifferblatt ist mit einer Fülle von Details und Veredelungen versehen. Unter dem dunkelblauen, durchscheinenden Email, das einen schönen Kontrast zu den Zeigern und applizierten Stundenindizes sorgt ein Gerstenkorn-Muster für Struktur und optische Tiefe. Ein langer Zeiger mit einem roten JL-Logo an der Spitze verweist auf das Datum. Während ein roter Zeiger die Zeit auf dem 24-Stunden-Hilfszifferblatt anzeigt.
Jaeger-LeCoultre hat das neue Kaliber 978 in ein raffiniertes neues Rotgoldgehäuse integriert. Dessen 60 Komponenten getreu den Designcodes der Grande Tradition zahlreiche auf Hochglanz polierte, gebürstete und mikro-sandgestrahlte Oberflächen aufweisen. Und so ein faszinierendes Lichtspiel erzeugen. Am Handgelenk getragen wird die elegante Uhr von einem klassischen schwarzen Alligatorlederarmband mit einer Unterfütterung aus feinschuppigem Alligatorleder und einer Faltschließe aus 18 Karat Rotgold (750/1000).
Mit der Master Grande Tradition Tourbillon Jumping Date präsentiert Jaeger-LeCoultre eine Hommage an das historische Kaliber 978 und lässt bewährte Präzision gekonnt mit einer eleganten, modernen Ästhetik verschmelzen.
Über Jaeger-LeCoultre
Inspiriert von einem unverwechselbaren Streben nach Innovation und Kreativität und der friedlichen, naturbelassenen Umgebung in seiner Heimat im Vallée de Joux zeichnet sich Jaeger-LeCoultre seit 1833 durch die Beherrschung der Komplikationen und der Präzision seiner Mechanismen aus. Die Manufaktur, bekannt als „The Watchmaker of Watchmakers™“, der Uhrmacher der Uhrmacher, hat ihren unermüdlichen Erfindergeist in der Entwicklung von über 1.400 verschiedenen Kalibern und mit über 430 Patenten zum Ausdruck gebracht. Die Uhrmacher der Grande Maison machen sich über 190 Jahre Expertise zunutze und konzipieren, fertigen, veredeln und verzieren die fortschrittlichsten und präzisesten Mechanismen, indem sie Leidenschaft mit jahrhundertealtem Savoir-faire kombinieren und eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft herstellen – zeitlos, aber immer im Gleichschritt mit der Zeit. In unserer Manufaktur sind 180 Handwerksdisziplinen unter einem Dach vereint und schaffen feinste Uhren, die technische Finesse mit ästhetischem Design und bemerkenswert dezenter Raffinesse kombinieren.



