Am 17. April 2015 verwandelt sich der Rettenbachgletscher in Sölden in eine Freilichtbühne der ganz speziellen Art. Die legendäre Alpenüberquerung von Hannibal mit seinen Elefanten liefert dazu den historischen Stoff für das Gletscherschauspiel auf 3‘000 Metern Höhe. Die spektakuläre Show wird von über 500 Darstellern wie Skifahrer, Piloten der Flying Bulls, Tänzer, Bergsteiger und Fallschirmspringer umgesetzt. Dabei kommen unzählige Pistenbullys, Flugzeuge, Helikopter und Skidoos zum Einsatz. Das Ganze wird durch Lichteffekte, Musik, Videos und Pyrotechnik vollendet.

Die fantastische Bergwelt des Rettenbach Gletschers und der Himmel persönlich bauen die Bühne für dieses Volksschauspiel im Grossmassstab. Die Bergbahnen fügen eine Schneepyramide hinzu und bringen das Publikum mit Bussen an den Rand jenes Parkplatzes, der den Zuschauerraum bildet. So unglaublich der Schachzug Hannibals anmutet, mit Elefanten den Alpenhauptkamm zu überqueren, so atemberaubend ist die Naturkulisse auf 3‘000m Seehöhe: einmal still, einmal donnernd, breitet sich eine präzise Choreographie von Tänzern und Lawinen, Pistenbullys, Flugzeugen, Helikoptern und Skidoos, Fallschirmspringern und Skifahrern über den Gletscher aus.

Die Geschichte von Hannibal

218 v. Chr. überquerte Hannibal aus Karthago in nur zehn Tagen mit 60‘000 Mann und 37 Elefanten die Alpen. Er überwand steile Bergflanken, das sich plötzlich ändernde Wetter, die Lawinen und besiegte Italien. Trotz militärischer Überlegenheit verzichtete Hannibal jedoch auf die Eroberung Roms. Ein Verzicht mit historischen Konsequenzen: Dem Zögern folgte die Niederlage gegen die Römer unter Scipio in der Schlacht bei Zama. Rom stieg zur beherrschenden Weltmacht auf, Karthago versank in Bedeutungslosigkeit.

Weitere Informationen unter http://hannibal.soelden.com/de