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2015 feiert IWC Schaffhausen den 75. Geburtstag ihrer traditionsreichen Portugieser-Uhrenlinie. Passend zum Jubiläum erscheint die neue Portugieser-Kollektion mit technischen und optischen Weiterentwicklungen sowie neuen Features. Parallel baut die Schweizer Luxusuhrenherstellerin ihre Kompetenz in der Herstellung eigener Werke weiter aus und wird in den kommenden Jahren drei neue Manufakturkaliberfamilien begründen. Den Auftakt dazu bildet die Kaliberfamilie 52000, die in vier Modellen der neuen Portugieser-Kollektion zum Einsatz kommt. Der neu konstruierte Jahreskalender feiert Premiere, und erstmals hält die Komplikation ewiger Kalender mit digitalem Grossdatum Einzug in das Portugieser-Portfolio.

«Mit dem 75-Jahr-Jubiläum der Portugieser feiert IWC Schaffhausen 2015 den Geburtstag einer echten Ikone», erklärt Georges Kern, CEO von IWC Schaffhausen. «Die Portugieser ist nicht nur eine unserer ältesten und bekanntesten Uhren, sondern wohl auch die prestigeträchtigste unserer Marke.» In den 1930er-Jahren war ihr schlichtes, klassisches Design der Zeit weit voraus. Ihr Taschenuhrwerk setzte Massstäbe in puncto Präzision und begründete letztendlich das heute in der Uhrenbranche sehr beliebte Grossformat für Armbanduhren, das der IWC-Uhrenfamilie weltweit einen hohen Wiedererkennungswert verschafft. «Mit anspruchsvollen Komplikationen und Uhrwerken verkörpert die Portugieser-Linie seit vielen Jahrzehnten die Manufakturkompetenz unseres Unternehmens», betont Georges Kern. «Keine andere unserer Uhrenfamilien vereint in sich so viele technische Meisterwerke der Haute Horlogerie.»

Im Mittelpunkt des IWC-Portugieser-Jahres 2015 steht die neu konstruierte Manufakturkaliberfamilie 52000, die bereits in vier Modellen der aktuellen Portugieser-Kollektion zum Einsatz kommt. Darüber hinaus wird die Schaffhauser Manufaktur in den kommenden Jahren mit den Kalibern 69000 und 42000 zwei weitere neue Kaliberfamilien aus eigener Entwicklung und Produktion begründen. Die Komplementierung des eigenen Werke-Portfolios erläutert Georges Kern so: «Die neu entwickelten Kaliber runden nicht nur unser bestehendes Portfolio ab, sondern setzen neue technische und ästhetische Standards. Sie helfen uns, uns als Marke weiterzuentwickeln und IWC nach wie vor als international erfolgreiches Unternehmen im Bereich der Haute Horlogerie zu positionieren.»

Die neue IWC-Portugieser-Kollektion im Überblick

Mit der neuen Portugieser Jahreskalender (Ref. 5035) präsentiert IWC erstmals einen Jahreskalender. In drei separaten, halbkreisförmigen Fenstern bei «12 Uhr» werden der Monat, das Datum und der Wochentag angezeigt. Der Schaltmechanismus berücksichtigt die unterschiedliche Länge der einzelnen Monate, nicht jedoch die abweichende Länge des Februars bzw. die Schaltjahre. Das für den Antrieb der drei Anzeigescheiben benötigte höhere Drehmoment liefert das neu entwickelte Manufakturkaliber 52850 mit der Kraft von zwei Federhäusern. Dank der neuen Portugieser Perpetual Calendar Digital Date-Month Edition «75th Anniversary» (Ref. 3972) verfügt jetzt auch die Portugieser-Uhrenfamilie über ein Modell mit digitaler Grossanzeige von Datum und Monat. Der exklusive Zeitmesser vereint geballte Manufakturkompetenz im IWC-Kaliber 89801 mit ewigem Kalender mit Schaltjahresanzeige und Momentanschaltung der Grossanzeigen sowie einem Chronographen mit Flybackfunktion. Die Portugieser Handaufzug Acht Tage Edition «75th Anniversary» (Ref. 5102) bildet den Kern der Uhrenfamilie. Ihr puristisches Design orientiert sich stark an der Ur-Portugieser (Ref. 325) aus den 1930er-Jahren, doch ihr IWC-Manufakturkaliber 59215 mit acht Tage Gangreserve ist State of the Art. Die wichtigste Designänderung bei der neuen Portugieser Yacht Club Chronograph (Ref. 3905) fällt sofort ins Auge: Der Gehäusedurchmesser hat sich von 45,4 Millimeter auf 43,5 Millimeter verringert. Damit entspricht die Uhrenmanufaktur der Nachfrage vieler Interessenten, die sich das sportlichste Modell der Portugieser-Uhrenlinie etwas kleiner wünschten. Die Breite des neuen Kautschukarmbandes wurde dem Charakter der Uhr angepasst: schlank und sportlich. Dank ihres eleganten Designs, der moderaten Gehäusehöhe und ihrer hohen Alltagstauglichkeit wird die Portugieser Chronograph (Ref. 3714) auch im Jubiläumsjahr ihren Siegeszug als begehrteste Portugieser-Uhr fortsetzen. Für die neue Kollektion hat IWC die Portugieser Perpetual Calendar mit Doppelmond (Ref. 5034) und die Portugieser Perpetual Calendar mit Einzelmond (Ref. 5033) technisch und gestalterisch weiter optimiert. Bei beiden Modellen kommen ab 2015 Manufakturwerke aus der neuen IWC-Kaliberfamilie 52000 mit massiv rotgoldenen Schwungmassen und gebläuten Schrauben zum Einsatz. Die Uhren erhalten ein randgewölbtes Frontglas und edle Santoni-Armbänder. Erstmals schmückt die Portugieser-typische Eisenbahnminuterie das Zifferblatt des Doppelmond-Modells, und die Mondphasenanzeige erstrahlt im Glanz vieler kleiner goldener und silberner Sterne. Auch die Portugieser Automatic (Ref. 5007) wird ab diesem Jahr von einem Manufakturwerk der neuen Kaliberfamilie 52000 angetrieben. Der legendäre Pellaton-Aufzug wurde noch einmal verbessert: Die Aufzugsklinken, das Automatikrad sowie das Lager der Schwungmasse bestehen jetzt aus extrem harter und verschleissresistenter Keramik, und statt einem sorgen jetzt zwei Federhäuser für beeindruckende sieben Tage Gangreserve – dies bei einer Frequenz von 4 Hertz. 2015 wertet IWC die Portugieser Tourbillon Mystère Rétrograde (Ref. 5046) optisch weiter auf. Das neue randgewölbte Frontglas lässt die Uhr schlanker erscheinen. Mit dem exklusiven Santoni-Alligatorlederarmband und dem neu gestalteten Manufakturkaliber 51900 gewinnt die mysteriöse Diva weiter an Attraktivität. Die Portugieser Minutenrepetition (Ref. 5449) fasziniert Liebhaber feiner Uhrenmechanik unverändert mit einer der anspruchsvollsten Komplikationen der Uhrmacherkunst. Die Portugieser Grande Complication (Ref. 3776) vereint seit fünf Jahren Meisterwerke der Haute Horlogerie, darunter den ewigen Kalender, die ewige Mondphasenanzeige und die Minutenrepetition. Ihr Zifferblatt erscheint jetzt klarer und ruhiger, und die Gravur auf der Gehäuserückseite bildet eine Kompassrose ab. Sowohl die Rotgold- als auch die Platinvariante werden exklusiv in einer begrenzten Auflage von zweihundertfünfzig Exemplaren aufgelegt. Die Portugieser Tourbillon Handaufzug (Ref. 5463) erfreut Kenner feiner Uhrenmechanik unverändert mit ihrem filigranen «Wirbelwind».

«Mit zwei neuen und sechs verbesserten Portugieser-Referenzen wird IWC Schaffhausen 2015 ein weiteres Mal ihre Innovationsfähigkeit und ihre grosse Passion für das Uhrmacherhandwerk unter Beweis stellen. Besondere Aufwertung erfährt die Portugieser-Linie durch die neue hauseigene Manufakturkaliberfamilie 52000, die auch optisch an Attraktivität gewinnt», fasst IWC-CEO Georges Kern den Relaunch der Portugieser-Uhren zusammen. «Ich bin überzeugt, dass die Portugieser dank ihrer überragenden Manufakturtechnik, ihres ikonischen Designs und ihrer beeindruckenden Historie auch weiterhin entscheidend zum internationalen Renommee von IWC beitragen werden.»

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Die Manufakturwerke von IWC Schaffhausen sind schön, gross und präzise

Die Vertiefung der autarken Kaliberfertigung und der Stolz auf die eigenen uhrmacherischen Fähigkeiten sind in Schaffhausen kein neues Phänomen. Bereits in einem IWC-Katalog aus dem Jahr 1895 heisst es: «Die Produktion der Originaluhrwerke erfolgt nach den Regeln der Uhrmacherei und den Gesetzen der Mathematik, sorgfältig angewendet von den besten Uhrmachermeistern. Mit Ausnahme der Zifferblätter, Zeiger und Federn wurden die allermeisten Teile in unserem Hause hergestellt.» Stefan Ihnen, Associate Director Research & Development bei IWC Schaffhausen, erinnert an die lange Manufakturtradition: «Das Streben nach Unabhängigkeit und einer grossen Fertigungstiefe ist bei IWC schon seit den Gründerjahren von F. A. Jones tief verwurzelt. Wie unsere Vorfahren müssen wir dabei nicht bis zum letzten Rädchen alles selbst produzieren, sondern konzentrieren uns besonders auf Uhrwerke und Komplikationen. Uhrmacherische Glanzleistungen der Haute Horlogerie wie den ewigen Kalender, das Tourbillon, die Minutenrepetition und die Mondphasenanzeige fertigen wir schon seit vielen Jahren in Eigenregie.» Die Manufakturwerke der neuen IWC-Kaliberfamilien 52000, 69000 und 42000 zeichnen sich durch zahlreiche technische Verbesserungen aus, die u. a. eine verbesserte Ganggenauigkeit bewirken. Durch den Einsatz weiterer Keramikkomponenten arbeitet der Automatikaufzug praktisch verschleissfrei. Stefan Ihnen erklärt: «Die Verwendung dieses schwierig zu handhabenden Werkstoffs für Werkteile ist aussergewöhnlich im Uhrenmarkt und unterstreicht einmal mehr die Rolle der Schaffhauser Manufaktur als Materialinnovatorin der Uhrenbranche.» Mit der Kaliberfamilie 52000 wird eine neue Werkästhetik in die Portugieser-Linie eingeführt. «Wir haben das Design und Finish der Platinen und Brücken noch einmal deutlich aufgewertet», sagt Christian Knoop, Creative Director von IWC Schaffhausen. «Die schlankeren Proportionen der Schwungmasse erlauben einen grosszügigen Einblick in das technische Innenleben der Uhren. Auch der verbesserte Pellaton-Aufzug mit den praktisch verschleissfreien Komponenten aus schwarzer und weisser Keramik ist gut zu erkennen.» Bei den Kalibern der Familie 52000 der Portugieser-Premiummodelle ist die gravierte Schwungmasse aus massivem 18 Karat Rotgold gefertigt. Hinzu kommen gebläute Schrauben, für viele Uhrenliebhaber ein unerlässliches Accessoire exquisiter Manufakturwerke. Die Verzierung mit Perlage und Genfer Streifen, das Zusammenspiel von roten Steinen, blauen Schrauben und schwarzen Keramikelementen mit dem Rotgold der Schwungmasse – all das schafft einen hochwertigen Gesamteindruck, der diesem Manufakturwerk angemessen ist. Trotz der aufwendigen Dekoration behalten die Werke ihren technischen Look. Damit bleibt IWC Schaffhausen dem Engineering-Gedanken treu, für den bereits der Unternehmensgründer F. A. Jones mit seinerzeit modernsten Produktionsmethoden den Grundstein legte. Die Verzierung von Uhrwerken hat in Schaffhausen eine lange Vorgeschichte. Bereits die ersten F.-A.-Jones-Kaliber waren mit Gravuren und Schmuckelementen versehen. Dies liegt in der damaligen Gepflogenheit amerikanischer Uhrmacher begründet, Uhrwerke in den Geschäftsvitrinen offen zu präsentieren, sodass die Endkunden das komplexe Innenleben kennenlernten – auch wenn sie die Werke in den fertigen Uhren nicht zu Gesicht bekamen. Fünf Modelle der aktuellen Portugieser-Kollektion wurden neu mit randgewölbtem Saphirglas ausgestattet. Es lässt das Gehäuse optisch schlanker wirken und betont die klassische Eleganz der Uhr. Der anliegende, dem Verlauf des Gehäuses angepasste Bandanstoss und die leicht geschwungenen Gehäusehörner sorgen für verbesserte Trageeigenschaften auch bei schmalen Handgelenken. Die feinen Alligatorlederarmbänder der italienischen Schuhmanufaktur Santoni gehören zum Besten, was das Handwerk zu bieten hat. Ein Erfolgsgeheimnis von Santoni ist die nuancierte Färbung des Leders. In einem aufwendigen Finish erhält jedes einzelne Armband von Hand einen exklusiven Patinalook mit individuellem Farbton. Um diesen Effekt zu erzielen, wird die Oberfläche des Leders mit verschiedenen Pasten poliert, bis sie die gewünschte Schattierung und den perfekten Glanz aufweist.

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Wie die IWC-Portugieser zur Stilikone wurde

Als 1939 die erste «grosse Armbanduhr» ausgeliefert wird, entsprechen weder ihre markante Grösse noch das puristische Zifferblatt noch das einfache runde Gehäuse dem damaligen Geschmack. Gefragt sind möglichst zierliche, gern auch rechteckige Armbanduhren im Art-déco-Stil. Das grosse Gehäuse mit gekehlter Lünette – so wird die rinnenförmige Aushöhlung im Glasring genannt – sowie die geraden Bandanstösse sind geradezu ein Affront gegen den Zeitgeist mit seiner Vorliebe für Schnörkel und auffällige Accessoires. Bei der Vorläuferin der heutigen Portugieser-Zeitmesser jedoch wechseln sich schlichte arabische Zahlen mit simplen Strichindizes ab, die schmalen Feuille-Zeiger passen sich harmonisch ein. Das Zifferblattzentrum ist durch eine Facette abgetrennt, die Minuterie in der damals bei Taschenuhren verbreiteten Form «Chemin de fer» («Eisenbahn») ausgeführt. Diese grafischen Elemente tauchen noch einmal im Innenzifferblatt der Sekundenanzeige bei «6 Uhr» auf. «Heute wissen wir, dass den IWC-Uhrmachern damals bei der Gestaltung des Zifferblatts und des Gehäuses der Portugieser ein grosser Wurf gelungen ist, und das Design erfährt jetzt die gebührende Anerkennung», kommentiert Creative Director Christian Knoop die Entstehungsgeschichte der Portugieser. «Das Originalzifferblatt in seiner klaren Struktur, seiner Reduziertheit und Eleganz ist noch immer stilbildend und kaum zu übertreffen. Deshalb haben wir uns für die Portugieser Handaufzug Acht Tage Edition «75th Anniversary» (Ref. 5102) davon inspirieren lassen. Gegenüber der Ur-Portugieser haben wir kaum etwas verändert.»

75 Jahre im Zeitraffer: Die Historie der IWC-Portugieser-Uhren

Definiert man Zeit als Abfolge von Ereignissen, ist die 75-jährige Geschichte der IWC-Portugieser-Uhrenfamilie besonders reich an aussergewöhnlichen Ereignissen der Uhrmacherkunst. Sie beginnt schon mit dem Gründungsmythos, als Ende der 1930er-Jahre zwei portugiesische Kaufleute bei der International Watch Co. Armbanduhren mit der Ganggenauigkeit von Marinechronometern in Auftrag geben. Die gewünschte Ganggenauigkeit lässt sich in der damaligen Zeit nur mit einem voluminösen Taschenuhrwerk realisieren. Deshalb bauen die Uhrmacher die Savonnette-Taschenuhrwerke Kaliber 74 und später 98 – bei beiden befindet sich die Aufzugskrone ohnehin auf der rechten Seite – in ein Armbanduhrgehäuse ein. 1939 werden die ersten Exemplare der neuen Armbandtaschenuhr (Ref. 325) ausgeliefert. Die Uhr, die in den Büchern unprätentiös als «grosse Armbanduhr» geführt wird, teilt das Schicksal anderer IWC-Ikonen: Sie ist ihrer Zeit weit voraus. Bis Anfang der 1980er-Jahre werden insgesamt nur wenige Hundert Exemplare gefertigt. Erst 1993 wird sie unter dem Namen «Portugieser» ein triumphales Comeback feiern. 1967 präsentiert IWC auf der Uhrenmesse in Basel die IWC Yacht Club Automatic (Ref. 811 A/AD), das Vorläufermodell der heutigen Portugieser Yacht Club Chronograph. Die edle Herrenarmbanduhr ist für die Strapazen auf rauer See wie geschaffen. Ihr Werk mit dem effektiven Pellaton-Aufzug ist im Gehäuse federnd aufgehängt und auf Gummipuffern gelagert und damit zweifach stossgesichert. Exklusivität, kombiniert mit Robustheit und Alltagstauglichkeit: die Yacht Club avanciert zu einer der meistverkauften IWC-Uhren. Zum 125-Jahr-Firmenjubiläum von IWC Schaffhausen im Jahr 1993 schlägt die zweite Geburtsstunde der Portugieser-Uhrenfamilie. Unter dem Namen «Portugieser» legt die Manufaktur eine limitierte Sonderserie auf, die an die Entstehungslegende der markanten «Herrentaschenuhr» aus den 1930er-Jahren anknüpft. Die Jubiläumsedition (Ref. 5441) übernimmt von ihr nicht nur das schlichte Zifferblattdesign, sondern auch die Tradition des voluminösen Taschenuhrwerks. Ihre seinerzeit verkannte Grösse etabliert jetzt ein neues Uhrenformat am Handgelenk, das die Uhrenbranche revolutioniert und sich heute weltweit grosser Beliebtheit erfreut. In den folgenden Jahren erklimmt die Portugieser-Linie mit immer neuen, zum Teil aufsehenerregenden Komplikationen den Gipfel der Haute Horlogerie. So erscheinen 1995 die äusserst aufwendige Minutenrepetition (Ref. 5240) und die Chronographenfunktion mit Rattrapante-Zeiger (Ref. 3712). Im Jahr 2000 markiert das in fünf Jahren konstruierte 7-Tage-Manufakturkaliber 5000 der Portugieser Automatic 2000 (Ref. 5000) einen Technologiesprung in der Geschichte der Automatikwerke. Es integriert u. a. den beidseitig aufziehenden Pellaton-Aufzug und eine Unruh mit Breguet-Spirale für höchste Präzision. Die limitierte Uhr verkauft sich im Handumdrehen und bildet die Basis für den anhaltenden Erfolg der Portugieser-Familie. Die Portugieser Perpetual Calendar (Ref. 5021) mit dem neu konstruierten ewigen Kalender stellt 2003 einmal mehr die Innovationsfähigkeit von IWC unter Beweis. Der Zeitmesser kombiniert den ewigen Kalender mit einer ewigen Mondphasenanzeige und der 7-Tage-Gangreserve des Pellaton-Klinkenaufzugs. Die Monddarstellung für die nördliche und südliche Hemisphäre weicht in 577,5 Jahren nur um einen Tag von der tatsächlichen Mondumlaufdauer ab. 2005 setzt die limitierte Portugieser F. A. Jones (Ref. 5442) mit Handaufzug dem Firmengründer der Schaffhauser Manufaktur ein klassisches Denkmal. Ihr Manufakturkaliber 98290 arbeitet mit Stilzitaten der ersten F.-A.-Jones-Werke wie dem überlangen Rückerzeiger und der mit Genfer Streifen dekorierten Dreiviertelbrücke. Im Jahr 2007 gesellt sich zu den Portugieser-Komplikationen eine weitere uhrmacherische Extravaganz hinzu: die Regulateuranzeige mit getrennter Stunden-, Minuten- und Sekundenanzeige (Ref. 5444). 2008 erscheint innerhalb der IWC Vintage Collection eine Portugieser Handaufzug (Ref. 5445), die mit Eisenbahnminuterie und randgewölbtem Frontglas dem Original von 1939 verblüffend ähnlich sieht, sich technisch aber auf der Höhe der Zeit präsentiert. 2010 feiert IWC wieder ein «Portugieser»-Jahr mit faszinierenden Neuerscheinungen. Vorneweg das Flaggschiff der Kollektion, die Portugieser Grande Complication (Ref. 3774). Die Portugieser Tourbillon Mystère Rétrograde (Ref. 5044) verbindet die Mystik eines schwebenden Tourbillons mit der Logik des zurückspringenden Datumszeigers. Die Portugieser Handaufzug (Ref. 5454) schlägt mit zahlreichen Stilzitaten die Brücke von der Ur-Portugieser zur Gegenwart. Die Portugieser Yacht Club Chronograph (Ref. 3902) knüpft an die Tradition der Yacht Club Automatic von 1967 an und bringt eine sportliche Note in die Portugieser-Familie. 2011 bereichert die Portugieser Sidérale Scafusia (Ref. 5041) die Portugieser-Linie. Sie ist die exklusivste und komplizierteste mechanische Uhr, die IWC je gebaut hat. Zehn Jahre benötigte das Projektteam von IWC Schaffhausen für die Entwicklung und Konstruktion dieses spektakulären Meisterwerks. Komplikationen wie das patentierte Konstantkraft-Tourbillon, die Sternzeit oder die Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeit zeugen vom Erfindungsreichtum der IWC-Uhrmacher. Die individuell berechnete Sternenkarte und die Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten machen jedes Exemplar zu einem unverwechselbaren Unikat. 2013 setzen die Portugieser Handaufzug Acht Tage (Ref. 5102) mit der 8-Tage-Gangreserve und die Portugieser Chronograph Classic (Ref. 3904) mit Manufakturchronograph einen vorläufigen Schlusspunkt unter die bewegte Geschichte der Portugieser-Familie.

Über das Unternehmen IWC Schaffhausen

Mit einem klaren Fokus auf Technologie und Entwicklung stellt die Schweizer Uhrenmanufaktur IWC Schaffhausen seit 1868 Zeitmesser von bleibendem Wert her. Das Unternehmen hat sich durch seine Passion für innovative Lösungen und technischen Erfindergeist international einen Namen gemacht. Als eine der weltweit führenden Marken im Luxusuhrensegment kreiert IWC Meisterwerke der Haute Horlogerie, die Engineering und Präzision mit exklusivem Design vereinen. Als Unternehmen mit ökologischer und sozialer Verantwortung setzt IWC auf nachhaltige Produktion, unterstützt rund um den Globus Institutionen bei ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und pflegt Partnerschaften mit Organisationen, die sich für den Klima- und Umweltschutz engagieren.