Viele verbinden die Region Innsbruck in Tirol im Winter mit Skispass und Pistenkilometern. Aber die Region hat auch abseits davon viel zu bieten, von entschleunigenden Streifzüge durch die winterliche Landschaft über Nächte mitten im Schnee bis hin zu entspannten Wanderungen in flauschiger Gesellschaft.
Schneeschuhwandern im Sellraintal
Das Tal bietet Touren für jeden Geschmack – ob gemütlich durch verschneite Wälder oder hinauf auf aussichtsreiche Höhen. Mit jedem Schritt durch den knirschenden Schnee, vorbei an verschneiten Fichten und mit Blick auf majestätische Gipfel, rückt der Alltag ein Stück weiter in die Ferne. Und in einer der urigen Almhütten warten hausgemachte Köstlichkeiten als verdiente Belohnung.
Rodelspass in der Region
Als eine der längsten und abwechslungsreichsten der Region schlängelt sich die Rodelbahn am Rangger Köpfl über acht Kilometer und drei Teilstrecken ins Tal. Sie ist bequem per Bergbahn erreichbar, was für jede:n – egal ob jung oder alt, sportlich oder gemütlich – eine vergnügliche Rodelpartie garantiert. Hoch hinaus geht es ebenso in Kühtai: Tirols höchstgelegene Rodelbahn führt hinauf auf 2’020 Meter zum Graf-Ferdinand-Haus, wo man sich in gemütlicher Atmosphäre stärken kann. Beide Bahnen sind übrigens auch beleuchtet: Am Rangger Köpfl sorgt das Nachtrodeln je nach Schneelage zweimal wöchentlich für Momente, an die man sich gerne erinnert, in Kühtai sogar täglich.
Sonne tanken und Höhenluft schnuppern auf der Seegrube
In weniger als 30 Minuten gelangt man vom Innsbrucker Stadtzentrum zur Seegrube auf 1’905 Meter Höhe, wo sich ein atemberaubender Blick auf die alpin-urbane Kulisse eröffnet. Hier schwebt man wahrlich auf Wolke neun – genauer gesagt auf der Cloud 9, die Bar mit einmaliger Sonnenterrasse, wo man coole Drinks in einer der Liegen geniesst. Und wer möchte, nimmt die Bergbahn aufs Hafelekar, um am höchsten Aussichtspunkt, dem „Top of Innsbruck“ auf 2’334 Metern, der Wintersonne dabei zuzusehen, wie sie die glitzernden Gipfel in ihr warmes Licht taucht.
Eine Nacht im Iglu-Dorf in Kühtai
In Kühtai, auf etwa 2’000 Metern Höhe gelegen, befindet sich ein wahrlich aussergewöhnliches Hotel: das Iglu-Dorf, bestehend aus über 25 handgebauten Eishütten inklusive Restaurant, Bar und Sauna. Gäste erwarten dort ein Spaziergang oder eine Schneeschuhwanderung unter – wenn es das Wetter so will – funkelnden Sternen, ein wärmendes Käse-Fondue und eine in Expeditionsschlafsäcke gehüllte Übernachtung auf dicken Fellen. Zur Entspannung vor hochalpiner Kulisse lädt zudem ein Outdoor-Whirlpool ein.
Mit Lamas wandern am Mieminger Plateau
Auf dem malerischen Mieminger Plateau bietet sich die Chance auf ein rundum entschleunigendes Erlebnis: Bei einer gemütlichen Lamawanderung in Obsteig gibt nämlich das sanfte Wesen dieser liebenswürdigen Tiere das Tempo vor. Gemeinsam mit den ebenso neugierigen wie charmanten Begleitern durch die winterlichen Wälder und Wiesen der Umgebung zu streifen und den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen, versetzt Kinder und Erwachsene gleichermassen in Begeisterung.
Eislaufen in Telfs
Für eines der schönsten Wintervergnügen ist die Eishalle in Telfs im Inntal die perfekte Anlaufstelle. Denn hier können Gross und Klein gemütlich ihre Runden auf Schlittschuhen drehen. Die moderne Anlage bietet Anfänger:innen ebenso wie geübten Läufer:innen optimale Bedingungen für einen gelungenen Nachmittag auf dem Eis, der auch bei Schlechtwetter für strahlende Gesichter sorgt.
Tipp: die Welcome Card lohnt sich!
Wer den Aufenthalt zwischen Stadt und Berg ebenso unkompliziert wie vielseitig gestalten möchte, ist mit der Welcome Card bestens beraten. Die Gästekarte erhalten Reisende ab zwei Nächten kostenlos bei Partnerbetrieben von Innsbruck Tourismus, sie ermöglicht neben zahlreichen Ermässigungen für allerlei Erlebnisse auch die Teilnahme am abwechslungsreichen Winteraktivprogramm abseits der Pisten – kostenfreies, geführtes Winterwandern, Langlaufen und Schneeschuhwandern mit versierten Guides inklusive.


