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Die Wettbewerbskommission (WEKO) hat ihre Untersuchungen zu illegalen Preisabsprachen im Misox/Graubünden auf weitere Unternehmen ausgedehnt. (Bild: Pixabay / Claudio Ermanni)

WEKO: Erneute Ausdehnung der Moesa-Untersuchung

Die Wettbewerbskommission (WEKO) eröffnete im Jahr 2020 eine Untersuchung zu allfälligen Submissionsabreden im Baubereich in der Region Moesa. Nach einer ersten Ausdehnung im Jahr 2021 erfolgt nun eine weitere Ausweitung des Verfahrens auf insgesamt neun Unternehmen.

Wegen Hinweisen zu mutmasslichen Submissionsabreden im Baubereich startete die WEKO ihre Untersuchung ursprünglich gegen drei Bauunternehmen. Ein Jahr später weitete sie das Verfahren auf sechs Unternehmen aus. Nach umfangreichen Ermittlungen versandte das Sekretariat der WEKO diesen Unternehmen im Frühling 2025 sein umfassendes Untersuchungsergebnis, zu dem sie anschliessend Stellung nahmen.

WEKO hat weitere Verdachtsmomente wegen verbotenen Absprachen entdeckt

Im Herbst 2025 erhielt die WEKO die Stellungnahmen und das Untersuchungsergebnis, die das Verfahren beurteilen und abschliessen sollte. In jenem Zeitraum reichte ein Unternehmen neue Informationen ein. Daraufhin zog das Sekretariat der WEKO das Verfahren wieder an sich und ermittelte erneut. Dabei ergaben sich Anhaltspunkte für weitere Abreden mit zusätzlichen Unternehmen, weshalb das Verfahren nun auf insgesamt neun Unternehmen ausgedehnt wird.

Es ist mit Verfahrensverlängerung von einem Jahr zu rechnen.

Für sämtliche Unternehmen gilt die Unschuldsvermutung.

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