Nationalrätin Jaccoud fabriziert laut proTell einen Rohrkrepierer

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Die Sozialdemokratin Jessica Jaccoud will das Waffenrecht in der Schweiz weiter verschärfen. Bild proTell

Der Verein proTell stellt sich der parlamentarischen Initiative der Waadtländer Nationalrätin Jessica Jaccoud (SP) argumentativ entgegen. Jaccoud bezweckt mit ihrem Vorstoss, dass Schusswaffen bei häuslicher Gewalt präventiv eingezogen werden. Dazu soll der Artikel 31 im Schweizer Waffengesetz entsprechend geändert werden. proTell sieht im Vorstoss der SP-Politikerin eine Stigmatisierung von Schusswaffen sowie die einseitige Diskriminierung von Waffenbesitzern. Laut proTell schiesst die sozialistische Feministin mit der Forderung weit am Ziel vorbei. Und fabriziert damit einen veritablen Rohrkrepierer.

Geht es nach Jessica Jaccoud, Nationalrätin der Sozialdemokratischen Partei, so soll das Waffenrecht in der Schweiz erneut deutlich eingeschränkt werden. Dieses Mal zielt die Sozialistin und Mietrechtsaktivistin aus dem Kanton Waadt auf den Artikel 31 des Waffengesetzes. Jaccoud will das Waffengesetz und weitere Gesetzesbestimmungen ändern um eine generelle Pflicht zur Einziehung von Schusswaffen durchzusetzen. Die präventive Beschlagnahmung von Schusswaffen soll vor allem in Fall von konfliktbehafteten Trennungen oder bei Straftaten im Umfeld von häuslicher Gewalt zur Anwendung gelangen.

Die auf dem linken Flügel der SP-Waadt politisierende Sozialistin Jessica Jaccoud stützt sich dabei auf eine Studie des EBG, dem Eidgenössischen Büro für Gleichstellung. Wonach das Vorhandensein einer Schusswaffe im Haushalt Straftaten mit einer Schusswaffe massgeblich begünstigen soll. In ihrem politischen Manifest sieht die Nationalrätin in erster Linie eine Art von Präventionsmassnahme.

Die Schweizer Vereinigung proTell setzt sich vehement für einen liberalen Umgang mit Waffen ein

Laut Statuten setzt sich der Verein proTell für die Erhaltung und den Ausbau einer freiheitlichen schweizerischen Waffengesetzgebung und Waffenrechtspraxis ein. Mit dem Ziel, zusätzliche Verschärfungen des in der Schweiz bestehenden Waffenrechts zu verhindern. Präsidiert wird die gemeinnützige Organisation vom Walliser SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor. Wie proTell auf seiner Homepage verlauten lässt, will der Verein der negativen Wahrnehmung und Stigmatisierung von Waffenbesitzenden entgegentreten.

proTell setzt sich darüber hinaus für die Erhaltung und den Ausbau einer freiheitlichen schweizerischen Waffengesetzgebung und Waffenrechtspraxis ein. Indem sich der Verein proTell mit gleichgesinnten Organisation in der Schweiz zusammenschliesst will die Vereinigung die liberalen Werte sowie die Traditionen und die Unabhängigkeit der Schweiz fördern und erhalten. Dieses Credo vertritt proTell übrigens auch auf der politischen Bühne.

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Geht es nach dem Willen von SP-Nationalrätin Jessica Jaccoud (VD) sollen Männer aus präventiven Gründen auch ihre Armeewaffen abgeben müssen. (Bild VBS)

Der Verein proTell fordert: Schluss mit der Kriminalisierung von Männern!

Mit der parlamentarischen Initiative 25.461 fordert Nationalrätin Jessica Jaccoud (SP) die Einführung einer obligatorischen Einziehung von Schusswaffen im Falle einer konfliktreichen Trennung, bzw. wenn eine Anzeige – oder lediglich eine Meldung – wegen häuslicher Gewalt vorliegt.

Es ist erstaunlich, dass eine Anwältin den Unterschied zwischen Einziehung und Sicherstellung nicht zu kennen scheint. Erstere (confiscation im französischen Originaltext der parlamentarischen Initiative) ist im Gegensatz zur Sicherstellung weder vorübergehend noch präventiv. Sie ist als endgültige Massnahme völlig unverhältnismässig, wenn sie in allen Fällen einer „konfliktreichen Trennung“ angewendet werden sollte – als ob nicht praktisch jeder Trennung ein Konflikt zugrunde läge!

proTell: Jessica Jaccoud unterstellt den Männern eine generelle Neigung zu Mord

Jeder Mord ist einer zu viel. Ungeachtet des Geschlechts des Opfers und ob er im häuslichen oder in einem anderen Bereich verübt wird. Jedoch ist in der Schweiz die Gesamtzahl der vollendeten Tötungsdelikte seit Jahren stabil und im Jahr 2024 sogar rückläufig:

Darf angesichts dieser erfreulichen Entwicklung sämtlichen Männern, die eine Trennung durchmachen müssen, unterstellt werden, dass sie eine Neigung zum Töten haben? Und überdies auch unsere Milizsoldaten, die ihre Ordonnanzwaffe nach dem Ende ihrer Wehrpflicht behalten haben, unter ebendiesen Verdacht stellen?

Wollen Sie auch alle Küchenmesser beschlagnahmen, Frau Jaccoud?

Bevor die Aufmerksamkeit einseitig auf Schusswaffen gerichtet wird, muss festgehalten werden, wie viele der im häuslichen Bereich begangenen Morde mit einer Schusswaffe verübt werden und wie oft dafür zu anderen Gegenstände gegriffen wird, die in jedem Haushalt zur Verfügung stehen, wie beispielsweise Küchenmesser (die Frau Jaccoud anscheinend nicht beschlagnahmen lassen will…).

Die Initiative erweckt den Eindruck, als ob die Polizei angesichts des Missbrauchspotenzials von Waffen im Falle eines Beziehungskonflikts heute machtlos sei. Nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein. Liegt eine Meldung vor, darf die Polizei sofort handeln. Sogar ohne Anordnung durch die Staatsanwaltschaft. Die Waffen bleiben anschliessend so lange sichergestellt, bis die Situation überprüft werden konnte. Dies hat zur Folge, dass – selbst im Falle eines ungerechtfertigten Verdachts – Monate oder sogar Jahre vergehen können, bis ein Waffenbesitzer sein Eigentum zurückerhält. Oftmals muss er dafür mühsame und kostspielige Schritte unternehmen, wie z. B. das Vorlegen eines psychiatrischen Gutachtens.

FDP und Die Mitte unterstützen den parlamentarischen Vorstoss von SP-Nationalrätin Jaccoud

Leider ist festzustellen, dass das Vorhaben von Frau Jaccoud, welches auch von Mitgliedern der FDP und der Mitte unterstützt wird, sich auf einen ideologisch inspirierten Bericht stützt, der vom Eidgenössischen Büro für Gleichstellung in Auftrag gegeben worden ist.

Damit ist diese parlamentarische Initiative ein weiterer Angriff der Linken, welche die Anzahl der Waffen in Privatbesitz reduzieren und letztlich das Schweizervolk entwaffnen wollen. Mithilfe der Parlamentarischen Gruppe für ein liberales Waffenrecht (deren Sekretariat proTell stellt) und dem Netzwerk im Bundesparlament wird proTell diesen neuen Entwaffnungsversuch entschieden bekämpfen. Beginnend in der Sicherheitspolitischen Kommission, in der diese parlamentarische Initiative behandelt wird. Darüber hinaus rufen wir alle unsere Mitglieder auf, die ihnen bekannten Bundesparlamentarier zu kontaktieren, damit diese sich diese der Gefahr für unsere angestammten Rechte und Freiheiten bewusst werden.

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