Das Wohnzimmer ist der Mittelpunkt des Familienlebens, der Raum, in dem Freunde empfangen werden, wo entspannt und ausgeruht wird. Deshalb ist es wichtig, ein Wohnzimmer zu schaffen, welches Harmonie ausstrahlt, das aber vor allem komfortabel und funktional eingerichtet ist und sich der Grösse des Raums und dem Stil der Bewohner anpasst.

Astrid Pfenniger ist seit 30 Jahren Einrichtungsberaterin bei wohnbedarf in Basel. Sie gibt sieben Tipps, was es alles beim Einrichten des Wohnzimmers zu beachten gibt:

1. Einrichtung an die Gewohnheiten anpassen

Oft haben wir zu viele Ansprüche an einen Raum. Wir möchten Fernsehen schauen, in der Übergangszeit die wohlige Wärme vor dem Cheminée geniessen und zusätzlich noch die freistehende Aussicht in Szene setzten. Aber: Es sollten klare Prioritäten gesetzt werden!

2. Das Sofa als Key-Element

Die Auswahl ist riesig: sei es eine grosszügige Sofalandschaft, ein Eckelement oder ein Modulsystem. Sofas stellen den Mittelpunkt jedes Wohnzimmers dar und geben dem Raum den einzigartigen und persönlichen Touch. Bei der Sofaauswahl empfehlen wir zwei gleich grosse Sofas oder ein Ecksofa. Bei grosszügigen Räumen  dürfen die Sofas nicht zu klein gewählt werden, ansonsten kann es schnell wie in einer Puppenstube aussehen. Bei der Auswahl der Sofafarbe empfehlen wir eine eher neutrale Farbe, dies lässt den Raum grösser und heller wirken. Die Modellauswahl muss den individuellen Bedürfnissen angepasst sein. Auch der Teppich darf sich ruhig dem Raum und der Sofagrösse anpassen, er soll nicht wie eine Briefmarke wirken. Ein Teppich verpasst dem Wohnzimmer Wohnlichkeit und Gemütlichkeit.

3. Atmosphäre schaffen

Wenn Küchen-, Ess- und Wohnbereich ein Raum sind, sollte ein nahtloser Übergang zwischen den Räumen geschaffen werden. Mit einem einheitlichen Farb- und Materialkonzept soll Ruhe geschaffen werden. Dabei sollen nicht allzu viele unterschiedliche Möbel und Materialien verwendet werden. Zwingend für die Atmosphäre sind Vorhänge und Teppiche.

4. Farben für Harmonie im Raum

Entweder man definiert nur eine Farbe in unterschiedlichen Tönen, oder kombiniert gleich mehrere Farben miteinander. Die Herausforderung dabei ist das Farbkonzept so in Szene zu setzen, dass es eine gewisse Frische und gleichzeitig Harmonie im Raum auszustrahlt. Dies kann einfach mit einem eher ausgefallenen farbigen Fauteuil geschehen, welcher als Statement-Piece im Wohnzimmer wirkt. Dabei sollen die Sofas in einer eher neutralen Farbe, wie hier das Stay Sofa von Gubi kombiniert werden. Falls man keine Bilder an die Wand hängen möchte, kann man auch einfach eine Wand farbig streichen. Achtung, nicht zu dominante und kitschige Farben auswählen, zum Beispiel einen schlichten Grau- oder Blauton. Dieser lässt sich einfach kombinieren – ein Hauch reicht oft schon. Für die Farbakzente können auch farbige Kissen und Plaids sorgen.

5. Materialien für die Wohlfühlatmosphäre

Materialien wie Holz, Leder oder Stoffe lassen eine Wohlfühlatmosphäre entstehen. Bei der Auswahl des Sofabezugs kann man diese in Stoff nehmen, dafür die Sessel zum Beispiel in einem strapazierfähigen Leder welches mit der Zeit eine wunderschöne Patina bekommt.

6. Die richtige Beleuchtung zählt

Das Lichtkonzept des Wohnzimmers sollte frühzeitig überlegt werden, damit entsprechende Vorbereitungen in Bezug auf Anschlüsse getroffen werden können. Ebenfalls sollte man sich Gedanken dazu machen, welche Funktion die Beleuchtung haben sollte. Ob man Lesen möchte, hier eignet sich besonders gut die Topoled Stehleuchte von Baltensweiler. Falls man lediglich für Atmosphäre sorgen möchte, braucht man ein eher warmes und weiches Licht, wie zum Beispiel die skulpturartige Tischlampe von Ingo Maurer Samurai oder von Fontana Arte, die zeitlose Tischlampe Fontana 1853.

7. Eine persönliche Note geben

Frische Schnittblumen sind immer schön fürs Ambiente und schenken dem Raum den persönlichen Touch. Diese sorgen dafür, dass das Wohnzimmer zum Zuhause wird. Man darf ruhig sehen, dass das Wohnzimmer genutzt wird. Manchmal ist weniger mehr – dies gilt auch bei der Auswahl der Zimmerpflanzen, es kann auch mal nur eine grosse sein.

Über wohnbedarf

wohnbedarf steht seit 1931 für modernes W   ohnen. Designklassiker und hochwertige Kollektionen wie zum Beispiel Cassina, Knoll, Minotti, Thonet, Thut, Lehni, Embru oder Classicon zeugen von dieser Tradition. In enger Zusammenarbeit mit international bekannten Architekten und Künstlern wie Alvar Aalto, Le Corbusier, Max Bill, Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe und Alfred Roth, entstanden Möbel, die heute als Klassiker gelten. wohnbedarf ist zudem führend im Einrichten von Büroräumen, unter anderem mit Produkten von Fritz Hansen, USM Möbelbausysteme, Vitra, Wilkhahn oder Zoom by Mobimex. Im April 2014 hat die dänische Design Marke Fritz Hansen bei wohnbedarf Zürich den ersten Republic of Fritz Hansen Store in der Schweiz eröffnet.

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