Testsieger ohne Abzug. Das Farfalla Duschpeeling „daily pleasure“ hat in der aktuellen Bewertung von Ökotest ein „sehr gut“ erhalten. Ein doppelt erfreuliches Ergebnis, denn „es ist einfach ein tolles Produkt, das ein herrlich samtiges Hautgefühl hinterlässt“, so Gründer und Mitinhaber Jean-Claude Richard. Zum anderen, weil zum ersten Mal auch auf Mikroplastik getestet wurde. Falls synthetische Polymere vorhanden waren, führte das bei den insgesamt 22 getesteten Produkten zu zwei Noten Abzug.

 
„Das Thema ist vordringlich“, so Richard „und es wäre für die Kosmetikindustrie machbar, Millionen von Meerestieren den Tod durch Plastik zu ersparen.“
Die Naturkosmetik macht es vor: Sie verzichtet von vornherein auf Polymere, aber auch auf anderes Mikroplastik. So sind alle acht Testsieger wie Farfalla zertifizierte Naturkosmetik-Hersteller, lediglich einer der getesteten konventionellen Anbieter hatte im Peeling auf Plastikpartikel verzichtet. Fünf Testprodukte erhielten schlicht die Note ungenügend.
Das „daily pleasure“ Duschpeeling setzt für den Peeling-Effekt auf feine Körner aus Cranberry und Bambus. Meist verzichten auch konventionelle Anbieter auf Polytethylenpartikel. Die INCI-Liste weist dafür andere synthetische Polymere auf, die ebenso problematisch sind. Nanopartikel können in Kläranlagen schwer abgebaut werden und gelangen so ins Grundwasser, auf Ackerflächen und in die Gewässer.

 
Auch ein anderes Thema führte bei den untersuchten Peelings zu Abstrichen: die Verwendung von allergenen oder problematischen Duftstoffen. Für Farfalla kein Problem, denn das Unternehmen setzt seit über 30 Jahren auf rein natürliche Düfte: „Das ist Teil unserer DNA“, so Jean-Claude Richard. „In unserer Duftmanufaktur werden sorgfältig ausgesuchte Pflanzenrohstoffe aus aller Welt von Hand abgewogen, gemischt und abgefüllt.“ Beim „daily pleasure“ Peeling sorgen Extrakte aus Feigen und Kirschblüten für einen sonnig-fruchtigen Duft.
Das Duschpeeling daily pleasure kostet in der 150 ml Packung CHF 15,80

 
Quelle: Ökotest 2/2017: Synthetische Polymere sind industriell hergestellte Kunststoffe, die sich durch eine chemische Reaktion aus kleinen Bausteinen zu langen Ketten oder verzweigten Molekülen verbinden. Je nach Ausgangsstoff und Molekülgröße können sie in Wasser löslich oder unlöslich sein. Es gibt sie in fester Form wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder Polyvinylchlorid (PVC), sie können aber auch in flüssiger Form vorliegen wie eingie Polyquaternium-Verbindungen. Die meisten synthetischen Polymere sind biologisch nur schwer abbaubar. Alternativen, wie sie in der Naturkosmetik eingesetzt werden, sind biologisch abbaubare Polymere wie Polymilchsäure.