Afrikas Fledermaus-Schau

Ende Oktober, pünktlich zu Halloween, begeben sich im Kasanka Nationalpark in Sambia Millionen von Flughunden auf Nahrungssuche. Der Spezial-Reiseveranstalter Destination Afrika ermöglicht eine exklusive Beobachtung des Spektakels aus 30 Metern Höhe – und rundet das Reisepaket mit Safaris inmitten einer ursprünglichen Natur ideal ab.

Während die meisten afrikanischen Länder zu immer größeren Touristenmagneten avancieren, gilt Sambia als echter Geheimtipp für Abenteurer. Durch die fehlende Infrastruktur verwehrt sich die Region bis dato dem Massentourismus und bietet eine weitestgehend unberührte Natur, die sich über zahlreiche Nationalparks erstreckt. Einer davon ist der Kasanka Nationalpark, in dem Besucher im Herbst einem ganz besonderen Spektakel beiwohnen: der „Flughund ­Migration“, in deren Rahmen Millionen von Fledertieren zeitgleich auf Nahrungssuche in den hier wachsenden Stauden gehen.

Flughunde aus 30 Metern Höhe beobachten
Fast fühlt man sich bei dem Anblick wie in einem Vampirfilm: Bis zu zehn Millionen Palmflughunde machen sich Ende Oktober in den Mango- und Bananenstauden des Kasanka Nationalparks auf Futtersuche. Ihr „Festmahl“ dauert bis in den Dezember hinein an. Im Rahmen der Abenteuerreise „Sambia – die wahre Wildnis für Abenteurer“ des Afrika-Spezialisten Destination Afrika erleben Entdecker dieses Naturschauspiel hautnah und beobachten die Tiere aus exklusiven Verstecken, die extra zu diesem Zweck auf 30 Metern Höhe in den Bäumen gebaut wurden. Während das rege Treiben zur Abenddämmerung seinen Höhepunkt erreicht, schlafen die Flieger im Tageslicht kopfüber von den Stauden hängend. Genießen die Tiere auf diese Weise ihre Ruhezeit, nutzt man die Gelegenheit, um von der Aussichtsplattform aus einen Blick auf die seltenen Sitatunga-Antilopen in ihrer freien Wildbahn zu erhaschen.

Ein Geheimtipp voller Leben
Darüber hinaus bietet Sambia weitere Naturschauspiele, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Die Region lädt vor allem zu typischen Safari-Wanderungen und Pirschfahrten ein – auch in der Nacht. Dank ihrer ursprünglichen Natur ist jede Erkundung einmalig und unvorhersehbar. Im Nsefu Sektor in South Luangwa besuchen Touristen die Einheimische in ihren Dörfern und beobachten Elefanten- sowie Büffelherden, aber auch Thornicroft-Giraffen, Gnus, Löwen und Leoparden. Malerische Ufer im Luambe Nationalpark dienen Hippos, Antilopen und Hyänen als Trinkwasserquelle. Die Region North Luangwa sorgt indes durch ihre gebirgige Landschaft mit bis zu 1200 Höhenmetern für etwas Abkühlung – ebenso wie ein Bad im Fluss. Einen besonderen Höhepunkt stellen auch die typisch-afrikanischen Bangweulu-Sümpfe dar, die auf Pirschgängen, per Geländefahrzeug oder sogar Boot ergiebig ausgekundschaftet werden. Moorantilopen, die in riesigen Herden grazil durch die Landschaft streifen, sind hier keine Seltenheit.

Abenteuer-Camping in der Wildniss
Ein echter Abenteurer schläft natürlich unter freiem Himmel – beziehungsweise hinter rustikalen Zeltplanen. Der Camping-Aspekt ist ein wesentlicher Bestandteil der afrikanischen Abenteuer-Atmosphäre, die Teilnehmer der Reise meist in Besitzer-geführten Bush Camps abseits aller Hektik und Zivilisation erleben. Die Sambia-Reise kann zwar auch für die Zeiträume Juli und August gebucht werden, wer sich die Flughund Migration aber nicht entgehen lassen möchte, sollte sich allerdings den Oktober vormerken. Buchbar ist die Reise ab 2.870,- € pro Person unter www.destination-afrika.de.

Autor: bfs
Bilder: Destination Afrika / Adventure Purists Sambia