Natterer See (c) Innsbruck Tourismus/ Woergoetter
Natterer See (c) Innsbruck Tourismus/ Woergoetter

Zuhause im Grünen: Campingurlaub in der Region Innsbruck

Camping liegt im Trend – und das aus gutem Grund, denn wohl keine andere Urlaubsform steht so sehr für Freiheit und Abenteuer wie diese ganz speziellen Tage und Nächte in der freien Natur. Dank modernster Ausstattung muss man dabei auch auf Komfort längst nicht mehr verzichten. Überzeugen kann man sich davon auf verschiedenen Campingplätzen der Region Innsbruck, unter anderem etwa im Ferienparadies Natterer See: Dieses lässt, mit seinem vielfältigen Angebot an Übernachtungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten, keinerlei Wünsche offen.

Eingebettet in unberührte Natur, inmitten eines saftig-grünen Waldes und im Wind wogender Wiesen, macht das Ferienparadies Natterer See seinem Namen alle Ehre. Denn die Anlage westlich des idyllischen Ortes im Innsbrucker Umland bietet nicht nur traumhafte Ausblicke auf die wunderschöne Tiroler Bergkulisse, sondern auch alle Annehmlichkeiten eines modernen Campingplatzes sowie einige Besonderheiten – von originellen Unterkünften über abwechslungsreiche Gastronomie bis hin zu spannenden Freizeitaktivitäten. Dass es dort so viel zu entdecken gibt, liegt nicht zuletzt an Georg Giner, der den Betrieb seit 1996 leitet. Er sagt: «Mir ist einfach wichtig, dass Gäste bei uns eine gute Zeit erleben. Ihr Aufenthalt bei uns soll unvergesslich werden.»

Für grosse und kleine Abenteuer

Die Ursprünge der Anlage gehen bis in die 1920er zurück, als Georgs Grossvater Josef sich an einem kleinen Hof in Natters niederliess und damit begann, einen Badesee anzulegen. Dieser bildet das Herz des nunmehrigen Campingplatzes, der Anfang der 1960er von Georgs Vater Karl auf- und schliesslich von ihm selbst immer weiter ausgebaut wurde. Demgemäss ist das Areal im Laufe der Zeit enorm gewachsen, sowohl was die Grösse als auch was das Angebot betrifft. «Früher war Camping eine relativ einfache Geschichte: Man brauchte im Grunde nur ein paar Stellplätze, Stromanschlüsse und Sanitäranlagen», erläutert Georg. «Mittlerweile ist Camping aber zu einer hippen Urlaubsform geworden, bei der man auch auf Komfort nicht ganz verzichten will. Die Ansprüche sind entsprechend gestiegen.»

Der Tiroler hat diesen Trend zum sogenannten «Glamping» früh erkannt und entsprechende Unterkünfte geschaffen: Zuerst kamen rustikale Schlaffässer, später unter anderem afrikanisch angehauchte Safari-Lodge-Zelte, Wood Lodges, gemütliche Hausboote sowie hochwertige Ferienwohnungen dazu. Ausserdem wurde die Anlage um drei Kinderspielparks, ein Outdoor-Gym und mehr erweitert. Für Gross und Klein gibt es im Ferienparadies Natterer See folglich genug zu entdecken, und langweilig wird es garantiert nie.

Eine zweite Heimat

Kein Wunder also, dass viele Gäste immer wiederkommen – so wie Greta und Jo ten Have aus den Niederlanden. Sie machen seit 2005, abgesehen von einer coronabedingten Zwangspause, jeden Sommer Urlaub am Natterer See. «Wir kommen jedes Jahr hierher – manchmal nur für einen kürzeren Stopp auf dem Weg in den Süden oder nach Hause, meist bleiben wir aber mehrere Wochen», erklärt Greta. Sie und ihr Mann schätzen insbesondere die Lage der Ferienanlage, die sich direkt am Wasser, mitten im Grünen, aber dennoch nur wenige Kilometer von Innsbruck entfernt befindet.

Dadurch ist Natters idealer Ausgangspunkt für allerlei Ausflüge und Wanderungen, nicht nur in die Stadt und die unmittelbare, sondern auch in die fernere Umgebung, wie Jo sagt. Seine Frau und er sind im Urlaub fast jeden Tag unterwegs, um die Sehenswürdigkeiten und kulturellen Schätze der Tiroler Landeshauptstadt, vor allem jedoch die alpine Landschaft der Region Innsbruck und des angrenzenden Stubaitals zu erkunden. Eine ihrer Lieblingstouren führt zum Faltegartenköpfl, auch auf der Mutterer oder der Götzner Alm sind sie oft und gern gesehene Gäste, erzählt Jo: «Mittlerweile kennen uns viele Menschen hier, auch Hüttenwirte, die uns entsprechend begrüssen, wenn wir bei ihnen sind. Das gibt einem schon ein gutes Gefühl.»

Am Natterer See haben die ten Haves im Laufe der Jahre ebenfalls einige Bekannt- und Freundschaften geschlossen – zum einen mit Landsleuten, die sie ebendort kennengelernt haben, zum anderen mit Georg Giner und seinem Team. «Das Personal ist immer sehr freundlich», sagt Greta. «Nicht nur deshalb fühlt es sich hier nach all den Jahren wie ein zweites Zuhause für uns an.»

Immer mal was Neues

Georg Giner selbst ist übrigens ebenfalls häufig auf dem Gelände der Ferienanlage anzutreffen – aufgrund deren Grösse nicht selten auf dem Segway oder in einem kleinen Golfwagen. «Wenn Not am Mann ist, greife ich meinen Mitarbeiter:innen gerne mal bei technischen oder handwerklichen Problemen unter die Arme», erzählt er. «Meine wichtigste Aufgabe ist jedoch die Weiterentwicklung des Ferienresorts: Ich bin ständig auf der Suche nach innovativen Möglichkeiten, die Anlage und deren Qualität für unsere Gäste zu verbessern.»

Neueste Ergänzung ist der aktuell noch in der letzten Bauphase befindliche Secret Koi Garden, der aus insgesamt sieben kleinen, aber feinen «Kuschelhöhlen» besteht. Diese sind bewusst etwas versteckt gelegen, denn sie richten sich in erster Linie an (Frisch-)Verliebte und Pärchen aus nah und fern, die gerne eine oder mehrere Nächte in trauter Zweisamkeit geniessen möchten. Wenn es nach Georg geht, soll dies aber nicht die letzte Neuerung auf dem Campingplatz gewesen sein, denn: «Man muss den Leuten einfach etwas bieten – und das möchten wir auch tun.»

Für jeden Geschmack

Das Ferienparadies Natterer See ist natürlich nicht der einzige Campingplatz in der Region Innsbruck – es finden sich einige weitere mit jeweils anderen Schwerpunkten. Der Gerhardhof in Wildermieming beispielsweise besticht durch seine nachhaltige Ausrichtung und seine wunderschöne Lage, der Campingplatz in Judenstein wiederum durch seine Nähe zu Innsbruck und atemberaubende Panoramen. Mehr Infos gibt es online unter:www.innsbruck.info/destination/d/campingplaetze.html.