Uber soll bis 2040 zu einer emissionsfreien Mobilitätsplattform werden, auf der 100 Prozent der angebotenen Fahrten mit abgasfreien Fahrzeugen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Mikromobilitätsangeboten durchgeführt werden. Bis 2025 sollen 50 Prozent der in sieben europäischen Großstädten (Amsterdam, Berlin, Brüssel, Lissabon, London, Madrid und Paris) gefahrenen Kilometer mit emissionsfreien Fahrzeugen zurückgelegt werden. In der Schweiz ist Uber Green bereits in vier Städten verfügbar.
Uber hat sich heute dazu verpflichtet, bis 2040 zu einer Plattform für emissionsfreie Mobilität zu werden. Das Vorhaben umfasst 10.000 Städte, in denen Uber aktiv ist, auf sechs Kontinenten. Das Versprechen sieht vor, dass bis 2040 100 Prozent der Fahrten, die über die Uber-Plattform weltweit angeboten werden, mit emissionsfreien Fahrzeugen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Mikromobilitätsangeboten durchgeführt werden. 

Europa ist weltweiter Treiber der Elektrifizierung der Mobilität. Als führender Ride-Hailing-Anbieter will das Unternehmen diesen Trend substantiell verstärken.

Bis 2025 sollen 50 Prozent der auf der Uber-Plattform gefahrenen Kilometer in sieben europäischen Großstädten (Amsterdam, Berlin, Brüssel, Lissabon, London, Madrid und Paris) in emissionsfreien Fahrzeugen zurückgelegt werden.

Darüber hinaus stellt Uber 800 Millionen Dollar bereit, um Hunderttausende Partner-Fahrer in Europa, den USA und Kanada finanziell dabei zu unterstützen, auf emissionsfreie Fahrzeuge umzusteigen. 

Zudem wird Uber die Expansion der Option Uber Green, bei der Nutzer Fahrten in emissionsarmen Fahrzeugen bestellen können, in ganz Europa vorantreiben. Bis Ende 2021 wird das Angebot von bisher 37 Städten in Europa auf 60 erweitert. Dies bedeutet, dass Nutzer bis Ende 2021 in den Städten, die zusammen 80 Prozent des europäischen Geschäfts ausmachen, ein emissionsfreies Fahrzeug wählen können. Auch für Deutschland ist die Ausweitung des Uber Green Angebots geplant.

Uber Green in vier Schweizer Städten
In der Schweiz ist Uber Green bereits in Zürich, Genf, Basel und Lausanne verfügbar. Mit diesem Service können Nutzer Fahrten in Hybrid- und Elektrofahrzeugen zum gleichen Preis wie bei UberX bestellen. Seit der Ausweitung des Dienstes auf 4 Städte im Juni 2020 haben 40% mehr Fahrgäste den Service genutzt. Gleichzeitig sind über 20% mehr Fahrer auf emissionsarme Fahrzeuge umgestiegen. 
Darüber hinaus ist Uber Mitglied des Schweizerischen Verbandes Swiss eMobility und unterstützt mit dem Service Uber Green die Roadmap Elektromobilität 2022. Ein weiterer Schritt des Unternehmens, um neue Mobilitätsmöglichkeiten anzubieten, ist die Integration von Lime Scootern in die Uber-Plattform. Seit diesem Juli können Zürcherinnen und Zürcher über die Uber-App einen Lime Scooter buchen und erhalten so noch mehr nachhaltige und erschwingliche Transport-Optionen.

Grüner Wandel
Jean-Pascal Aribot, Head of Switzerland bei Uber, sagt: „Als grösste Mobilitätsplattform in Europa haben wir eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Unterstützung eines grünen Aufschwungs zu spielen. Mit Blick auf unsere Verantwortung gegenüber Partner-Fahrern, Nutzern und Städten sind wir eine Reihe ehrgeiziger Verpflichtungen eingegangen, um die Elektrifizierung unserer Plattform voranzutreiben. Europäische Länder wie die Schweiz werden in den nächsten fünf Jahren dabei eine Vorreiterrolle übernehmen“. 
William Todts, CEO, Transport & Environment (T&E), fügt hinzu: „Die Menschen in Europa haben Umweltverschmutzung und Staus satt. Geteilte Elektromobilität ist einer der Schlüssel zur Lösung dieser Probleme. Daher ist es nur sinnvoll, bei Fahrern mit einer hohen Fahrauslastung anzusetzen, die als erste von preiswerteren, sauberen Elektrofahrzeugen profitieren werden. Die Zusage von Uber, seine Flotte in europäischen Großstädten massiv zu elektrifizieren, ist eine gute Nachricht. Jetzt ist es an der Zeit, dass die europäischen Großstädte Führung übernehmen. In allen europäischen Großstädten sollten emissionsfreie Zonen, neue Pop-up-Fahrradwege und reine Fahrradstraßen eingeführt werden, während gleichzeitig der Zugang zu Ladestationen zu Hause, am Arbeitsplatz und überall dort, wo Menschen parken, verbessert werden muss.“

Verschiedene Partnerschaften
Um den Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge für seine Partner-Fahrer einfacher zu machen, hat Uber zudem Partnerschaften mit diversen Unternehmen aus dem Mobilitätsbereich geschlossen. Über eine Kooperation mit Renault-Nissan beispielsweise wird sichergestellt, dass die Partner-Unternehmen und -Fahrer in verschiedenen europäischen Ländern Zugang zu erschwinglichen Elektrofahrzeugen haben. Über Kooperationen mit Power Dot, BP und EFD erhalten Ubers Partner-Fahrer in vielen europäischen Städten verbesserten und zum Teil exklusiven Zugang zu Ladepunkten sowie Vergünstigungen für die Installation eigener Ladesäulen. Auch für die Schweiz sind ähnliche Partnerschaften geplant. 

Uber hat außerdem einen neuen Bericht veröffentlicht, wie die Elektrifizierung des Ride-Hailing-Marktes in ganz Europa vorangetrieben werden könnte. Der Bericht mit dem Titel „Spark! Partnering to electrify in Europe“ untersucht die Hürden, die sich gewerblichen Fahrern mit hoher Kilometerzahl bei dem Umstieg auf Elektromobilität stellen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Aufladen der Wagen sowie der Bezahlbarkeit. Ebenfalls im Mittelpunkt steht die Frage, wie Uber, Automobilhersteller, Ladeunternehmen, Städte und nationale Entscheidungsträger zusammenarbeiten können, um die wichtigsten Hürden zu überwinden. 

Jean-Pascal Aribot, Leiter der Schweiz bei Uber, fügte hinzu: „Wir glauben, dass, wenn private und öffentliche Einrichtungen zusammenarbeiten, um die richtigen Bedingungen zu schaffen, der Ride Hailing in jeder europäischen Großstadt innerhalb von 5 Jahren elektrifiziert werden könnte. Dies könnte als Katalysator für Veränderungen wirken und einen breiteren Übergang zu emissionsfreien Fahrzeugen in der ganzen Schweiz vorantreiben“.