Mit ihrem Start-up Protsaah will Saloni Shrestha Menschen in Konfliktzonen eine Perspektive
bieten. Sie designt in Zürich Schmuck, Pashmina-Schals und Accessoires und lässt diese in
Krisen-Regionen herstellen, wo Kunsthandwerk Tradition hat. Erhältlich sind ihre Produkte in
ausgewählten Shops, auf Weihnachtsmärkten und ab Oktober auch online.

Viele Modelabels würden am liebsten verschweigen, unter welchen Umständen ihre Ware
hergestellt wird. Viel zu heftig ist der Kontrast zwischen hübschen Werbebildern und den
Menschen, die die Produkte tatsächlich produzieren. Beim Label Protsaah gehört die Herkunft
der Produkte zum Konzept. Saloni Shrestha verfolgt bewusst einen „Empowerment-Ansatz“, wie
sie selber sagt. Die Marke lässt seine in Zürich designten Stücke in Konfliktzonen fertigen, um
den Menschen vor Ort Perspektiven zu bieten und um ihre Geschichten zu erzählen. Dabei
entstehen wunderschöne Kollektionen, die durch erstklassige Qualität und Ästhetik
überzeugen. „Mitleid können die Menschen nicht brauchen, was ihnen wirklich hilft, ist
Wertschätzung für ihr kunsthandwerkliches Können“, so Shrestha.

Protsaah wurde 2015 von Saloni Shrestha gegründet und hat einen sehr unüblichen Markenkern. Das Label hat sich darauf spezialisiert, Menschen zu helfen, die in Konfliktgebieten leben und bedroht sindvon Armut, Terror und generellem Geldmangel. Anstatt der üblichen Hilfeleistungen und Zuwendungen zu spenden, verfolgt Protsaah einen marktwirtschaftlichen Ansatz. Protsaah erstellt die Designs, die dann mit regional verfügbaren Materialien von den Menschen vor Ort in Handarbeit hergestellt werden. Zurzeit liegt der Fokus auf Kaschmir, geschmeidigster Paschminawolle und den ausserordentlichen Fähigkeiten der Weber/innen in dieser Region. Dort entstehen unter der Ägide von Protsaah sprichwörtlich wunderbare Schals in etlichen Farben und Formen. Darüber hinaus
produziert die junge Marke nach demselben Prinzip eine Schmuck-Kollektion und Accessoires

www.protsaah.com