Zahlreiche Ideen für tolle Weihnachtsgeschenke bringen ein Stück Peru ins Wohnzimmer.

Derzeit sind die kleinen Freuden im Leben wichtiger denn je. Zwar ist das Reisen in ferne Länder momentan noch erschwert, dennoch ist es möglich, sich von zu Hause weg zu träumen. Ein Weihnachtsgeschenk, das Peru in die eigenen vier Wände bringt, ist daher in vielerlei Hinsicht ein wahrer Glücklichmacher.

  1. Liebe geht durch den Magen: Peruanische Geschenke für Gourmets

Die Küche Perus gilt seit Jahren als eine der besten der Welt. Kulinarische Geschenke aus dem Andenland bringen echte Foodies daher garantiert zum Strahlen.

Zu einem gelungenen Start in den Tag und vor allem auch in die erholsamen Weihnachtsfeiertage gehört ein leckerer und aromatischer Kaffee. Peru ist weltweit der zweitgrößte Produzent von Kaffee aus ökologischem Anbau und belegt Platz vier hinsichtlich der Menge an nachhaltig zertifiziertem Kaffee. Peruanischer Kaffee vereint den gesamten Reichtum Perus, seine Biodiversität, seine kulturelle Vielfalt und Geschichte – und dies schmeckt man in jeder einzelnen Bohne. Mit viel Liebe und Herzblut wird insbesondere die Herstellung von Fair Trade-Kaffee in Peru großgeschrieben. Etwa 223.000 Familien, die meisten davon Kleinproduzenten, bewirtschaften über eine Million Hektar Anbaufläche für Kaffee. Die Gourmet-Bohnen können an vielen Orten erstanden werden, so beispielsweise bei „Pacha Mama“.

Für Starköche oder alle, die es noch werden wollen, empfehlen wir das deutschsprachige Kochbuch von Gastón Acurio. Acurio ist ein peruanischer Koch und einer der bedeutendsten Vertreter der peruanischen Küche, die er in seinen mehr als 40 Restaurants der restlichen Welt zugänglich macht. Die peruanische Küche ist eine Fusionsküche, in der sich verschiedenste Einflüsse wiederfinden. Basierend auf der Küche der Inka, entsteht ein einzigartiger Geschmack durch die Kombination mit europäischen, afrikanischen und asiatischen Einflüssen, Aromen und Zutaten.

Im Kochbuch von Acurio finden sich auf rund 500 Seiten zahlreiche Gerichte und Rezepte, die die peruanische Gastronomie zu Hause erlebbar machen.

Leckermäulchen läuft beim Anblick der feinen peruanischen Schokolade das Wasser im Mund zusammen. Besondere Empfehlungen sind Cacaosuyo oder die weiße Schokolade von Original Beans.

Der extrem seltene weiße Kakao war durch Abholzung nahezu ausgestorben. Inzwischen wurde in der Region der Bestand durch Hunderttausende von Kakao-, Schatten- und Holzbäumen aufgeforstet und einheimische Familien generieren durch das Projekt ein Einkommen.

  1. Soziales Engagement verschenken

Ein besonderes Geschenk, mit dem man nicht nur dem Beschenkten eine Freude macht, ist eine Baumpatenschaft in Peru.

Peru zählt zu den artenreichsten Ländern weltweit. Die drei Regionen Perus, Anden, Küste und Amazonas bringen eine vielfältige Flora du Fauna hervor. Mindestens 6.288 der Pflanzen- und Tierarten kommen nur in Peru vor. Um diese Vielfalt zu schützen, stehen rund 17% der Landesfläche als Naturreservate unter staatlichem Schutz.

Mit einer Baumpatenschaft lässt sich auch aus der Ferne etwas Gutes tun. Bei der Organisation Forest Finance  kann man beispielsweise eine Kakaobaum-Patenschaft für 25 Jahre auf einer nachhaltig bewirtschafteten Kakaofarm in der Region San Martin erwerben. Neben einem Zertifikat gibt es außerdem fünf Tafeln der feinen Schokolade, welche aus den Kakaobohnen hergestellt wird. Auch das Zentrum für Innovation und Forschung im Amazonasgebiet, CINCIA, widmet sich mit verschiedenen Aufforstungsmaßnahmen dem Erhalt des Baumbestandes in der Region Madre de Dios in Südperu.

  1. Peruanisches (Kunst)-Handwerk

Kuschlig durch den Winter? Dann gehört ein Kleidungsstück aus Alpakawolle unter den Weihnachtsbaum. In Peru selbst gibt es einige Initiativen, bei denen man während einer Reise Kleidungsstücke erstehen kann und auch einen Einblick in die Alpakazucht und Verarbeitung der Wolle erhält. Eine davon befindet sich beispielsweise in Chinchero bei Cusco. Hier verarbeitet eine Gruppe von 50 Frauen auf traditionelle Weise die Wolle von Schafen und Alpakas und stellen unter anderem Kleidungsstücke wie Mützen, Schals, Ponchos oder Handschuhe, aber auch farbenfrohe Tischläufer, Hängematten oder Rucksäcke her.

Die fair gehandelte Ware wird nicht nur auf dem wöchentlichen Indiomarkt in Chinchero sondern weltweit verkauft. Die Wolle stammt aus biologischer Tierhaltung von Alpakazüchtern nahe Cusco und wird nur mit Naturfarben getönt.

Eine große Auswahl an hochwertigen und alltagstauglichen Kleidungsstücken und Accessoires bietet Peruvian Connection. Alle Waren sind aus Alpakafasern und peruanischer Pimabaumwolle hergestellt oder mit traditioneller Kunststickerei verziert.

Weihnachtliche Dekorationselemente, Krippen oder Kerzenständer stellen beispielsweise die Kunsthandwerker der Initiative APTECPERU in 46 Familienbetrieben her. Die Keramiken, Skulpturen, Schmuck, Krippen, Textilien aus Alpacawolle oder Hinterglasmalereien werden auf Handwerksmärkten in Peru angeboten, sind aber auch in Deutschland online erhältlich und bringen peruanischen Glanz ins heimische Wohnzimmer.

Und wer weiß? Vielleicht wecken ja die Geschenktipps aus Peru Lust auf eine echte Reise ins Andenland im kommenden Jahr. Reiseinspiration und unschlagbare Angebote gibt es derzeit auf www.peruontour.de

Weitere Informationen unter www.peru.travel/de