Man könnte den Meters OV-1 als circumauralen, faltbaren Reisekopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung, Kabelmikrofon und Anzeigeinstrumenten beschreiben. Das wäre zwar richtig, trifft es aber nicht. Der OV-1 ist ein Gegenentwurf zu den Vollplastikkopfhörern großer Konzerne mit bekanntem Namen – und allzu oft enttäuschender Klangqualität. Mit ihm lässt sich Musik auch unterwegs so erleben, wie es professionelle Musiker bevorzugen. Und dabei auch noch stylisch aussehen.

Die analogen VU-Meter an den Außenseiten der Treiber sind kein reines Gimmick, sondern voll funktionsfähig. Sie finden sich in dieser Form auch in den berühmten Bassgitarrenverstärkern von Ashdown Engineering, der Mutterfirma von Meters Music. Wenn sich der Zeiger in den roten Bereich bewegt, dann erreicht man einen Pegel, der auf Dauer zu Hörschäden führen kann. Das Kopfband des OV-1 sowie die ohrumschließen Polster sind aus hautfreundlichem Proteinleder gefertigt, das weniger empfindlich gegenüber Hautschweiß und Sonneneinstrahlung ist. Die Halterung der Ohrmuscheln ist aus Vollmetall gefertigt und entsprechend stabil.

Magnetics In-Ear: In-Ohr-Kopfhörer, die nicht verloren gehen

Kleine Kopfhörer für unterwegs gibt es an Tankstellen, Flughäfen und im Supermarkt. Sie sind typischerweise zwar nicht gut verarbeitet, aber dafür immerhin billig. Da macht es nicht viel aus, wenn sie mies klingen und eigentlich sowieso schnell weggeworfen werden. Wenn Sie mit so einer Einstellung nichts anfangen können, dann haben wir etwas für Sie: die Meters Magnetics In-Ear! Deren Herangehensweise an das In-Ohr-Hören ist nämlich recht clever. U2-Bassist Adam Clayton gab die entscheidenden Hinweise für ihre klangliche Abstimmung. Meters Music stellte ihm zehn unterschiedliche Varianten des Kopfhörers mit jeweils winzigen Änderungen am verwendeten Treiber zur Verfügung, die er ausgiebig testete. Am Ende favorisierte er eine angenehm natürliche Version ohne spitze Höhen und wummernden Bass – und diese kommt nun auf den Markt.

Aber nicht nur der Klang, auch das Design des Magnetics In-Ear ist ausgeklügelt. Die kleinen Lederschlaufen am Hörer sehen nicht nur schick aus; sie erlauben es auch, mühelos und ohne Zug am Kabel die im Gehörgang sitzenden Monitore zu entfernen. Allein diese clevere Idee dürfte die häufigste Todesursache von In-Ear-Monitoren – den Kabelbruch – deutlich verringern. An den Rückseiten der Hörer sind zudem kleine Magnete enthalten, die es ermöglichen die Monitore bei Nichtgebrauch einfach zusammenzuklicken und ebenso einfach wieder zu lösen. Die Gefahr des Verknotens ist damit gebannt. Wer will, klickt die Hörer auch einfach hinter dem Kopf zusammen, damit entfällt später die Suche. Auf jeden Fall: allemal praktischer, als die In-Ears in die Tasche zu knüllen!

Auch das Mikrofon ist im Ledergewand gekleidet und greift die Farbe der Schlaufen auf. Die Nutzung der Magnetics In-Ear mit Android-Mobiltelefonen klappt problemlos. Mit dem unter dem Leder verbundenen Taster lassen sich Gespräch annehmen, wieder auflegen und auch die Lautstärke regulieren. Bei reiner Musikwiedergabe kann zwischen Wiedergabe und Pause umgeschaltet werden.

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