Die sublime Fragilität des Tons und die Intuition des Menschen: die Energie eines magischen Ortes.

Bolgheri, November 2021 – Man sagt, dass die Vorfreude die größte Freude ist. Aber den Höhepunkt bringt der Moment, in dem es endlich soweit ist, wenn der Wunsch zur Realität wird. Und jetzt endlich – nach Jahren der Verfeinerung – kommt der Masseto 2018 auf den Markt, als Repräsentant einer raffinierten Eleganz mit tiefgründiger olfaktorischer Intensität, die in die seidige Textur dieses Weines einfließt.

Mensch, Boden und Weinberg.

Das sind die drei entscheidenden Elemente für den Erfolg dieses  Weines, der es geschafft hat, zu den anerkanntesten Italiens und der Welt zu gehören. Der Masseto entstand aus der Intuition. Man setzte auf einen schwierigen Boden, in dem ein großes Potenzial vermutet wurde: «ein unberührter, rauer und primitiver Ort und keineswegs einfach zu bearbeiten. Die Bedingungen sind extrem, aber dieser Weinberg überrascht uns immer wieder. Wirklich ein magischer Ort, an dem die Natur die wichtigsten Entscheidungen trifft.“ So beschreibt es Gutsdirektor Axel Heinz.
Grundidee ist es, das Wesensmerkmal der Natur zu interpretieren, und diesem dann die Freiheit zu grenzenloser Ausdruckskraft zu lassen, denn alles kreist um einen außergewöhnlichen und auch sehr arbeitsintensiven Weinberg. Bewirtschaftet wird er in der Tat von den erfahrenen Händen derer, die jeden einzelnen Rebstock lieben und dessen Seele in der Tiefe kennen. All dies, um einen absolut unverzerrten Wein zu erhalten, einhergehend mit einer auf das Minimum beschränkten Aktion im Keller, um einen maximalen Ausdruck des Herkunftsterroirs zu erreichen. 

Der Masseto 2018 ist ein Wein, der Terroir und Jahrgang perfekt widerspiegelt.

Nach der Dürre des Jahrgangs 2017 schien der Winter 2018 eine Rückkehr zur Normalität anzuzeigen. Aber eines der feuchtesten Frühjahre in der Geschichte des Masseto mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen führte zu einem schnellen vegetativen Wachstum mit dem konkreten Risiko von Krankheitsausbrüchen. Nur das rechtzeitige Timing des Teams ermöglichte es, durch das Ausdünnen der Triebe und die richtige Ausrichtung der Laubwand die Kontrolle über die Reben zu behalten. Dank des so erhaltenen, geschickten Zusammenspiels von Schatten und Licht blieben Laub und Trauben gesund.

Die Weinernte 2018 war die erste, die komplett im neuen Keller verarbeitet wurde, der tief in den blauen Lehm unter dem Weinberg eingegraben wurde, zwischen Mauern, die eine bauliche und symbolische Hommage an die Geschichte des Gutes und an die Intuition derjenigen darstellen, die an diesen Boden geglaubt haben. Der doppelte Sortiertisch ermöglichte eine Auslese nur perfekter Trauben. Die Gärung vollzog sich in Betontanks, die malolaktische Gärung begann in neuen Eichenfässern mit separaten Chargen während der ersten 12 Monate gefolgt von der Assemblage und einem weiteren Reifejahr im Holz. 

Der Masseto 2018 überrascht mit nicht enden wollender, betörender salziger Note. Genausowenig gibt es Anzeichen von Exzess im Ausdruck einer perfekten Balance zwischen Vollmundigkeit und Harmonie, die von der tiefen Zugehörigkeit zu einem Terroir mit unverwechselbarer Identität erzählen. 

Eine Symphonie aromatischer Noten, gefärbt von Anklängen an Beerenfrüchte, eingebunden in eine raffinierte Textur. „perfekt reife Kirschen, Pflaumen und würzige neue Eiche. Am Gaumen breitgefächert und reich, zeigt er aber eine raffinierte und seidige Struktur als Frucht des Jahrgangs 2018“. So beschreibt ihn Axel Heinz und nennt ihn „eine besonders elegante Version, die Fülle und Finesse vereint“.

Masseto ist der Name eines modernen Mythos‘: ein Wein, ein Weinberg, ein Weingut.

Das Potenzial des Hangs unweit der toskanischen Küste, an dem sich die gleichnamige Reblage befindet, wurde Anfang der Achtziger Jahre endlich erkannt, als gegen alle Widrigkeiten, Ratschläge und lokalen Traditionen hier die ersten Rebstöcke gepflanzt wurden. Die Intuition hat sich ausgezahlt. Der blaue Lehm, die kühlende Meeresbrise und das reichliche, vom Tyrrhenischen Meer reflektierte Licht tragen zur faszinierenden Kombination von Kraft, Eleganz und Komplexität des Masseto bei.  Seit er 1986 aus der Taufe gehoben wurde, erhält er große internationale Anerkennung.

Ab dem Jahrgang 2017 wird der Masseto vom Zweitwein Massetino begleitet. Die Trauben für beide Weine wachsen am Masseto-Hang auf 11 Hektar dicht bestockter Rebflächen. Aus den edlen Beeren werden begehrte Weine, erzeugt im Weinkeller des Gutes, der vom Architekturbüro ZitoMori entworfen und im April 2019 eingeweiht wurde. Im Herbst werden die beiden Weine von hier über die Place de Bordeaux weltweit distribuiert.

Zum Team des Weinguts gehören fünf engagierte Fachleute: Axel Heinz, Gutsdirektor; Gaia Cinnirella, Önologin; Vianney Gravereaux, Sales & Marketing Direktor; Susanne Weber, Brand Manager und Elena Oprea, Communication Manager. 

Das Weingut Masseto gehört zur Firmengruppe der Familie Frescobaldi.