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Lunch in Zeiten von Corona im Homeoffice

Die Kantone der Romandie sind im Lockdown, die Restaurants geschlossen. Auch in der Deutschschweiz arbeitet, wer kann, im Homeoffice. Das hat Konsequenzen bei der Verpflegung. Swibeco, die Herausgeberin der Lunch Card, hat Zah- len zum veränderten Konsumverhalten und den finanziellen Auswirkungen erhoben.

Gleich reihenweise schliessen Firmenrestaurants und Kantinen, weil es sich schlicht nicht mehr lohnt, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die NZZ am Sonntag berichtete in ihrer Ausgabe vom 8. November 2020: «Hochschulen und Firmen machen jede sechste Kantine zu. In den übrigen wird das Menu-An- gebot reduziert.» Für Arbeitnehmer, die noch auswärts arbeiten, wird das Mittagessen damit deutlich teurer. Denn nicht nur Kantinen sind zu, auch übliche Verpflegungssysteme wie Lunchchecks sind nur noch sehr beschränkt einsetzbar. Wer hingegen im Homeoffice ist und sich Zuhause verpflegt, kommt gar nicht mehr in den Genuss von Essensvergünstigungen durch seinen Arbeitgeber.

Anders verhält es sich, wenn der Arbeitgeber den Zuschuss ans Essen über die Lunch Card des Fringe-Benefit-Unternehmens Swibeco abgibt. Sie ist eine digitale, steuerfreie Lösung für den Ver- pflegungszuschuss von Mitarbeitern und erhöht folglich deren Kaufkraft. Praktischer Vorteil: Neben allen Restaurants, Bäckereien und Take-aways akzeptieren auch alle Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte die Swibeco Lunch Card. So profitieren Arbeitnehmer von einer flexiblen Verpflegungs- lösung, auch in Zeiten von Homeoffice.

Das spiegelt sich in den Findings die Swibeco erhoben hat. Demnach sanken im ersten Lockdown im Frühling die Ausgaben für Restaurants um 86 %, jene für die Fast-Foods um 63 %. Im selben Zeitraum wurde die Swibeco Lunch Card häufiger eingesetzt, um Lebensmittel zu kaufen, nämlich plus 60 % von 45 % auf 73 %.

Weiterer Vorteil der Lunch Card: Mitarbeiter können sie jederzeit einsetzen, nicht nur unter der Woche am Mittag und nicht nur in einer limitierten Auswahl von Restaurants und Takeaways. «Das Prinzip ist denkbar einfach», sagt Matthias Thürer, CMO von Swibeco: «Wo VISA für die Verpflegung akzeptiert wird, gilt auch die Lunch Card. Ein grösseres und vielseitigeres Netzwerk für die Mittagspause gibt es nicht.» Die erhobenen Zahlen geben ihm recht: Vor dem Lockdown wurde die Lunch Card an Werktagen zu 92 % genutzt, während des Lockdown bloss noch zu 12 %. Die Mitarbeiter kauften dafür an den

Wochenenden mehr ein, damit sie sich an den Werktagen im Homeoffice in der Mittagspause selber verpflegen konnten.

Fast verdreifacht haben sich im selben Zeitraum die Ausgaben für Zustelldienste, die ebenfalls mit der Lunch Card bezahlt werden können. Smood.ch verzeichnete einen Zuwachs von 193 % und Eat.ch legte sogar 510 % zu. Die durchschnittlichen Ausgaben mit der Lunch Card an Werktagen betrugen vor dem Lockdown CHF 17.75. Während des Lockdowns stiegen sie um 79 % auf CHF 31.80 am Wochenende.

«Weil die Zuschüsse der Arbeitgeber über die Swibeco Lunch Card steuerfrei sind, verdoppelt sich die Netto-Kaufkraft der Mitarbeitenden. Und sie haben eine grössere Flexibilität für Ihre Verpflegung, denn die Lunch Card ist trotz geschlossener Restaurants und Kantinen weiterhin einsetzbar. Auch im Homeoffice. Arbeitnehmer empfinden diese Lösung als fair. Das stärkt Motivation und Engagement des Personals – auch in einer schwierigen Zeiten.» sagt Matthias Thürer, CMO von Swibeco.

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