Der Weihnachtsstern ist in den letzten Wochen des Jahres die am häufigsten gekaufte blühende Zimmerpflanze. Seine sternförmigen, bunten Hochblätter machen den Winterblüher in der Weihnachtszeit zu einer beliebten Dekoration und einem gern gesehenen Mitbringsel. Wer sicher gehen will, dass ein Weihnachtsstern lange Freude bereitet, sollte bereits beim Kauf einige Regeln beachten. Qualitativ hochwertige Sterne, dessen Pflegeansprüche auch im Geschäft berücksichtigt wurden, bringen die besten Voraussetzungen für ein langes Pflanzenleben mit.

Dichtes Laub und knospige Blüten

Um die Qualität eines Weihnachtssterns zu beurteilen, sollte man vor dem Kauf dessen Blätter und Blüten genau in Augenschein nehmen. Eine frische, gut gepflegte Pflanze erkennt man an knospigen Blüten sowie kräftigem, dichtem Laub ohne sichtbare Beschädigungen, Verfärbungen oder Verformungen. Mit einem einfachen Klopftest lässt sich überprüfen, ob das Laub hält, was es verspricht. Dazu einfach leicht gegen den Pflanztopf klopfen. Wenn die Blätter anfangen zu rieseln, sollte man sich lieber für ein anderes Exemplar entscheiden. Die Blüten des Weihnachtssterns sind eher unscheinbar. Sie befinden sich in der Mitte der farbigen Hochblätter und messen nur wenige Millimeter. An ihnen lässt sich der Zustand einer Pflanze leicht ablesen. Sind sie gelb-grün und knospig, ist die Pflanze frisch und es bestehen gute Aussichten, dass sie auch die kommenden Wochen in voller Schönheit erstrahlt. Sichtbare Staubblätter hingegen zeigen, dass die Blüten bereits voll aufgeblüht sind. In diesem Fall wird der Weihnachtsstern bald anfangen zu verblühen und in der Folge seine prachtvollen Hochblätter verlieren.

Ein geschützter Standort und leicht feuchte Erde

Finger weg von Weihnachtssternen, die in zugigen Innenbereichen oder gar draussen ausgestellt werden. Zugluft und Temperaturen unter 15 Grad schätzt das wärmeliebende Geschöpf nämlich gar nicht. Die Folgen machen sich oft erst Tage später bemerkbar, wenn der Stern plötzlich seine Blätter verliert. In einem solchen Fall besteht kaum Hoffnung auf Erholung, und es bleibt einem nichts anderes übrig als einen neuen Stern zu besorgen. Neben dem Standort ist auch die richtige Wasserversorgung entscheidend für das weitere Wohlergehen der Pflanze. Weihnachtssterne dürfen auf keinen Fall zu viel, aber auch nicht zu wenig Wasser bekommen. Um herauszufinden, ob ein Weihnachtsstern richtig gewässert wurde, hilft ein vorsichtiger Griff in den Topf. Ist die Erde leicht feucht und deutet nichts darauf hin, dass der Pflanztopf im Wasser gestanden hat, spricht nichts gegen einen Kauf. Um ganz sicher zu gehen, dass ein Weihnachtsstern auch wirklich gesund ist, müsste man die Pflanze aus ihrem Topf herausnehmen und prüfen, ob die Wurzeln weiss sind. Dieses Vorgehen dürfte aber auf Händlerseite auf wenig Gegenliebe stossen und ist daher nicht zu empfehlen.

Gut verpackt ins neue Heim

Damit der sorgfältig ausgewählte Weihnachtsstern den Weg in sein neues Zuhause gut übersteht, sollte er für den Transport gut in Papier eingepackt und möglichst auf direktem Weg an seinen Bestimmungsort gebracht werden. Ungeschützt reicht bei niedrigen Temperaturen schon ein kurzer Aufenthalt im Freien, um den Weihnachtsstern nachhaltig zu schädigen. Beim Einpacken und Transportieren unbedingt darauf achten, dass die Zweige oder Blätter nicht beschädigt werden. Verletzungen schwächen die Pflanze und der austretende Milchsaft kann Flecken verursachen.

Übrigens: Im Fachhandel gibt es auch unmittelbar vor Weihnachten noch frische, schöne Weihnachtssterne zu kaufen. Sollte man also doch einmal ein nicht ganz so hochwertiges Exemplar erwischt haben, muss man deshalb trotzdem nicht auf den stimmungsvollen Weihnachtsboten verzichten.

Weitere Infos gibt es unter www.stars-for-europe.eu