38 Hunde und Katzen werden pro Tag in der Schweiz heimatlos – gemäss Schweizer Tierschutz STS sind es jährlich rund 13’300 Tiere. Im Oktober wird geholfen: Zum diesjährigen Welttiertag unterstützen Pedigree und Whiskas u.a. die Aktion «Adopt a pet». Die Botschafterinnen sind Kerstin Cook und Sara Bachmann.

Am 4. Oktober 2017 findet der Welttiertag statt. Ein Grund mehr, einem heimatlosen Tier ein Zuhause zu geben. Doch gerade ältere oder kranke Hunde und Katzen sind nur schwer vermittelbar. Pedigree und Whiskas unterstützen deshalb zusammen mit Coop den Schweizer Tierschutz STS: Während der KW 40 und 41 werden pro verkauftes Produkt 10 Rappen gespendet – 50% der Einnahmen gehen an die Tiervermittlungsplattform www.apopt-a-pet.ch, 50% an schwer vermittelbare Hunde und Katzen in den Tierheimen der STS Sektionen.

Ex-Miss Schweiz Kerstin Cook und Moderatorin Sara Bachmann setzen sich als Botschafterinnen von Pedigree und Whiskas für die Aktion ein. «Wieso ein Welpe aus dem Ausland? Die Schweizer Tierheime sind voll», so Cook. Das Model setzt sich seit Jahren für den Schweizer Tierschutz STS ein.

Auch Sara Bachmann hat ein Herz für Tiere. Ihre Parson Russell Hündin Aria ist stets mit dabei. Dass so viele Tiere im Heim landen, macht sie wütend: «Viele Tiere landen im Tierheim, weil sich Menschen vor dem Kauf nicht genügend Gedanken gemacht haben», sagt Bachmann.

Futterspende-Boxen im Coop

Geholfen werden kann nicht nur mit dem Kauf von Produkten, sondern auch mit dem Spenden von Futter. In ausgewählten Coop Bau+Hobby werden Futterspende-Boxen für die Hunde und Katzen im Tierheim aufgestellt. Diese bleiben auch nach dem Welttiertag stehen. In der Schweiz leben gemäss der ANIS-Hundedatenbank derzeit 540’000 Hunde in 12% der Haushalte – jedes zweite Tier kommt aus dem Ausland. Jede Woche überqueren laut dem Schweizer Tierschutz STS durchschnittlich 442 Hunde die Schweizer Grenzen. Von den 25’000 aus der Schweiz stammenden Hunden kommen nur gerade 2’000 aus Tierheimen.

Illegaler Welpenhandel boomt

Der illegale Welpenhandel wird immer mehr zum Problem. Viele Menschen kaufen heutzutage «Billig-Welpen» aus dem Ausland per Mausklick im Internet – das geht schneller und ist oft auch noch günstiger, als einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren. Die Welpen werden oft unter schlimmsten Bedingungen gezüchtet und müssen eingepfercht in kleinen, verschmutzten Drahtkäfigen leben. Viele Muttertiere sehen nie Tageslicht. Die Welpen sind oft krank, schlecht sozialisiert und werden viel zu früh von der Mutter getrennt. Viele Welpen sterben bereits während dem Transport oder kurz danach.

Internationaler Welttiertag

Der internationale Welttiertag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, welches durch den Menschen verursacht wird. Er findet seit 1925 jedes Jahr am Namenstag von Franz von Assisi statt. Er galt als besonders tierlieber Mönch. Pedigree und Whiskas stellen Heimtiernahrung her und haben sich mit den Zahnpflege-Produkten auch auf die Mundhygiene der Tiere spezialisiert. Die Marken gehören dem Nahrungsmittelhersteller MARS Schweiz an.