Die Stadt ist heiss und trocken. Temperaturen über 30 Grad machen aus Betongürteln trockene Hitzeinseln. Was können bewachsene Fassaden und Dächer daran ändern?

Beton, Asphalt, Dächer und Fassaden heizen sich in diesen Tage unerbittlich auf. Die versiegelten Flächen und Gebäude speichern die Wärme und verhindern zudem, dass Nässe zunächst versickern und an heissen Tagen kühlend verdunsten kann. In Stadtzentren wie Zürich wird das Problem weiter zunehmen – die Anzahl von Hitzetagen und Tropennächten soll markant steigen (von durchschnittlich 14 Hitzetagen und 10 Tropennächten zwischen 1961 und 1990 auf 35 Hitzetage zwischen 2021 und 2040).
Wie in verschiedenen anderen Bereichen des Lebens führt die Suche nach sparsamen, nachhaltigen und gesunden Lösungen auf direktem Weg zurück in die Natur: Gärten, Bäume, Wasserflächen, Fassaden- und Dachbegrünungen schaffen hier ausdrücklich Abhilfe.

So arbeitet auch die Gebäudebegrünung von Hydroplant mit natürlichen Mitteln gegen die Hitze an, denn: Pflanzen kühlen. Tatsächlich können Pflanzen auf Dächern und an Fassaden langfristig und in mehrfacher Hinsicht ein besseres Klima für Gebäude und Umgebung herbeiführen.

Messbare Vorzüge

Nach wissenschaftlichen Untersuchungen kann bereits Efeu den thermischen Widerstand eines ungedämmten Vollmauerwerks um bis zu 25 % erhöhen. Mit fassadengebundenen Systemen lässt sich der thermische Widerstand nach Modellrechnungen um über 100 % anheben. Auch als Sonnenschutz bewähren sich Pflanzen. Im Jahresmittel werden damit gegenüber konventionellem Sonnenschutz 25 % an Primärenergie eingespart und 50 % an konventioneller Gebäudekühlung. Denn Pflanzen halten die Hitze nicht nur ab, sie transpirieren auch und sorgen so insgesamt für eine Kühlung der Gebäude um bis zu 7 Grad Celsius.

Grün für ein gesundes Stadtleben

Gebäudebegrünung bietet ein grosses Potenzial für die Städte. Das haben einige Städte wie Zürich erkannt und fördern das Begrünen von Dächern und Fassaden mit diversen Programmen, sogar ein Kompetenzzentrum für Vertikalbegrünung soll zu den Vorschlägen gehören. Abgesehen von ansprechenden Gestaltungsmöglichkeiten bringt das Grün zahlreiche Vorteile für das verdichtete Leben.

Vorteile Gebäudebegrünung

-> Hohe Dämmwirkung
-> Kühlung durch Verdunstungskälte
-> Rückhalt von Feuchtigkeit
-> Verbesserung des Mikroklimas
-> Beitrag zur Biodiversität
-> Vernetzung zu anderen Grünflächen
-> Energiesparender Sonnenschutz
-> Schallreduktion
-> Bindung von Feinstaub
-> CO2-Reduktion
-> Naturnahe gestalterische Vielfalt

Nachhaltigkeit und Biodiversität

Die Gebäudebegrünung von Hydroplant wirkt wie eine zweite Haut für das Gebäude. Je nach Anwendung, Ausrichtung und Ziel stehen unterschiedlichste Montage- und Bepflanzungsvorrichtungen zur
Verfügung: direkt an der Fassade, im Abstand vor der Fassade, hängend oder nach oben wachsend. Wird die Begrünung durch gesammelte Niederschläge bewässert, trägt sie zu einem natürlichen und ressourcenschonenden Kreislauf bei. Je nach Pflanzenauswahl und -kombination bereichern die Begrünungen auch die Biodiversität einer Region und bieten weiteren Lebewesen eine Lebensgrundlage. Die Bewuchse dienen ihnen als Nist-, Fress- oder Schutzort.
Gerade im Hinblick auf die weitere Verdichtung der Städte sind vertikale Gärten ein willkommener Ersatz für die so wichtigen Grünflächen und bilden eine wirksame Ergänzung im Repertoire von Architekten und Fassadenplanern.

hydroplant.ch