Die einheimische Nachfrage nach Ferien in der Schweiz ist wiederum gewaltig. Und auf Ende Juni sind weitere Lockerungen für Reisende angekündigt, vereinfachte Einreiseregimes absehbar. Trotzdem werden dem Schweizer Tourismus noch weitere 5 % der Hotelübernachtungen des Vorjahres fehlen. Martin Nydegger, Direktor Schweiz Tourismus (ST), informierte kürzlich an einer Medienkonferenz über den Stand der Dinge an der touristischen Front, gibt fundierte Märkte-Prognosen und präsentiert das neue Sommer-GA: Es ermöglicht Schweizerinnen und Schweizer Ferienreisen im ÖV im ganzen Land so günstig wie nie.

An der kürzlich abgehaltenen Medienkonferenz ergänzt Martin Nydegger die absehbaren weiteren Lockerungen der Reisebeschränkungen durch den Bundesrat mit dem einzigartigen Know-how aus allen ST-Niederlassungen weltweit. Zudem lanciert er einen Onlineshop für nachhaltige Ferienerlebnisse und ein bahnbrechendes, nie da gewesenes Sommerangebot speziell für Schweizer Gäste.

Nachhaltig und so günstig wie nie unterwegs: das Sommer-GA

Stolz präsentierte Martin Nydegger den Höhenpunkt der neuen Angebote: das Sommer-GA, in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Verkehr. Einen Monat lang die Schweiz im ÖV erfahren bereits ab erschwinglichen CHF 11 pro Tag (ab CHF 330 / Monat). Ein attraktives Angebot, das es in dieser Form im Schweizer Tourismus noch nie gegeben hat. Schweizerinnen und Schweizer entdecken ihr Land so nachhaltig, praktisch und günstig wie nie. Zum Beispiel auf Städtereisen, einer Schifffahrt sowie einem Ausflug mit ausgewählten Bergbahnen. «Dieses Angebot freut mich besonders: Nachhaltigkeit wie nie zuvor, und erst noch zum attraktiven Preis. Und dieses Produkt richtet sich direkt an unsere treuen Schweizer Gäste und ihre grosse Lust auf Schweizer Sommerferien», so Martin Nydegger.
Im neu entwickelten «Swisstainable Experience Shop» auf MySwitzerland.com ist das Sommer-GA aber nur eines von über 130 nachhaltigen und direkt buchbaren Erlebnissen.

ST-Märkte-Knowhow

Basierend auf den KOF-Prognosen für den Sommer bestätigt Martin Nydegger die sich abzeichnende Rückkehr der europäischen Gäste. Aus den Nachbarländern Frankreich und Deutschland zum Beispiel melden die Fachleute von ST zweistellige Logiernächte-Wachstumsraten bis Ende Jahr (D: +15 % / F: + 20 % im Vergleich zu 2020).

Aber das Rückgrat der Branche bleiben auch diesen Sommer klar die einheimischen Touristinnen und Touristen. Nur die wieder grösseren Möglichkeiten für Auslandsferien dämpfen hier etwas, was auch die KOF ausweist (Sommer, Schweizer Gäste, -3 %)*.

*KOF, ETH Zürich, Sommerprognosen.

Der etwas andere Stadt- und «Berggraben» führt zu schädlichem Minus

Während sich die Tourismusbetriebe in den alpinen Regionen für die Sommerferien durchaus optimistisch zeigen, sieht die Situation in den Städten schwieriger aus. Der ausbleibende Übersee- sowie Geschäftstourismus wirkt hier nach wie vor, und hier vor allem auch die Bedeutungsabnahme der individuellen Geschäftsreisen. ST erwartet hier eine Erholung erst in ein bis zwei Jahren.
Gesamthaft werden bis Ende Jahr wohl nur 95 % der Hotelnächte des Vorjahres erreicht. Das sind 1.2 Millionen Übernachtungen, eine beängstigende Viertelmilliarde Franken nicht-existenter Wertschöpfung.

Weitere Informationen unter: https://www.myswitzerland.com