Der herrliche Duft von verschiedenen Kräutern belebt unsere Sinne, ihre Aromen verleihen
Gerichten und Getränken eine besondere Note. Geerntete Kräuter verlieren allerdings schon
innerhalb kurzer Zeit einen Teil ihrer Aromen und Düfte. Die beste Lösung, um immer frische
Kräuter zur Hand zu haben, ist ein kleiner Kräutergarten. Es ist einfacher als man denkt und mit
select-Samen wird es zum Erlebnis für die ganze Familie.

Die meisten Küchen- und Teekräuter gedeihen sehr gut in Töpfen oder Kistchen auf Balkonen und
Terrassen. Ein warmer, heller, sonniger und nur mässig feuchter Standort wird von fast allen
Kräutern sehr geschätzt. Unter diesen Bedingungen produzieren die Pflanzen am meisten ätherische
Öle, welche für die Aromabildung verantwortlich sind. Je häufiger die Küchenkräuter geschnitten
und genutzt werden, desto buschiger und ergiebiger werden die Pflanzen – vorausgesetzt, wir
liefern ihnen die benötigten Nährstoffe in Form von biologischen Düngern.

Kräuter selber anziehen
Gärtnereien und Gartencenter führen ein breites Sortiment an Kräutern in Töpfen. Noch mehr Spass
macht esjedoch, die Kräuter selber auszusäen und anzuziehen. Die eigenen Kräuter vom keimenden
Samen bis zur Ernte zu begleiten und zu sehen, wie sie sich entwickeln, ist eine ganz besondere
Erfahrung! Dabei ist die Qualität der Samen wichtig für den Erfolg der Kräuterzucht. Nur sehr
keimfähiges Saatgut von robusten und ertragreichen Sorten sollte zum Einsatz kommen. Die Firma
Wyss Samen und Pflanzen AG – das Mutterhaus der select-Samen – überprüft die Qualität der
Samen im eigenen Labor, bevor sie in die Tüten abgefüllt und mit einem Haltbarkeitsdatum
versehen werden. Im betriebseigenen Versuchsgarten werden die Kräuter zudem ausgesät, um
laufend zu testen, ob sie sich unter hiesigen Schweizer Bedingungen bewähren und robust genug
sind, um ins select-Samensortiment aufgenommen zu werden.
Auf der Rückseite jeder select-Samentüte stehen ausführliche Informationen, wann und wie die
jeweiligen Kräuter ausgesät werden. Entscheidend ist, dass die Aussaat immer feucht gehalten wird,
bis die Samen gekeimt haben und eine kleine Wurzel sowie erste Blättchen gebildet haben. Dann
haben die Kräuter ihre heikelste Lebensphase überstanden. Sie können in kleine Töpfe gepflanzt
werden, in denen sie ihre Jugendphase verbringen, oder direkt in den Garten oder in die Gefässe
auf Balkon und Terrasse. Spezifische Ansprüche der Kräuter bezüglich Standort und Pflege finden
sich ebenfalls auf der Rückseite der Samentüten. Fast alle Kräuter sind allerdings sehr pflegeleicht
und man braucht keinen besonders grünen Daumen, um Erfolg zu haben.

Eigene Kräuter ernten und geniessen
Von den meisten Küchen- und Teekräutern werden jüngere Blätter oder ganze Triebspitzen
geerntet. Gourmets sind sich einig, dass Kräuter am aromatischsten sind, wenn Blätter und Triebe
geschnitten werden kurz bevor die Pflanzen Blütenknospen bilden – und das jeweils vormittags,
wenn der Morgentau vollständig abgetrocknet ist, aber die Sonne noch nicht all zu heiss brennt. Es
sollte jedoch jeweils nur so viel geerntet werden, wie auch tatsächlich benötigt wird. Denn so oder
so schmecken frisch geerntete Kräuter allemal besser, als wenn sie im Kühlschrank gelagert oder
getrocknet wurden – auch wenn sie abends für den frischen Salat oder früh morgens für einen
frischen (Minzen-) Tee geholt werden. Das ist ja gerade das Schöne an der Selbstversorgung mit
frischen Kräutern! Auch lassen sich mit den verschiedenen Aromen und Düften in der Küche immer
wieder neue Kombinationen ausprobieren: für Salate und Dips, für Gemüse- und Fleischgerichte, für
Saucen, Tees und kalte Getränke und sogar für Desserts.

Um einen «Wintervorrat» anzulegen, können die meisten Kräuter natürlich auch getrocknet (an
einem warmen, luftigen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung), eingefroren, in Öl eingelegt oder mit Salz vermischt werden. Dennoch bleibt die Vorfreude auf die intensiveren Aromen der frischen
Kräuter in der kommenden Saison gross.

Ökologisch wertvoll
Viele Kräuter haben auch ihren ganz besonderen Reiz, wenn sie blühen, und das gleich in
mehrfachem Sinn. Blühende Kräuter bringen zum einen Farbe in den Kräutergarten, der aus ganz
praktischen Gründen oft nah am Haus oder auf der Terrasse angelegt wird und auch einen Zierwert
haben darf. Zum anderen sind Kräuterblüten wunderbare essbare Dekorationen; allen voran z.B. die
leuchtend blauen Borretschblüten, Dill, Schnittlauch oder Lavendel.
Blühende Kräuter haben zudem einen hohen ökologischen Wert. Sie werden rege von
verschiedensten Insekten besucht, die es auf Nektar und Pollen der Blüten abgesehen haben. Sehr
gute Bienenweiden sind z.B. Thymian, Majoran, Borretsch, Schnittlauch, Bohnenkraut oder Ysop.
Dill gehört zudem zur Leibspeise der Schwalbenschwanz-Raupe, aus der sich der prächtige, gelbe
Schmetterling entwickelt.

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