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SRF steht wegen seiner latent tendenziösen Berichterstattung unter Beschuss und Verdacht.

Emrah Erken wirft SRF Antisemitismus und Wokeness vor

In seiner Popularbeschwerde an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) geht Rechtsanwalt Emrah Erken hart mit der SRG ins Gericht. Für den Juristen ist klar: Das über Zwangsgebühren finanzierte Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) verletze mit seiner tendenziösen Berichterstattung das Sachgerechtigkeits- und das Vielfaltsgebot und verharmlose Gewalt im Sinne von Artikel 4 RTVG. Er verlangt von SRG und SRF nun ultimativ, für eine ausgewogene und objektive Programmgestaltung zu sorgen. Der von woken Ideologien geprägte latente Antizionismus sowie Antisemitismus in den Sendeformaten der SRG sind für Emrah Erken unerträglich. Im Interview mit dem Schweizer Online-Magazin für Politik & Lifestyle, ProudMag.com, nimmt der 54-jährige kein Blatt vor den Mund. Die Lektüre lohnt sich!

Dieser Emrah Erken, ein Anwalt, im schönen Kanton Zug aufgewachsen, ist sprichwörtlich ein Teufelskerl! Der Mann, der in Genf einige Semester politische Wissenschaften und in Basel Jus studierte, will mit seiner Popularbeschwerde der Schweizerischen Rundfunk Gesellschaft (SRG) und damit direkt dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), eigenhändig diesen infamen Beelzebub austreiben. Erken will in den «woken» und «latent antisemitischen» Berichten von SRF den sprichwörtlichen Mephistopheles erkannt haben. Im April dieses Jahres war der umtriebige Rechtsanwalt Co-Autor des Buches «Siebter Oktober Siebenundzwanzig», in welchem er einen Essay über Jean Ziegler veröffentlichte, bei dem er studiert hatte. Daher kennt er das Phänomen des akademischen Antisemitismus schon seit vielen Jahren, den er im ersten Teil seiner Rechtsschrift beschreibt.  

Emrah Erken ist mit der Popularbeschwerde an die UBI ein Meisterwerk gelungen

Und damit rennt er hier beim ProudMag.com offene Türen ein. Denn wir fordern in diesem Online-Magazin seit Beginn weg, dass die SRG vom staatlichen Diktat entbunden und in die Unabhängigkeit entlassen wird. Der Rechtsanwalt ist zwar ein starker Befürworter von öffentlich-rechtlichen Medien. Er meint allerdings, dass sich die SRG seit einiger Zeit wie eine woke NGO aufführe.

Herr Erken hat die gesamte Popularbeschwerde praktisch ganz alleine hinbekommen. Punktuell hatte er Möglichkeit, bei Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema Antisemitismus beschäftigen, Fragen zu stellen. Respekt und Anerkennung von unserer Seite! In minuziöser Art und Weise hat der Anwalt ein über 100-seitiges Dokument zusammengetragen. Darin führt er unzählige Beispiele auf, in denen er die tendenziösen Berichterstattungen der SRG entlarvt und anklagt. Mit einem beachtlichen Gesamtüberblick schildert Emrah Erken in seiner Meisterleistung, auf welche Weise die SRG unliebsame Informationen bewusst unterdrückt. Oder wie das Schweizer Radio und Fernsehen all diejenigen Meinungen, die dem einseitigen woken SRG-Narrativ widersprechen, gar nicht erst zur Sprache kommen lässt. 

Erken entblösst auf so wunderbar präzise und evidente Art und Weise die Verlogenheit und Unredlichkeit der Programmverantwortlichen. Und er weist den Journalistinnen und Journalisten mit Akribie deren mangelnde Objektivität und Distanz zum Geschehen nach. Es ist erschreckend zu lesen, wie Mitarbeitende der SRG uns Zwangsgebühren-Zahlende verhöhnen. Wir hoffen inständig, dass die Parlamentarierinnen und Parlamentarier seine Eingabe beim UBI gut, nein, äusserst aufmerksam, lesen werden. Ansonsten erinnern wir hier beim ProudMag.com die Politik gerne nochmals eingehend an dieses Meisterwerk.

Im Interview mit dem ProudMag.com spricht Emrah Erken «Tacheles»

ProudMag.com: Herr Erken, haben Sie all die Informationen, die Sie dem UBI übermittelt haben, ganz alleine zusammengetragen?

Erken: Eigentlich ärgere ich mich seit Jahren über die tendenziöse Berichterstattung der SRG-Medien über Israel. Was allerdings seit dem 7. Oktober 2023 geschieht, ist gänzlich inakzeptabel.

ProudMag.com: Welcher Tropfen brachte das Fass für Sie zum Überlaufen?

Erken: Das war die Berichterstattung über die Universitätsproteste in den Vereinigten Staaten und in der Schweiz. Ich habe die Ereignisse in den Vereinigten Staaten intensiv verfolgt und stellte fest, dass die SRG-Medien zunächst überhaupt nicht darüber berichtet haben. Die Uniproteste in den Vereinigten Staaten fingen eigentlich bereits unmittelbar nach dem 7. Oktober 2023 an, wobei sowohl Studenten als auch gewisse Professoren die Hamas und deren Taten hochjubelten. Ab dem 17. April 2024 wurde sodann der Campus von Columbia University besetzt und man sah unglaubliche Szenen, die ich in meiner Beschwerdeschrift beschrieben habe, inkl. Videobeweis.

Die SRG-Medien berichteten eine Woche lang überhaupt nicht über diese Proteste, die auch an anderen Universitäten des Landes stattfanden. Am 24. April 2024 fingen die SRG-Medien schliesslich an, die Pro-Hamas-Demonstrationen als „Antikriegsproteste gegen den Krieg in Gaza“ zu framen. Sie haben diese Proteste, bei denen zur Globalisierung der Intifada, zu Gewalt gegen Juden und Israeli und zur Zerstörung Israels aufgerufen wurde, mit den Antikriegsprotesten in den Sechzigern verglichen. Die SRG hat ihre eigene Story zu diesen Protesten erfunden. Als die Proteste auch an den Schweizer Unis ausbrachen, beschränkten sie sich vor allem darauf, die Forderungen der Protestbewegung wiederzugeben. Damit hat sich die SRG zu einem Sprachrohr des Pro-Hamas-Mobs gemacht.

Für den Verfasser der Popularbeschwerde war klar, dass er sein Anliegen direkt der UBI vortragen wird

ProudMag.com: Was erwarten Sie von Ihrer Beschwerde?

Erken: Natürlich wäre es gut, wenn sie gutgeheissen würde. Ich habe schon einmal vor der UBI gewonnen. Das war der Fall im Zusammenhang mit dem Kreuzverhör von Sandro Brotz / Thomas Aeschi. Was für mich wesentlich wichtiger ist, ist das Auslösen einer Debatte über die Zustände bei der SRG. Eine Beschwerde an die UBI kann im Ergebnis feststellen, ob das Programmrecht verletzt wurde oder nicht, in diesem Fall Art. 4 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 4 RTVG. Die Kritik, die ich in meiner Beschwerdeschrift vorbringe, ist aus meiner Sicht auch unabhängig von diesen Rechtsfragen valabel und substantiiert.

ProudMag.com: Sie weigern sich, mit Ihrem berechtigten Anliegen an die Ombudsstelle des Schweizer Fernsehens heran zu treten. Warum?

Erken: Mir tut Frau Dr. Esther Girsberger leid, die mehr oder weniger alleine die ständigen Beanstandungen gegen die SRG, die ja in grosser Anzahl vorliegen, beantworten muss. Ich hatte von Anfang an vor, etwas sehr Umfangreiches einzureichen und wollte Frau Girsberger nicht belasten. Es war für mich auch von Anfang an klar, dass ich an die UBI gelangen wollte.

ProudMag.com: Was für Reaktionen haben Sie bisweilen auf Ihre Beschwerde hin vernommen?

Erken: Nur gute Reaktionen. Sehr viel Dankbarkeit und Solidarität. Ich muss gestehen, dass mich das sehr bewegt. Ich spüre, dass viele unserer Landsleute extrem frustriert sind wegen der SRG und ihrer Israelfeindlichkeit. Beim Eurovision Song Contest konnte man sehen, dass diese israelfeindliche und latent antisemitische Berichterstattung nicht der Mehrheitsmeinung in der Schweiz entspricht. Die Schweiz vergab Israel 12 Punkte. Auch die überwiegende Mehrheit anderer europäischer Länder gaben Israel 10 oder 12 Punkte. Die überwiegende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung aber auch der Europäer ist nicht woke und macht daher beim strukturellen Antisemitismus der woken Szene nicht mit. Ich denke übrigens auch, dass der strukturelle Antisemitismus der Woken, den alle vernunftgesteuerten Menschen nach dem 7. Oktober 2023 gesehen haben, die Kritik gegenüber dieser Bewegung erheblich gestärkt hat.

Mir wurde dieser Antisemitismus im Jahr 2018 bewusst, als ich in einem Buch mitgeschrieben hatte, das „Freiheit ist keine Metapher“ heisst. Die überwiegende Mehrheit der Autorinnen und Autoren in diesem Buch haben einen Migrationshintergrund, verfügen über eine eigene Rassismuserfahrung, sind schwul oder lesbisch und sind politisch links eingestellt. Und sie sprechen sich gegen die woken Ideologien aus. Das woke Narrativ der SRG-Medien, wonach nur „Konservative“ und „Rechte“ antiwoke seien, stimmt insofern nicht. Dieses Narrativ ist übrigens sehr typisch bei den Woken, die ihre Gegner schnell mal als „rechtskonservativ“ labeln.

Erken wirft dem SRF Antisemitismus und Wokeness vor

ProudMag.com: Aus welchem Umfeld stammen Ihre Mitunterzeichner?

Erken: Aus allen möglichen politischen Lagern. Es sind auch politisch linksstehende Personen dabei. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Popularbeschwerde sind „diverser“ und „inklusiver“ als die SRG-Medien.

ProudMag.com: Sie werfen der SRG Antisemitismus und Antizionismus vor. Gehen Sie hierbei von einem institutionellen Antisemitismus bei der SRG aus? Oder sind es lediglich einzelne Journalistinnen und Journalisten, die Sie des Antisemitismus bezichtigen? Können Sie auch konkrete Namen nennen?

Erken: Die Israelfeindlichkeit bei der SRG ist für mich offensichtlich. Wie ich in meiner Beschwerdeschrift angebe, ist Antizionismus auch Antisemitismus. Ich werde keine konkreten Namen nennen. Die behalte ich lieber für mich.

ProudMag.com: Weshalb stemmen Sie sich so sehr gegen Antisemitismus und Antizionismus?

Erken: Ich war schon immer geschichtsinteressiert und habe mich bereits ab meinem 13. Altersjahr mit dem Holocaust beschäftigt. Schon als Teenager habe ich Bücher darüber gelesen und Dokumentarfilme geschaut. Ich beobachte seit 2018, als ich im Buch „Freiheit ist keine Metapher“ mitgewirkt habe, Dinge, die mich an die dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts erinnern. Heute ist es für mich offensichtlich. Die Woken sind für mich die Neonazis der heutigen Zeit. Daher bekämpfe ich sie und ihre Ideologien mit einer derartigen Intensität. Mein Motto lautet: Nie wieder ist jetzt!

Die Woken sind nicht nur israelfeindlich eingestellt, konstatiert Emrah Erken

ProudMag.com: Sie werfen dem SRF vor, Rassenhass zu schüren. Wie kommen Sie zu dieser Einschätzung?

Erken: Ich beobachte eine Täter-/Opfer-Umkehr bei den SRG-Medien und eine grobe Verharmlosung von bestimmten Ereignissen oder deren bewusstes Verschweigen. Im besten Fall wird beispielsweise erzählt, dass gewisse Demonstranten die Hamas verharmlosen würden. „Al-Qassam, Al-Qassam, make us proud! Take another soldier out!“ oder Aufrufe zur globalen Intifada sind keine Verharmlosungen der Hamas, sondern direkte Aufrufe zu einem globalen Pogrom gegen Juden. Die Aufrufe zu einer globalen Intifada ist eine Konstante bei allen universitären Protesten. Intifada ist ein Aufruf zu einem Pogrom. Die SRG bezeichnet diesen Begriff als „höchstumstritten“.

Das heisst also, dass ein Aufruf zu einem Pogrom etwas Umstrittenes sei, worüber man noch debattieren könne. Ich denke, dass die gesamte Berichterstattung der SRG-Medien eine Auswirkung auf die Sicherheit der in der Schweiz lebenden Juden hat. Die woken SRG-Medien berichten kaum darüber, oder sie verknüpfen das Ganze mit einem angeblichen „antimuslimischen Rassismus“. Dieser letztgenannte Begriff stammt ebenfalls aus der Küche der Woken. Sie wollen damit die offenkundigen Probleme, die sich aus der unkontrollierten Migration aus muslimisch geprägten Ländern ergeben, im Kein ersticken und das Ganze als „Rassismus“ labeln.

Das tat übrigens auch Sandro Brotz bei der von mir erfolgreich gerügten Arena-Sendung. Die Woken sind nicht nur israelfeindlich und latent antisemitisch. Sie haben auch eine für mich unerklärbare Liebe zu den archaischen Normen der Scharia, sie verherrlichen den Hijab und die Burka und haben sich neuerdings mit der Hamas und der Hisbollah verbrüdert, gerade bei diesen Uni-Protesten. Hinzu kommt, dass viele von ihnen den Westen, die westliche Kultur und die westlichen Werte hassen.

Die SRG selbst ist vom woken Gedankengut regelrecht besessen, konstatiert Erken

ProudMag.com: SRF verschweigt systematisch Nachrichten, die nicht ins rot-grüne Weltbild passen. Werden wir Gebührenzahler von der SRG bewusst getäuscht?

Erken: Ja. Diesbezüglich verweise ich auf meine Beschwerdeschrift, die ich allen zur Lektüre empfehle. Ich würde allerdings nicht „rot-grün“ sagen, sondern woke. Denn ich kenne zahlreiche Sozialdemokraten und Grüne, die mit Wokeness rein gar nichts anfangen können. Ich selbst habe nichts gegen die klassische Sozialdemokratie, obwohl ich selbst ein FDP-Mitglied bin. Die Schweiz braucht eine klassische sozialdemokratische Politik, weil diese für einen politischen Ausgleich sorgt. Jacqueline Badran beispielsweise ist eine klassische Sozialdemokratin. Auch wenn ich mit ihrer Politik in vielen Punkten nicht einverstanden bin, spricht sie Dinge an, die für die politische Debatte notwendig sind.

ProudMag.com: Ich habe am eigenen Leib erlebt, dass an Pro Palästina Demonstrationen offen antisemitische Parolen skandiert worden sind, das hat mich zutiefst verstört. Wie gehen Sie persönlich mit diesem offen zur Schau getragenen Antisemitismus um?

Erken: Ich bin keineswegs überrascht, weil ich dieses Phänomen seit Jahren kenne. Jetzt ist es für die meisten sichtbar geworden und das gibt mir die Gelegenheit, mich bei den Woken abzuarbeiten und zu ihrer politischen Entmachtung aufzurufen. Die Woken haben es noch nicht bemerkt, aber sie, ihre Ideologien und ihre politische Stellung sind auf dem absteigenden Ast. Sie labeln ihre Gegner zwar als „rechtspopulistisch“ oder gar „rechtsextrem“. Dabei sind sie es, die gegen die Juden hetzen und sich mit ihren Feinden verbrüdert haben. Was die Woken wissen sollten: Wir sind mehr; sie sind deutlich weniger!

ProudMag.com: Ist das SRF gegenüber linkem Antisemitismus und Rassismus blind oder steckt laut Ihrer Meinung mehr dahinter?

Erken: Wie ich in meiner Beschwerdeschrift aufzeige, ist die SRG selbst massiv von den woken Ideologien geprägt. Daher ist der latente Antisemitismus, der in allen woken Ideologien eine Konstante ist, bei den SRG-Medien eigentlich nur normal.

Die SRG muss ihren Kurs ultimativ ändern, will sie nicht die Konzession für SRF riskieren

ProudMag.com: Sie werfen der SRG vor, systematisch jüdische Stimmen, die nicht das Narrativ der woken Ideologien passen, zu unterdrücken und zu ignorieren. Wäre es nicht Kernaufgabe einer Institution, die mit Zwangsgebühren finanziert wird, wenn immer möglich alle Stimmen in seinen Sendegefässen zu Wort kommen zu lassen?

Erken. Natürlich.

ProudMag.com: Verstösst die SRG damit nicht gegen seine Konzession und wäre dieses Gebaren nicht Grund genug dafür, um die SRG definitiv zu zerschlagen?

Erken: Ich bin ein Befürworter eines starken öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Bei der SRG muss es zu einer spürbaren politischen Kurskorrektur kommen und die journalistische Qualität muss sich erheblich verbessern. Vor allem muss dieses systematische Unterdrücken von Nachrichten, die nicht in das woke Narrativ passen, aufhören. Ich habe in meiner Beschwerdeschrift einige Beispiele genannt. Selbst andere Medien, in welchen die woken Ideologien eine Hochkonjunktur haben, gehen nicht so vor wie die SRG. Das ist wirklich sehr krass. Daher bitte ich die Leserinnen und Leser dieses Interviews, meine Beschwerdeschrift zu lesen.

ProudMag.com: Was soll mit der SRF in Zukunft geschehen? Denn so kann es unmöglich weiter gehen, oder?

Erken: Die SRG muss eine Kurskorrektur vornehmen, was ohne Entlassungen von gewissen Personen wohl nicht funktionieren wird. Ich will hier keine Namen nennen. Sollte es zu dieser Kurskorrektur kommen, werde ich mich dafür einsetzen, dass die Halbierungsinitiative abgelehnt wird. Sollte dies nicht geschehen, werde ich mich für deren Annahme einsetzen. Die SRG benimmt sich seit geraumer Zeit wie eine woke NGO. Das will ich nicht länger hinnehmen.

https://www.erkenlaw.ch/popularbeschwerde