“Sharing Economy” ist ein Schlagwort unserer Zeit. Ob Autos, Wohnungen oder edle Handtaschen – die geteilte Nutzung kostspieliger Dinge liegt im Trend. Ab heute ermöglichen vier Schweizer Jungunternehmer das Sharing von Luxusuhren.

Drei Wochen lang eine Rolex Daytona tragen? Während drei Monaten die Schönheit einer Frank Muller Colordreams am Handgelenk spüren? Oder die kaum genutzte Audemars Piguet Royal Oak besser auslasten? Das neue Konzept des “Watchsharing” von DIALS macht all dies möglich. Für jede Frau und jeden Mann.

Musik hören, einkaufen, informieren oder verlieben – die Digitalisierung hat jeden Aspekt des Lebens umgekrempelt – fast jeden Aspekt. Denn die Art, wie Luxusuhren erworben und getragen werden, hat sich kaum verändert. Nach wie vor führt der Weg zu einem exklusiven Timepiece über einen Uhrenhersteller oder -händler und, je nach Nachfrage, eine lange Warteliste zur Investition einer erheblichen Summe in ein hochwertiges, rares Produkt.

Kurz: Die Gruppe potenzieller Träger edler Uhren ist relativ klein. Und wer zu den Liebhabern und Liebhaberinnen schöner Uhren zählt, die über das nötige Kapital verfügen, besitzt nicht selten mehrere Exemplare. Regelmässig getragen wird aber in der Regel nur das Lieblingsstück, während die anderen, ebenso begehrten Modelle irgendwo vor sich hin ticken. Kaum genutzt und ohne bewundert werden zu können.

Diesem brachliegenden Potential nimmt sich DIALS an, das Startup der beiden Brüderpaare Lucas und Claudius Knecht aus Zürich sowie Robin und Julian Vogelsang aus S-Chanf im Engadin. Mit ihrer neuen Watchsharing-Plattform bringen sie das Angebot an hochwertigen Uhren mit der steigenden Nachfrage zusammen und ermöglichen den temporären Besitz einer Luxusuhr. «Das Thema Sharing beschäftigt uns seit Langem. Heute mehr und mehr und in allen Lebensbereichen», erklärt Robin Vogelsang. «Warum Dinge kaufen, wenn man sie teilen kann? Dies gilt insbesondere auch für Luxusgüter.»

So funktioniert DIALS:

Privatpersonen, die hochwertige Uhren besitzen, stellen diese auf DIALS für ein Sharing zur Verfügung. Die Uhren sind versichert, werden professionell gelagert und gewartet und können eine Rendite einbringen, ohne dass sie verkauft werden müssen

Den anderen Teil der DIALS-Community stellen Kundinnen und Kunden, die Freude an schönen Uhren haben, die dauerhafte Investition von tausenden oder zehntausenden von Franken aber nicht machen wollen. Oder die ihre Traumuhr erst tragen und spüren wollen, bevor sie langfristig investieren. Sie alle können nach einem Backgroundcheck ihr Lieblingsmodell für drei Wochen oder drei bzw. sechs Monate besitzen und dann zurückgeben. Oder gegen ein anderes Modell austauschen, ganz nach Belieben, mit dem DIALS Uhren-Abo.

Die Preise  für das Uhren-Sharing variieren je nach Wert des gewählten Modells und der Dauer der Nutzung. DIALS vermittelt Uhren ab einem Marktwert von 4000.- Franken. Kundinnen und Kunden wiederum zahlen ab 250 Franken für drei Wochen, ab 200.- Franken/Monat für drei Monate oder ab 150 Franken/Monat bei einer Nutzung während eines halben Jahres.

Abgewickelt wird das Ganze online, über www.dials.ch – in  wenigen Schritten, einfach und intuitiv. Dabei können die Kunden übrigens jede Uhr mit diversen Uhrenbändern kombinieren, ganz nach Wunsch und Geschmack. Die Originalbänder der Eigentümer der Uhren werden aus hygienischen Gründen nicht an Dritte abgegeben. Die Lieferung der schönen Stücke, verpackt in edle, lederbezogene Boxen, erfolgt per Kurier am Folgetag.