Das Warten hat ein Ende: Nach langer Pause können Freizeitaktivitäten wie das Besuchen von Einkaufsläden wieder aufgenommen werden. Zwar boomt der Online-Handel weiterhin, dennoch kann er ein Shoppingerlebnis vor Ort nicht ersetzen. Die Beratung im Laden, das Anprobieren und ein stärkender Kaffee zwischendurch sind nur eine der wenigen Vorteile, die ein Shoppingausflug bietet. Aber wo kann man eigentlich am besten einkaufen? S.Oliver hat sich die Einkaufsstrassen von 23 Grossstädten in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeschaut und ermittelt, wo dem Einkäufer das beste Shoppingerlebnis geboten wird. Aspekte wie die Lädenanzahl, die Entfernung zum Hauptbahnhof und die Luftverhältnisse wurden dabei miteinander verglichen.

Der Ranking-Gewinner: Berlin auf Nummer Eins

Der Preis für den besten Shopping-Hotspot geht an: Berlin! Der Berliner Kurfürstendamm überzeugt mit seiner Länge und der Vielfalt an Einkaufsläden. Auf Platz zwei landet die Königsallee in Düsseldorf, die trotz der kurzen Strecke ebenfalls ein grosses Angebot an Läden aufweist und gleichzeitig nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt ist. Auch Österreich schafft es in die Top drei der Einkaufsstrassen: Die Mariahilferstrasse in Wien bietet ebenfalls eine grosse Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten. Der letzte Platz des Rankings geht an München: Weder Drogerie- noch Technikgeschäfte sind in der Strasse der bayrischen Hauptstadt zu finden.

Schweizer Einkaufsstrassen: Noch Luft nach oben

Die Schweiz schneidet lediglich mittelmässig im Einkaufsstrassenranking ab: Bern erreicht den 12. Platz und Basel liegt auf Platz 15. Dennoch gibt es in einer Kategorie einen Schweizer Gewinner: Bern weist die geringste Entfernung zum Bahnhof auf. In Basel hingegen wird die Kaffeepause teuer: Mit einem Durchschnittspreis von 4,66EUR ist der Baseler Cappuccino das teuerste Kaffee-Vergnügen des Rankings. Mit 0 Punkten im Bereich Umwelt kann Genf als Schweizer Verlierer betitelt werden.