Ein edler Tropfen aus hochwertigem Linthmais von Tuggen SZ in der Schweiz. Gebrannt wird er in Benken SG von einem leidenschaftlichen und kreativen Spezialisten mit jahrzehntelanger Erfahrung. In einem geheimen und selbst entwickelten Filtrierprozess gibt ihm das Team von Fish Wasser den letzten Schliff. Von Schweizer Experten für Edelbrand wurde er mit Höchstnoten bewertet.

Am 4. März 1493 brachte Christoph Kolumbus den ersten Mais in die „Alte Welt“. In der Schweiz wurde er, laut einer Publikation der landwirtschaftlichen Betriebszentrale Lindau, bereits 1571 in Altstätten (SG) angebaut. Die Linthebene galt als alter und wichtiger Verbindungsweg, welcher von Zürich nach Sargans, weiter über die Bündnerpässe nach Italien führte. Somit brachten wahrscheinlich Händler auf ihren Reisen den Mais im 16. oder 17. Jahrhundert ins Linthgebiet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Korn auf die klimatischen Bedingungen dieser Region angepasst. Durch diese Selektion entstand schlussendlich eine eigene Sorte, der Linthmais. Jedes Dorf, selbst jede Familie selektionierte ihr eigenes Saatgut und vermehrte seinen Mais selber, über die Jahrzehnte entwickelten sich daher verschieden Typen von Linthmais.

Durch die Mechanisierung in der Landwirtschaft wurde vermehrt Futtermais angebaut und verdrängte den Linthmais, bis er ganz aus dem Anbauplan der einheimischen Landwirte verschwunden war. Während des 2. Weltkriegs war das Linthgebiet nach dem Rheintal und dem Tessin das drittgrösste Maisanbaugebiet der Schweiz. In den fünfziger und sechziger Jahren wurde in einem Projekt des Bundes in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich in der ganzen Schweiz Saatgut alter Nutzpflanzensorten gesammelt. Dieses Saatgut wird bis heute bei -38 Grad Celsius in einem Bunker in Delley (FR) gelagert um es für die Nachwelt zu erhalten.

In den neunziger Jahren bekam der Lieferant von Fish Wasser, Christian Bruhin, zehn Samen des ursprünglichen Linthmais aus dieser Sammlung. Mit diesen gelang es ihm den Linthmais über die Jahre hinweg wieder in der Region zu etablieren. Im Herbst 2007 eröffnete der weltweite Saatgut-Bunker auf Spitzbergen. Das Ziel des 45 Mio. US-Dollar teuren Bunkers, der sich in einem Berg befindet, ist die langfristige Einlagerung von Saatgut zum Schutz der Arten – und Varietäten – sowie der Diversität von Nutzpflanzen. Insgesamt 2,25 Milliarden Samen lagern dort und auch der Linthmais ist dort vertreten.

Fish Wasser ist also nicht nur ein edles und feines Wässerchen – es hat auch einen sehr interessanten geschichtlichen Hintergrund!

Prost und Petri Heil!

https://fishwasser.ch