Tom‘s Tonic Water ist anders als herkömmliche Tonics, das sieht man auf den ersten Blick. Denn Tom’s Tonic ist nicht durchsichtig, sondern rot. Doch woher kommt die Farbe? Entscheidend für den Geschmack jeden Tonics ist das Chinin, das ihm die typische Bitternote verleiht und ursprünglich zur prophylaktischen Behandlung von Malaria verwendet wurde.

Bei der Berner Produktion wird das Chinin nach traditionellem Verfahren direkt aus der Rinde des Chinabaumes gewonnen. Dabei werden nebst den Bitterstoffen auch Farbpigmente gelöst, die dem Tonic seinen rötlichen Stich verleihen. Ohnehin ist man bei Tom’s Tonic darauf bedacht, soweit als möglich natürliche Ausgangstoffe zu verwenden, darüber hinaus auch deutlich weniger Zucker. Denn Tonic Water soll den natürlichen Partner – den Gin – ergänzen, statt ihn zu überdecken, so die Überzeugung der Macher. Das flüssige Ergebnis dieses Ansatzes zeigt sich gleichermassen zugänglich wie vielschichtig: In der Nase ist das Tonic aus der Hauptstadt fruchtig, hier dominiert das Zitronengras. Auf der Zunge machen sich zuerst die Frucht der Aroniabeere und Säure der Zitrone bemerkbar, wiederum Zitronengras, danach die Schärfe von Pfeffer und Ingwer. Der lang anhaltende Abgang wird von der Adstringenz des Chinins begleitet. Alles in allem ist Tom’s Tonic Water fruchtig und bitter – und rot.

Tom’s Tonic Water ist in ausgesuchten Bars in Bern erhältlich. Die aktuelle Liste findet sich auf der Website von Tom’s.

www.drink-toms.ch