Das Hotel Ritter Durbach liegt umgeben von Weinbergen mitten im malerischen Winzerort Durbach. Der zu den höchstprämierten Weinbaugemeinden Deutschlands gehörende Ort befindet sich in der Ortenau an der berühmten badischen Weinstraße zwischen Schwarzwald und Elsass.

Sie führt zirka 160 Kilometer von Baden-Baden im Norden bis nach Weil am Rhein nahe der Schweizer Grenze im Süden. In hügeligen Kurven geht es zu idyllischen Weinorten und typischen, saisonal geöffneten Straußwirtschaften. Hier schenken Winzer ihre Weine aus und bieten regionale Spezialitäten an. Neben den Weinbergen prägen die steilen Westhänge des Schwarzwalds und die für die Region typischen Obstplantagen das Landschaftsbild der Ortenau.

Das Hotel Ritter Durbach erschließt nicht nur die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft zwischen Schwarzwald, Rhein und Elsass, sondern ist auch idealer Ausgangspunkt um kulturell interessante Städte wie Straßburg, Colmar oder Freiburg zu erkunden.

Das Gasthaus Zum Ritter weist eine lange Ahnenreihe auf

Die erste urkundliche Erwähnung des ehemaligen Gasthauses „Zum Ritter“ stammt aus dem Jahre 1656. Vermutlich wurde das Haus durch die letzten Staufenberger Lehensnehmer, die „Wiedergrün von Staufenberg“, errichtet. Sie verliehen ihm die ewige Schildgerechtigkeit zum Ritter, das Recht zum Aushängen eines Schildes und damit die Berechtigung, Gäste zu beherbergen und zu bewirten. Das Gasthaus weist eine lange Ahnenreihe auf. Nach zwölf Vorbesitzern und zuletzt über 100 Jahren Führung durch die Familie Brunner übernahmen Ilka und Dominic Müller im Januar 2008 das geschichtsträchtige Haus. Es wurde im März des gleichen Jahres als Hotel Ritter Durbach neu eröffnet, komplett renoviert und im Herbst um das Gourmetrestaurant Wilder Ritter erweitert. Im November 2013 wurde der umfangreiche Umund Neubau abgeschlossen. Nach einer 16-monatigen Bauphase und einer Investitionssumme von sieben Millionen Euro kann sich das Ergebnis sehen lassen. Das Hotel wurde um einen, durch einen gläsernen Gang mit dem Fachwerkhaus verbundenen, Neubau erweitert. Dieser beherbergt 40 Zimmer und Suiten, einen Spa-Bereich mit 360-Grad-Aussicht über die Weinberge, zwei Tagungsräume sowie eine Tiefgarage. Zeitgleich nutzte das Eigentümer-Ehepaar Müller den Umbau für die Erweiterung des Wellnessbereichs im Fachwerkhaus und Verschönerungen. Infolge dieser erstrahlt das Gourmet-Sternerestaurant Wilder Ritter in neuem Glanz und die Lounge mit Kamin gewinnt an Rückzugsmöglichkeiten. Ilka und Dominic Müller blicken auf 360 Jahre Geschichte und gelebtes Gastgebertum zurück und haben es sich zur Aufgabe gemacht die Tradition zu bewahren und täglich neu aufleben zu lassen. Die Geschichte und die Menschen, die den Ritter geprägt haben, sind allgegenwärtig. So sind im ganzen Haus Zeugnisse früherer Zeiten zu finden, jedoch immer in Bezug zur Moderne. Mit einem bis ins Detail durchdachten Gesamtkonzept, das die Region, den historischen Hintergrund des Hauses und eine moderne Hotellerie verbinden soll, verzaubern die „Rittersleut“ Müller ihre Gäste – ganz nach dem Motto: Tradition. Bezaubernd. Modern.

Hinter den historischen Gemäuern des traditionsreichen Hotels verbirgt sich ein Inneneinrichtungskonzept im zeitgemäßen Design

Von der langen Tradition zeugt heute noch der ehrwürdige Fachwerkbau, Blickfang des insgesamt aus sieben Komplexen bestehenden Anwesens. Die einzelnen Gebäude wurden ab 1964 nach und nach an das Fachwerkhaus, in dem heute die Ritter Stube, ein Teil des Ritter Spa und der Zimmer untergebracht sind, angebaut. Zuletzt wurde das Hotel im November 2013 um einen vierstöckigen, teils holzverkleideten Anbau erweitert. Ein gläserner Gang verbindet beide Gebäude miteinander, so dass es keinen Bruch zwischen Bestand und Neubau gibt.

Hinter den historischen Gemäuern des traditionsreichen Hotels verbirgt sich ein Inneneinrichtungskonzept im zeitgemäßen Design. Modern, aber nicht kühl präsentiert sich das Vier-Sterne-Superior-Hotel seinen Gästen. Warme Farbtöne und natürliche Materialien schaffen dabei eine behagliche Atmosphäre und gehen mit den klaren Linien der Möbel und Dekoration eine gefällige Symbiose ein. Das Thema Wein zieht sich wie ein roter Faden durch das Hotel. Die Farbwahl in den neuen Räumlichkeiten orientiert sich an dem für die Region typischen Weinbau. So symbolisieren Grün und Bordeaux beispielsweise das Blattgrün und den Spätburgunder Rotwein. Accessoires wie Zahnputzbecher aus Weinflaschen lassen das durchdachte Konzept erkennen. Alle 87 Zimmer und Suiten unterschiedlicher Kategorien wurden von den Gastgebern mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Die 69 Komfort- und Standardzimmer sind 17 bis 28 Quadratmeter groß und teilen sich in Bad, Schlafbereich und eine gemütliche Sitzecke. Sie liegen zum ruhigen Innenhof oder mit Blick auf die Durbacher Weinberge und verfügen teilweise über einen Balkon. Neben Föhn, Bademantel, Slipper und Kosmetikartikel finden sich in allen Zimmern ein Flachbildschirm-Fernseher, eine CD/DVD-Anlage und kostenloser Internetzugang. Eines der Komfortzimmer ist rollstuhl- und behindertengerecht ausgestattet. Über zusätzlichen Platz sowie eine Sitzecke mit Récamière und Sessel verfügen die neun 35 Quadratmeter großen Komfort Plus Zimmer.

Die drei SPA Suiten mit einer Größe von 60 bis 70 Quadratmetern bieten Paaren und Wellnessgästen eine exklusive Privatsphäre. Alle drei Suiten verfügen über eine eigene Sauna, Whirlwanne, Kamin sowie einen Ruhebereich. Die Maisonette Spa Suite wartet zusätzlich mit einem separaten Wohnraum mit Terrasse auf. Die drei 70 Quadratmeter großen Maisonette Suiten erstrecken sich über zwei Etagen. Im unteren Bereich der Suiten befinden sich der Wohnraum mit Schlafcouch und eine separate Toilette. Im Obergeschoss sind das großzügige Schlafund das Badezimmer untergebracht. Zwei der Suiten haben noch ein zusätzliches Schlafzimmer mit zwei Einzelbetten, Flachbildschirm-Fernseher und zweitem Bad und bieten Platz für bis zu sechs Personen. Im Neubau wartet die neue Suite Residenz 4 mit 70 Quadratmetern Wohnraum, Schlafzimmer mit Bad und separater Toilette auf. Highlight ist die 40 Quadratmeter große Dachterrasse mit Blick auf die Durbacher Weinberge. Für einen besonders erholsamen Schlaf sorgt das Schlummerzubehör. Gäste wählen ihre ganz persönlichen Lieblingskissen und -decken. Von der Nackenrolle über ein Extrakissen und eine Matratzenauflage bis hin zur daunenfreien Allergiker-Bettwäsche werden alle Wünsche erfüllt. Je nach Belieben gibt es einen beruhigenden Abendtee oder das geliebte Betthupferl, ein spannendes Buch, eine Wärmflasche oder für die Kinder einen Teddy zum Kuscheln. Highlight ist eine im Kopfteil der Betten eingebaute Spieluhr, die über eine Schnur aufgezogen werden kann. Sanfte Klänge erinnern an traumhafte Kinderzeiten und lassen Groß und Klein beruhigt einschlafen.

In dem lichtdurchfluteten Hausgastrestaurant „Wintergarten“ herrscht ein stilvolles Ambiente mit Bezug auf die Region

Vom deftigen, regionalen Gaumenschmaus bis hin zur Spitzengastronomie – Das Hotel Ritter Durbach wartet mit drei Restaurants für jeden Gusto auf. Zudem ist es Pächter der fußläufig erreichbaren Weinstube Schloss Staufenberg sowie ab April 2017 des Birnauer Oberhofs am Bodensee. Im Hotel ist das Gourmetrestaurant Wilder Ritter der kulinarische Höhepunkt. Im Guide Michelin-Führer wurde er mit einem der begehrten Sterne für sehr gute Restaurants ausgezeichnet. Auch unter André Tienelt wird die bisher 35-jährige Sterne-Tradition des Hotels fortgeführt. Sternekoch André Tienelt zeichnet seit September 2014 für die kulinarische Leitung im Ritter Durbach verantwortlich. Mit dem Credo „Ganzheitlich denken und kochen“ schafft der Küchenchef ein Bewusstsein für die verwendeten Lebensmittel, nahezu jedes Produkt wird dabei vollständig verarbeitet. Besonders gerne spielt er mit den Geschmacksbildern Säure, Süße und Schärfe, um besondere Aromenspiele zu erzeugen. Tienelt blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück. Im Restaurant Sendig im Fünf-Sterne-Hotel Elbresidenz Bad Schandau erkochte er 2009 den Michelin-Stern. Zu seinen weiteren Stationen gehört das mit drei Sternen ausgezeichnete Restaurant Dieter Müller des Schlosshotel Lerbach in Bergisch Gladbach, das Graugans des Hyatt Regency Hotel in Köln sowie das Kempinski Hotel Taschenbergpalais Dresden. Gelernt hat er im „Zum Erbgericht“ in Cunnersdorf. Seinen Michelin-Stern hat er bereits mehrfach erfolgreich verteidigt, so auch im Hotel Ritter Durbach. Die Weinkarte des Restaurants umfasst mehr als 700 Weine. Mit dem Streben nach einer gesunden Umwelt wurde dabei besonders Wert auf Weine mit ökologischem oder gar biodynamischem Anbau gelegt. Die regionalen Erzeuger genießen einen besonders hohen Stellenwert und sind vielfältig vertreten. Neben Wein wird auch das hauseigene Bier „Ritter Bräu 1378“ verkostet. Jung und wild: Das Gourmetrestaurant „Wilder Ritter“ präsentiert sich phantasievoll, detailverliebt und provokant. So sorgen eine an den Weinreben orientierte Farbpalette, edle Materialien und ein klares Design für zeitlose Eleganz. Holzvertäfelte Wände, ausgewählte Accessoires und in Szene gesetzte Wandelemente wagen innerhalb dieses modernen und edlen Ambientes mutige Akzente. Im Gegensatz zum Sternerestaurant wird in der alten holzvertäfelten Ritter Stube traditionell badisch-elsässische Küche in gemütlicher Atmosphäre serviert. Bereits vor 25 Jahren trafen sich Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl und der ehemalige französische Staatspräsident François Mitterrand in der Stube. Sternekoch und Ritterwirt Wilhelm Brunner kredenzte schon damals ein regionales Spezialitäten-Menü der Spitzenklasse.

In dem lichtdurchfluteten Hausgastrestaurant „Wintergarten“ herrscht ein stilvolles Ambiente mit Bezug auf die Region. Die Wand ziert eine moderne Printtapete mit Weinrebenmotiv und Blattgoldverzierung, die von der Künstlerin Bettina Ginther extra entworfen wurde. Die aus Apfelholz gefertigten Tische stehen für die Obstplantagen, für die die Region besonders während ihrer Blütezeit bekannt ist. Mit dem Umbau 2013 wurde das Restaurant um einen Wintergarten vergrößert. Jedes Jahr im Juli veranstaltet das Hotel Ritter Durbach eine Küchenparty. Zu diesem Anlass erwarten die Gäste ein halbes Dutzend Sterne-Köche, renommierte Winzer und verschiedene Genusspartner aus der Region, die in einer offenen Küche mit kulinarischen Meisterwerken aufwarten.

Während ihres Aufenthalts im Wellness-und SPA-Bereich genießen Gäste kostenfrei erfrischenden Tee

Durch den Neubau 2013 hat vor allem der Wellness-Bereich neuen Glanz erfahren. Das Ritter Spa im Fachwerkhaus wurde durch zwei zusätzliche Behandlungs- und Ruheräume sowie ein Bistro ergänzt. Im Anbau ist das 450 Quadratmeter große Spa-Dachgeschoss mit Ausblick in die Durbacher Weinberge hinzu gekommen, wodurch die Wellnesslandschaft nun insgesamt 1.200 Quadratmeter umfasst. Es punktet mit einer großen Sonnenterrasse, Zirbelholz-Sauna, Kräuterkammer, Duschwelt mit verschiedenen Wellnessduschen der Firma Hansgrohe und einem Eisbrunnen sowie einem gemütlichen 40 Quadratmeter großem Ruhebereich. Eine Besonderheit ist die 42 Grad warme Kräuterkammer. Ein Aufguss einer duftenden Kräutermischung sorgt für tiefe Entspannung. Das kleine, aber feine Ritter Spa im verwinkelten Fachwerkhaus ist raffiniert in das historische Dachgebälk integriert. Es verfügt unter anderem über einen Saunabereich mit Finnischer Sauna, Biosauna, Rhassoulbad und Dampfbad, verschiedene Ruhezonen mit Bibliothek und Kamin, einen Fitnessraum, Tee-Lounge und acht Anwendungsräume. Pool und Whirlpool befinden sich in einem extra Stockwerk, so dass die Ruhe im Spa-Bereich garantiert ist.

Während ihres Aufenthalts im Wellness-und SPA-Bereich genießen Gäste kostenfrei erfrischenden Tee und haben die Möglichkeit, nach den Anwendungen eine Auswahl an gesunden Snacks und frisch gepressten Säften zu erhalten. Unter der Leitung von Andrea Harnisch verwöhnt das Ritter Spa-Team seine Gäste mit vielfältigen Anwendungen aus dem Spa-Menü wie Massagen, pflegenden Bädern, Rhassoulritualen, kosmetischen Behandlungen und Körperpackungen. Durch die Lage des Hotels direkt an der badischen Weinstraße liegt der Bezug zum Wein nahe. Dieser wurde in einem ganzheitlichen Konzept in das gesamte Hotel mit aufgenommen und findet sich so auch im Ritter Spa wieder, wo die edle Rebe den Kern der im Hotel verwendeten Produktlinien bildet. Es kommen hauptsächlich Produkte der Linie Vinoble zur Anwendung. Die österreichische Naturlinie wird aus ausschließlich biologisch angebauten Trauben hergestellt und basiert auf den fünf Hauptbestandteilen Traubenkerne, Rebstock, Traubenkernöl sowie getrockneter und gemahlener Trester und Honig. Durch die wertvollen Inhaltsstoffe ist sie eine besonders reichhaltige und wohltuende Pflege für Gesicht und Körper. Vinoble verzichtet auf Paraffine und Parabene. Für ihre hohe Qualität und Pflegewirkung sowie ihre ökologische Herstellungsweise erhielt die Traubenkosmetik bereits das begehrte „Österreichische Gütesiegel“. Die hauseigene Ritter Kosmetiklinie wird von ADA Cosmetics exklusiv für das Ritter Durbach hergestellt und findet in den Zimmern Anwendung. Die Produkte „Hand& Body-Wash“ und „Body Lotion“ sind frei von Parabenen, Paraffinen, Alkohol und Silikonen und enthalten ebenfalls Bio Traubenextrakt. Das Ritter Spa ist auch externen Gästen zugänglich. Die Tageskarte kostet 42 Euro und beinhaltet die Nutzung von Schwimmbad, Saunen, Fitness und Ruhezonen. Bademantel, Handtücher und Slipper werden bei Ankunft für den Aufenthalt zur Verfügung gestellt. Außerdem sind Tee, Wasser, Obst und ein Früchteteller im Preis enthalten. Bei Buchungen von Anwendungen zahlt der Gast nur den halben Preis der Tageskarte. Montag bis Donnerstag haben Gäste die Möglichkeit, einen „Tagesurlaub mit Frühstück, Wellness und Abendessen“ zu buchen und kommen in den Genuss eines reichhaltigen Frühstücksbuffets, der Nutzung des gesamten Ritter Wellnessund SPA-Bereichs und eines Drei-Gang Abendmenüs oder Buffet nach Wahl des Küchenchefs. Das Arrangement kostet 79 Euro pro Person.

Der hoteleigene, restaurierte Mercedes Benz Oldtimer Bus „Wilhelm“ aus dem Jahre 1963

Das Hotel ist idealer Ausgangspunkt für Ausfahrten durch die reizvollen Landschaften der Ortenau. Ausgearbeitete Roadbooks, Parkplätze mit videoüberwachter Tiefgarage, eine Hebebühne und Werkzeug sowie die Leidenschaft der Eigentümer für alte Fahrzeuge machen den „Ritter Durbach“ zum ersten oldtimergerechten Hotel an der badischen Weinstraße. Als Liebhaber alter Autos besitzt Dominic Müller selbst diverse Automobile aus vergangenen Zeiten. Für seine Gäste bietet er einen ganz besonderen Service: Der hoteleigene, restaurierte Mercedes Benz Oldtimer Bus „Wilhelm“ aus dem Jahre 1963 kann für außergewöhnliche Meetings und Ausfahrten für bis zu acht Personen mit Fahrer gemietet werden. Neben „Wilhelm“ wartet auch „Helene“ auf Hotelgäste, die sich an Zwischengas und röhrenden Motoren erfreuen. Der MG TD Roadster Baujahr 1953 ist mit 54 PS, vier Zylindern und 1,3 Litern Hubraum für jeden einfach zu fahren. Das exquisite Automobil kann ab einer Stunde und auch tageweise für Erkundungstouren gemietet werden. Ihre Namen haben die beiden Oldtimer übrigens von den Vorbesitzern, Helene und Wilhelm Brunner. „Dean“, der spritzige Porsche von Chamonix Baujahr 1966 ist ein Nachbau von 1956 und begeistert nicht nur durch seinen guten Zustand, sondern auch mit 82 PS. Ebenfalls zum Fuhrpark gehört ein Porsche 911 Targa 4S mit 420 PS unter der Haube. Den Charme vergangener Zeiten versprüht „James“, ein gediegener Rolls-Royce Typ 20/25 aus dem Baujahr 1935. Seit Anfang 2017 vermietet das Hotel Ritter Durbach als deutschlandweit erstes Hotel zwei Harley Davidson Modelle, Harley Street Glide sowie Harley Sportster Roadster, an Motorradliebhaber. Vier Stunden mit der Harley Street Glide kosten ab 119 Euro für 100 Kilometer.

Für Events und Tagungen stehen im Hotel Ritter Durbach individuelle Räumlichkeiten in unterschiedlichen Größen bereit. In den Busgaragen, wo früher die Postkutschen und später die Reisebusse von Wilhelm Brunner Unterstand fanden, sind heute Räume mit modernster Tagungstechnik untergebracht. Von 30 bis 130 Quadratmetern findet sich dort ausreichend Platz für Veranstaltungen von 25 bis 100 Personen. Seit November 2013 verfügt das Hotel außerdem über die beiden neuen Konferenzräume „Klingelberger“ und „Clevner“, die nach zwei Durbacher Rebsorten benannt sind. Die beiden je 30 Quadratmeter großen Räume können auch zu einem großen Raum zusammengeschlossen werden. Zusammen bieten sie Platz für zirka 15 Personen. Tagungspausen finden im lichtdurchfluteten Innenhof statt. Eine Lounge mit Sitzgruppen, zwei bequeme Hängesessel und ein großer Holztisch laden zu einer entspannenden Verschnaufpause ein.

Für außergewöhnliche Anlässe wie eine Tagung in den Weinbergen steht der hoteleigene Oldtimer-Tagungsbus inklusive Anhänger für acht Personen bereit. Der Bus verfügt über einen kompakten Konferenzbereich mit Tisch und drehbaren Sitzen, Minibar, Espressomaschine, Klimaanlage, Stromgenerator und Anhänger für Equipment. Je nach Wunsch kann der Anhänger mit Sitzgelegenheiten für eine Tagung mit bis zu 40 Personen oder ein Essen im Grünen bestückt werden. Der urige Ritter Keller mit freigelegtem Gewölbe und beeindruckendem Weinkeller kann ebenfalls als Veranstaltungsort gebucht werden und lädt zu exklusiven Weinproben ein.

Schloss Staufenberg

Etwa 25 Gehminuten vom Hotel Ritter Durbach entfernt, auf 383 Metern Höhe ist das Schloss Staufenberg ein ideales Ausflugziel für Wanderer und Mountainbiker. Nach einer Wanderung durch die Weinberge belohnt es mit regionalen Köstlichkeiten wie ofenfrischem Flammkuchen, rustikaler Vesper und Weinen des Weinguts Markgraf von Baden sowie einer atemberaubenden 360-Grad-Aussicht von der Terrasse. Der Ausblick reicht über die Weinberge der Ortenau und Durbach bis zum Straßburger Münster, dem Elsass und den Vogesen. An die so genannte „Terrasse der Ortenau“ schließt sich die Weinstube Schloss Staufenberg an. Neben Ausflüglern ist die Location vor allem bei Tagungsgästen und Hochzeitsgesellschaften beliebt. Der rustikale und technisch auf höchstem Niveau ausgestattete Veranstaltungssaal bietet Platz für bis zu 200 Personen. Die Geschichte von Schloss Staufenberg ist eng mit dem Weinbau in der Ortenau und dem Adelsgeschlecht der Markgrafen von Baden verwoben. Schloss Staufenberg wurde im elften Jahrhundert als Burg vom berühmten Herzogsgeschlecht der Zähringer, den Vorfahren der heutigen Markgrafen von Baden, errichtet. Die Familie Markgraf von Baden hatte einen hohen Einfluss auf den badischen Weinbau: Christoph von Baden setzte erste Qualitätsstandards und erließ 1495 ein erstes Weinbaugesetz. Nachdem die Burg im Dreißigjährigen Krieg von französischen „Marodeuren“ geplündert wurde und der Plan, die Burg in eine französische Festung umzubauen wegen Trinkwassermangels scheiterte, gelangte sie 1693 erneut in den Besitz der Familie Markgraf von Baden. 1782 baute Markgraf Carl Friedrich von Baden, der spätere Großherzog und Schöpfer des badischen Qualitätsweinbaus, erstmals Riesling in Reinkultur im Gewann Klingelberg an. Daraus entstand der Mythos des „Klingelbergers“, der heute für die einzigartige Riesling-Tradition in der Ortenau steht. 50 Jahre später, 1832, wurde die Burganlage zum romantischen Schloss, wie es noch heute vorzufinden ist, ausgebaut. Seit April 2012 hat der Durbacher Hotelier Dominic Müller die Weinstube mit zwei Aussichtsterrassen auf Schloss Staufenberg gepachtet und gemeinsam mit der Familie des Markgrafen von Baden einen Ort der Gastlichkeit geschaffen. Die Weinstube wurde von November 2011 bis August 2012 komplett renoviert und im Oktober 2012 mit der Erweiterung des Veranstaltungsraumes neu eröffnet.

Als oldtimergerechtes Hotel richtet das Ritter Durbach verschiedene Rallye-Veranstaltungen wie die Charity-Rallye „Drehmoment e.V.“ aus

In Durbach warten zudem drei Tennis-Sandplätze auf sportbegeisterte Gäste. Leidenschaftliche Golfer finden im Umkreis von 50 Kilometern zehn Golfplätze mit reizvollen Landschaften. Im Winter finden Sportler 70 umliegende Gipfel, die die 1.000er Marke überschreiten, sowie 17 Wintersportorte im Schwarzwald mit idealen Möglichkeiten zum Langlaufen, Rodeln und sogar mit Pisten für den Alpinsport. Kulturliebhaber zieht es in die nur 25 Kilometer vom Hotel entfernte EuropaHauptstadt Straßburg mit ihren eindrucksvollen Fachwerkhäusern rund um den Münsterplatz, dem Münster selbst sowie den gemütlichen Gassen im Stadtteil „La Petite France“. Auch das benachbarte Colmar ist mit seiner Altstadt und den idyllischen Kanälen einen Abstecher wert. Mondän geht es dagegen in der international bekannten, 40 Kilometer entfernten Kur- und Festspielstadt Baden-Baden zu. Exklusive Einkaufsmöglichkeiten laden zum Stadtbummel ein. In einer knappen Stunde Fahrtzeit erreicht der Besucher Freiburg. Die Stadt der Gotik begeistert durch seine historische Altstadt mit quirligem Markt, eindrucksvollem Münster sowie der Seilbahn auf den Schauinsland, dem Hausberg der Freiburger mit wunderschöner Sicht auf die Stadt und das Rheintal. Weinliebhaber sind in Durbach bestens aufgehoben. Als Heimat des Klingelbergers (Riesling) genießt das „goldene Weindorf“ einen hervorragenden Ruf und ist mit seinen 13 Winzern und einer Winzergenossenschaft eine der höchstprämierten Weinbaugemeinden Deutschlands. Von Weinfesten von Mai bis Oktober bis hin zur Mithilfe bei der Weinlese bietet die Gemeinde unzählige Möglichkeiten, um mehr über die edlen Tropfen zu erfahren. Der 1,5 Kilometer lange Weinlehrpfad Durbach zeigt auf einem Panoramaweg mit Lehrtafeln alles über Landschaftspflege, Weinbau, Rebsorten, Weinlagen, Weinausbau und die Weinbaubetriebe der Gemeinde. Als oldtimergerechtes Hotel richtet das Ritter Durbach verschiedene Rallye-Veranstaltungen wie die Charity-Rallye „Drehmoment e.V.“ aus. Immer am zweiten Septemberwochenende führen die Ausfahrten durch die beeindruckende Landschaft der Ortenau entlang der badischen Weinstraße, dem Schwarzwald und Elsass. Gesammelt wird für die Lehrwerkstatt der Albert-Schweitzer-Schule in Kehl, eine Sonderschule für förderbedürftige Kinder und Jugendliche aus der Region.

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