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Alain Berset, ehemaliger Vorsteher des Eidgenössischen Bundesamt des Innern.

Alain Berset hat sein destruktives Werk bereits begonnen

Der neu designierte Generalsekretär des Europarats, Alain Berset, hat sein destruktives Werk bereits damit begonnen, indem er in diesem für ihn so typischen, selbstgefälligen und ignoranten Imperativ verlangt hat, dass die Schweiz das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte anerkennt. Und dass unser Land die Klage des Vereins KlimaSeniorinnen «verbatim» umsetzt. Dabei hatte ich gestern erst in meinem Kommentar über die Wahl von Alt-Bundesrat Alain Berset zum Generalsekretär des Europarates geschrieben, dass er der Schweiz Schaden zufügen wird.

Wer hätte denn sowas von Alain Berset erwartet?

Ich für meinen Part habe ganz bestimmt nicht damit gerechnet. Obschon ich in meinem gestrigen Post geschrieben habe, Alt-Bundesrat Alain Berset wird uns noch Probleme bereiten. Was sogar mich überrascht hat ist, dass er bereits wenige Stunden nach seiner Wahl damit beginnt, der Schweiz Schaden zuzufügen.

Der erst frisch gewählte Generalsekretär des Europarats, Alain Berset – allgemein bekannt für seine eitle Geschwätzigkeit und für seinen medialen Geltungsdrang, ist der Schweiz wegen ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem Verdikt aus Strassburg öffentlich in den Rücken gefallen. Die Schweiz habe sich dem Gerichtsurteil zu unterwerfen. Meint Berset. Ende der Diskussion!

Alain Berset hat ganz offensichtlich ein pervertiertes Verhältnis zur Schweiz

Während dessen der SP-Magistrat von der Schweiz verlangt, dass sie ein lächerlich wokes Urteil aus Strassburg «Wort für Wort» umsetzt, offenbart er sein wahres Gesicht. Hinter dieser ständig lächelnden Maske des Politikers offenbart sich eine hässliche Fratze. Das fiese Antlitz eines Sozialdemokraten, der unserem Land die Rechtsstaatlichkeit abspricht.

Nach seiner Lesart soll es unserem Land nicht mehr gestattet sein, eine eigenständige Politik zu beschliessen und umzusetzen. Die Schweiz soll ihre Souveränität den Interessen der EU unterordnen. Wenigstens in dieser Frage politisiert Alain Berset standfest und stramm auf der Linie der Sozialdemokratischen Partei (SP). Schlussendlich bekommen wir von der SP jahrein und jahraus zu hören, die Schweiz müsse bestenfalls schon morgen der EU beitreten. Wir alle sollen besser heute als erst morgen unsere Bürgerrechte aufgeben. Unsere persönliche und staatliche Souveränität für eine Vollmitgliedschaft opfern, postulieren die Sozialdemokraten.

Alain Berset wirft weiterhin mit Kuhdreck auf die Schweiz!

Im April verurteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) die Schweiz aufgrund einer Klage der KlimaSeniorinnen. Weil unser Land angeblich zu wenig gegen den Klimawandel unternehme, schädige diese die Integrität der Klägerinnen. Damit hat der EGMR kein formal juristisches, sondern ganz bewusst ein politisches Urteil gefällt. Und gleichzeitig bewusst seine Kompetenzen überschritten. Womit sich die Judikative der europäischen Reichsvögte gleich selbst desavouiert hat.

Im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) sagte Alain Berset: «Die Entscheide des Gerichtshofs müssen am Ende umgesetzt werden.» Und dass die Schweiz die Urteile des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte nicht einfach nach Gusto behandeln könne. Auch die Schweiz müsse sich den hehren Prinzipien der Menschenrechtskonvention unterordnen, klärt Berset die NZZ-Leserinnen und Leser auf. Und im Interview mit der Aargauer Zeitung unterstrich Generalsekretär Berset, dass die Politik grundsätzlich nicht in Entscheide der Gerichte einzugreifen habe. Oder mit anderen Worten: Was der EGMR entscheidet wird und darf nicht hinterfragt werden.

Dass sich die Schweizer Politik – und damit auch das Schweizer Volk, gefälligst nicht bezüglich den Urteilen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zu äussern hätten. Das lässt uns Berset über die Medien ausrichten. Gleichzeitig lässt der selbstgefällige Alt-Bundesrat Herr und Frau Schweizer wissen, dass das EU-Gericht jederzeit opportun handle, wenn es politische Entscheidungen fällt. Wie bitte, was für eine gequirlte Mäusekacke erzählt uns Alain Berset da?

Dass er sich seiner Verantwortung als Innenminister entzogen hat und einfach so im Schutze des frühmorgendlichen Nebelgrauens aus dem Bundeshaus in Bern raus geschlichen ist, um sich in einer schicken Villa bei Strassburg niederzulassen, ist allgemein bekannt. Genau so, wie dass er einst angetreten war, in der Verantwortung, das Gesundheitswesen zu reformieren und die Prämien auf ein erträgliches Mass zu senken. Wobei er, was ebenfalls hinlänglich bekannt ist, kläglich versagt hat. Auch hier: ein Scherbenhaufen. Selbst Schuld. Welcher Vollidiot schleudert schon gedankenlos einen Elefanten in die LEGO-Kiste hinein?

Und was genau hat Berset mit seinem Luxus-Privatjet in Frankreich angestellt? So geschehen im Juli 2022. Alain Berset, Hobby-Pilot mit ausgeprägten Orientierungsschwächen, fliegt mit seiner Cessna 182 in eine Flugverbotszone ein und wird glatt von französischen Kampfflugzeugen des Herstellers Dassault Rafale abgefangen. Es waren echte Kampflieger und Kampfpiloten, die Berset bis zum nächsten Flugplatz begleiten mussten. Hatte die Geschichte irgendwelche Konsequenzen für Berset? Nein! Die von ihm begangenen Straftaten sind nie vor Gericht gelandet. Sogar die ansonsten zurückhaltende NZZ schrieb damals von einem grob fahrlässigen Verhalten von Cessna-Schreck Berset.

Ausserdem war da noch diese ominöse, aussereheliche Affäre von Alain Berset mit einer Künstlerin. Die Geschichte hatte, nachdem sie aufgeflogen war, ganz schön für Aufregung gesorgt. Berset hetzt der Frau am Ende eine Polizei-Sondereinheit des Bundes auf den Hals. Ein einziges Chaos, das Ganze. Schlussendlich unterschreibt die Frau ein Schuldeingeständnis. Auch diese undurchsichtige Geschichte wird nie vor einem unabhängigen Gericht verhandelt. Es scheint so, als sei dem offenbar zeitweise vor Liebe erblindeten Piloten Berset wenigstens in dieser Angelegenheit eine Punktlandung gelungen.

Alain Berset hat das Schweizer Online-Magazin für Politik & Lifestyle ProudMag.com übrigens von seinem X-Account ausgesperrt.