Die Geschichte spielt 1935 – eine junge Frau aus armen Verhältnissen emigriert von einem Schweizer Bergdorf nach Buenos Aires, überlebt dort knapp das höllische System der Zwangsprostitution, steigt zum Tango-Star auf und kehrt schliesslich ins kriegsgeplagte Europa zurück. Das neue Tango-Spektakel der Schauspielerin Alexandra Prusa fesselt die Zuschauer von der ersten Minute an. Am 31. Mai macht sie damit Halt im Thurpark Wattwil.

Die Schweizer Medien-Künstlerin Alexandra Prusa reiste 1983 nach Buenos Aires, lernte den„Tango Argentino“ und brachte anschliessend mit ihrem ersten Theaterprojekt „Tango Palace“ den Tango im nördlichen Europa zurück auf die Bühne. Heute steht sie mit „Abrazo“erneut auf der Bühne. „Abrazo – Tango des Überlebens“ hat seinen Ursprung inbündnerischen Archiven, wo Prusa Tagebuchaufzeichnungen einer jungen Frau aus dem Bergdorf Rueras im Vorderrheintal fand.

Diese bilden die Grundlage für ihr neuestes Musiktheater-Projekt. Die Geschichte erzählt von einer jungen Frau aus armen Verhältnissen, die ihre Heimat verlässt um nach Argentinien auszuwandern. Im Buenos Aires der 1930er Jahre überlebt sie knapp das System der Zwangsprostitution, steigt zum Tango-Star auf und kehrt schliesslich zurück nach Europa, wo sie in Genua ein neues Leben beginnt.

Mit Abrazo stellt Prusa für die Dauer eines Theater-Abends mit Wort, Lied und Tanz die aktuelle Migrations-Diskussion auf den Kopf und zeigt, was bis heute Frauen aus aller Welt widerfahren kann – im Schlechten wie im Guten. Alexandra Prusa’s Recherche zummöglichen Schicksal der Merenita De Oro, das dramatische Tagebuch einer Nord-Süd Emigration, ist im Mai in Wattwil zu sehen:

31. Mai 2019, Thurpark Wattwil
Nach der Vorstellung gibt es einen Tango Crash Kurs.

Weitere Infos finde Sie unter: www.fst-productions.ch