Jaeger-LeCoultre präsentiert die Master Hybris Mechanica Ultra Thin Minute Repeater, eine kunstvolle Neuinterpretation des berühmten ultraflachen Kalibers der Maison. Welches eine Minutenrepetition mit einem fliegenden Tourbillon kombiniert. Eingebettet in ein Gehäuse aus 18 Karat Rotgold mit einer Höhe von nur 8,25 mm, ist der gesamte Mechanismus dank Saphirglas und dem reduzierten Zifferblatt, das eine Art Ring um das Uhrwerk bildet, sichtbar. Angemeldet wurden insgesamt sieben Patente, von denen sechs eigens für die Lancierung des Kalibers 362 im Jahr 2014 entwickelt wurden. In seinem Inneren vereint der Zeitmesser einige der größten Herausforderungen der Uhrmacherkunst. Darunter ein vollständig fliegendes, einminütiges Tourbillon und eine schön klingende Minutenrepetition.
Medienmitteilung Jaeger-LeCoultre
Anstatt separate Ebenen für die einzelnen Komplikationen übereinander zu legen, wurde das Kaliber 362 von Anfang an als vollständig integriertes Uhrwerk konzipiert. Die Minutenrepetition wurde nicht einfach einem Basiskaliber hinzugefügt, sondern bildet einen wesentlichen Bestandteil der Uhrwerksarchitektur. Diese Integration ist für die herausragend geringe Höhe des Kalibers entscheidend. Das Schlagwerk wurde rundum neu gestaltet, um vertikal so wenig Platz wie möglich einzunehmen. Seine optimierte Konstruktion entspricht etwa einem Drittel des Gesamtvolumens des Uhrwerks. Was beweist, wie sorgsam die einzelnen Komponenten berechnet wurden, um die Höhe ohne Beeinträchtigung der Akustik zu verringern.
Die ultraflache Architektur der Master Hybris Mechanica Ultra Thin Minute Repeater von Jaeger-LeCoultre
Ebenso entscheidend für das schlanke Profil ist das aus nur 59 Komponenten bestehende und gerade einmal 0,248 Gramm schwere Tourbillon. Das einminütige fliegende Tourbillon kommt ohne obere Brücke aus und reduziert die Höhe der Struktur. Während es zugleich für optische Leichtigkeit sorgt. Die Abwesenheit einer oberen Aufhängung trägt nicht nur zur ästhetischen Transparenz des Uhrwerks bei. Sondern optimiert auch den vertikalen Raum durch den Verzicht auf überflüssiges Material.
Auch die Schwungmasse spielt eine wesentliche Rolle. Anstatt mit einem konventionellen zentralen Rotor ist das Kaliber 362 mit einer peripheren Schwungmasse ausgestattet, die das Uhrwerk umrahmt. Diese geniale Lösung ermöglicht eine weitere Reduzierung der Höhe und bewahrt das ultraflache Profil. Während sie zugleich einen effizienten Automatikaufzug garantiert.
Die integrierte Minutenrepetition, die Konstruktion des fliegenden Tourbillons und das periphere Aufzugsystem wurden nicht etwa als Zusatzelemente konzipiert. Sondern als integrale Bestandteile der ultraflachen Architektur.
Ein außergewöhnliches Zifferblatt
Das Kaliber 362 der Hybris Mechanica, dessen Montage ganze sieben Wochen in Anspruch nahm, sollte vollständig sichtbar sein. Und all seine 537 Komponenten, darunter auch den gesamten Betriebsmechanismus der Minutenrepetition. Und den faszinierenden Tanz des Tourbillons, in all ihrer Schönheit in Szene setzen.
Das Zifferblatt wird von einem eleganten Gehäuse aus 18 Karat Rotgold ergänzt, dessen zahlreiche Oberflächenveredelungen mit dem Licht spielen – ein völlig neuer ästhetischer Ansatz, der eigens für dieses Kaliber gewählt wurde. Wie ein Rahmen um dieses komplexe Kunstwerk wurde das Zifferblatt auf einen skelettierten Ring aus 18 Karat Weißgold rund um das Uhrwerk reduziert und gibt so den Blick auf den elegant guillochierten Rotor aus 18 Karat Rotgold frei – ein Meisterwerk aus dem Atelier der Métiers Rares™ von Jaeger-LeCoultre. Um den optischen Kontrast zu unterstreichen, passen die applizierten Stundenindizes aus 18 Karat Rotgold und das Jaeger-LeCoultre Logo farblich zu den Zeigern und der Schwungmasse.
Die technische Schönheit der der Master Hybris Mechanica von Jaeger-LeCoultre
Die Transparenz des fliegenden Tourbillons wird sowohl durch die skelettierte Hauptplatine und die Abwesenheit einer Aufhängung als auch durch die patentierte fliegende Unruh betont. Um eine schlanke Konstruktion und gleichzeitig einen möglichst konzentrischen „Herzschlag“ – und damit eine hohe Ganggenauigkeit – zu gewährleisten, entwickelten die Ingenieure von Jaeger-LeCoultre die inzwischen patentierte S-förmige Spiralfeder, die dank des Verzichts auf eine Tourbillonbrücke vollständig sichtbar ist. Die Erfindung dieser neuen Spiralfederform war aufgrund der besonderen Tourbillon-Konstruktion und des Wunsches nach einem insgesamt flachen Kaliber erforderlich.
Insgesamt hat das ultraflache Automatikkaliber 362 seine technische Schönheit, seine Komplexität und seine Höhe von nur 5 mm drei entscheidenden Innovationen zu verdanken. Die Schwungmasse, die dem Aufzug der Hauptfeder dient, wurde als peripherer Rotor gestaltet, was sowohl zu der flachen Höhe des von beiden Seiten vollständig sichtbaren Kalibers als auch zu seiner edlen Ästhetik beiträgt. Auf 36 Keramikkugeln gelagert und über die Handgelenksbewegungen des Trägers aktiviert, bewegt sie sich frei in beide Richtungen und garantiert eine optimale Aufzugseffizienz.
Limitierte Auflage: 10 Exemplaren


