MB&F feiert 2015 seinen 10. Geburtstag unter dem Motto „Ein Kreativer ist ein Mensch, der sich seine Kindheit bewahrt hat“. Einen Film, den Kinder (und viele Erwachsene) jeden Alters lieben, ist Star Wars. Und wer könnte die hektischen Schwärme der TIE-Jäger-Geschwader des Imperiums im Kampf gegen die Allianz vergessen? Die vom TIE-Jäger inspirierte MusicMachine 3 (MM3) ist Beweis dafür, dass in dem MB&F-Gründer Maximilian Büsser, der 1977 im Alter von 10 Jahren erstmals Star Wars sah, sowohl das Kind noch lebendig als auch die Macht in lebhafter Erinnerung sind.

 

Auch wenn die MusicMachine 3 so aussehen mag, als würde sie lieber in der stillen Leere des Weltalls umherfliegen, so kommt sie doch in der Erdatmosphäre, die eine Schallausbreitung zulässt, am besten zur Geltung. Die gitterartigen vertikalen Flügel halten und schützen die Zwillingsmusikwalzen, die jeweils drei Melodien abspielen: die Titelmusik von Star Wars, Mission: Impossible und James Bond auf der rechten sowie von Der Pate, Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence und Die 2 auf der linken Walze. Die seitlich angebrachten Flügel spielen auch eine wichtige Rolle für die Ausbreitung der Schallschwingungen von den Tonkämmen hinunter zum natürlich verstärkenden Resonanzboden, der von JMC Lutherie gefertigt wurde.

Reuge und MB&F realisieren gemeinsam eine Luxus-Uhr der Spitzenklasse

Die MM3 scheint aus einer fernen Galaxie zu kommen, die sich weit in der Zukunft befindet, doch ihre Ursprünge sind sehr viel älter und gar nicht so weit entfernt. Sie verfügt über alle traditionellen Elemente einer wunderschön gestalteten mechanischen Spieluhr der Spitzenklasse. Das sollte nicht weiter verwundern, denn sie wurde nach einem MB&F-Entwurf der Firma REUGE entwickelt und gefertigt, eines Schweizer Unternehmens mit 150 Jahren Erfahrung in der Herstellung feinster Spieluhren.

reuge_mb-f_luxus-uhr_uhren_luxus-uhren_spieluhren_schweizer-uhren

Die MusicMachine 3 wird von zwei voneinander unabhängigen Werken in den beiden Heckbereichen angetrieben. Jedes Werk hat einen eigenen Aufzugsschlüssel (die wie Triebwerke aussehen), ein Federhaus, eine horizontale Walze mit Stiften und einen Tonkamm mit handgestimmten Zungen für jede einzelne Note. Jede Walze spielt drei Melodien. Propellerförmige Windfang-Gangregulatoren (die einer sich drehenden Radarantenne ähneln) regeln die Drehgeschwindigkeit respektive das Musiktempo der einzelnen Zylinder.

Schweizer Uhr in limitierter Serie

Für die beidseitige Symmetrie der MM3 brach REUGE mit den üblichen Spieluhr-Konventionen, um die beiden Werke spiegelbildlich zu konstruieren. Dazu mussten alle Elemente des einen Spielwerks in umgekehrter Bauweise zusammengesetzt werden im Vergleich zum anderen, so dass sich ein Zylinder rechtsherum und der andere linksherum dreht.

Die MusicMachine 3 sieht nicht nur so aus, als sei sie aus einer weit fortgeschrittenen Zivilisation eingeflogen, sondern sie klingt auch so. Bei den meisten Spieluhren wird der Klang ähnlich wie beim Resonanzkörper von Gitarren und Geigen durch das Holzgehäuse verstärkt. Die MM3 ist sorgfältig so entworfen, dass die musikalischen Schwingungen vom Tonkamm hinunter durch die beiden vertikalen Flügel zu ihrem Resonanzboden geleitet werden. Dieser natürliche Holzverstärker wurde von Jeanmichel Capt von JMC Lutherie entworfen, einem im Vallée de Joux und damit im Herzen des Schweizer Uhrenbaugebiets ansässigen Unternehmen.

Die MusicMachine 3 wird in einer limitierten Serie von 99 Stück gefertigt: je 33 mit weißer, schwarzer und chromfarbener Lackierung.