Die neueste Entwicklung aus der Edelmanufaktur MANSORY ist eine radikale Neuinterpretation des Lamborghini Huracán. In Anspielung auf die spanische Bezeichnung Toro für Stier und die Super Trofeo-Motorsportserie taufte MANSORY den Sportwagen auf den Kunstnamen TOROFEO. Tiefgreifende Veränderungen an Karosserie-, Motor- und Interieur wurden vorgenommen und machen den „kleinen“ Lambo zum echten MANSORY. Und wie sich das für einen MANSORY gehört wurde nicht mit dem Einsatz von Carbon gespart. Denn wo Lamborghini dachte, ein Maximum an Carbon verbaut zu haben, glänzt die Manufaktur mit seiner Kernkompetenz. Kein Firmenname auf dem Markt steht in einer solch engen Verbindung zu Carbon wie der von MANSORY.

 

All diese technischen Verbesserungen werden nötig, weil der TOROFEO die Leistungswerte des Serien-Huracán deutlich übertrifft. MANSORY hat den Serien-V-Zehnzylindermotor mit seinen 5,2 Litern Hubraum komplett neu aufgebaut. Kolben, Pleuel, Pleuellager, Nockenwellen, ein wassergekühltes Ladeluftkühlersystem und das gesamte Kraftstoffsystem installiert das Team von Kourosh Mansory neu und verbaut zusätzlich zwei kugelgelagerte MANSORY-Turbolader. Des Weiteren erhält der TOROFEO vom Motor bis zu den Edelstahlendrohren an der Heckschürze ein vollständig neu angepasstes Abgassystem. Das Ergebnis dieses aufwendigen Umbauprozesses ist ein Leistungssprung der seinesgleichen sucht: Von 610 PS (449 kW) puscht MANSORY die Leistungsabgabe auf eine Spitze von imposanten 1.250 PS (919 kW) bei 8.250 U/min. Das maximale Drehmoment muss die Technikabteilung elektronisch bei 1.000 Newtonmeter bei 6.250 U/min begrenzen. Nicht mehr als 2,7 Sekunden braucht der allradgetriebene Sportwagen, um von null auf 100 km/h zu sprinten und beendet die Beschleunigung erst jenseits von 340 km/h.

Der Innenraum des Lamborghini Huracán von Mansory erinnert an ein Jetcockpit

Selbstredend nimmt sich MANSORY in der hauseigenen Sattlerei auch noch das Cockpit des Huracán vor. Wie bei den Aerodynamikkomponenten, der Leistungssteigerung und den Rädern denkt MANSORY auch bei der Interieurverfeinerung ausschließlich in Superlativen. Allein das Leder vereint Eigenschaften, die sonst Kompromisse erfordern, ist es doch extrem strapazierfähig und trotzdem geschmeidig wie ein edler Lederhandschuh. Die mit Leder und Alcantara eingeschlagenen Sitze und das Armaturenbrett harmonieren erstklassig mit dem neuen Sport-Airbaglenkrad, der Aluminiumpedalerie und den zahllosen Carbonapplikationen. Als technisches Highlight des Innenraums präsentiert sich der neu angeordnete Starterknopf. In Anlehnung an ein Flugzeugcockpit verlegt MANSORY den Schalter mit seiner roten Klappe aus der Mittelkonsole in den Dachhimmel.