Seit 2014 bringt Chopard jedes Jahr eine L.U.C XP für Damen heraus, die das Kunsthandwerk zu schätzen wissen. Dieser Zeitmesser ist ein vollständig in-house in Fleurier gefertigtes Highlight der Kollektion L.U.C von Chopard.

Ihr Durchmesser von 35 mm bietet sich für eine Vielfalt zarter Variationen geradezu an. Mit einem Höchstmaß an Kunstfertigkeit entfaltet sich die Fleurisanne Gravur in diesem Jahr auf dem Zifferblatt und dem Uhrwerk der in 8 Exemplaren gefertigten L.U.C XP Esprit de Fleurier Peony. Nie zuvor wurde der opulenten Pfingstrose ein so schöner Tribut gezollt.

Die L.U.C. XP Esprit de Fleurier Peony steht in einer Linie mit den Modellen L.U.C. XPS 35 mm Esprit de Fleurier und L.U.C. XP 35 mm Esprit de Fleurier Peony, die jeweils 2015 und 2016 vorgestellt wurden. Von beiden Modellen übernimmt sie die Codes und die fließende, leichte Linienführung, die den Kunstberufen die ideale Ausdrucksfläche bieten.

Von Blume zu Blume

Das Dorf Fleurier liegt in einem kleinen Tal an drei Flüssen, deren Ufer im Frühling von Wildblumen aller Art übersät sind, denen es seinen Namen zu verdanken hat. Dort ist aber auch eine Fertigungsqualität entstanden, die in der Uhrmacherei ihresgleichen sucht und deren Reputation in China im 19. Jahrhundert Weltrang erlangte. Über die Komplexität, die Zuverlässigkeit und die Genauigkeit der am kaiserlichen Hof so sehr geschätzten Uhrwerke hinaus, verführten diese Zeitmesser auch mit einem Verfahren der Reliefgravur, das spiralförmigen Motiven Tiefenwirkung verleiht und Blüten aussehen lässt, als hätten sie sich eben erst geöffnet. Zwischen der einfachen Wiesenkönigin und der Pfingstrose, die unter der Tang-Dynastie von besonderer Bedeutung war, lag nur ein kleiner Schritt, der kunstfertig getätigt wurde. Die auf Zifferblatt und Herz der L.U.C. XP Esprit de Fleurier Peony blühenden Päonien sind heute Reminiszenzen an eine Zeit, die eine sehr anmutige Brücke zwischen zwei geografisch weit voneinander entfernten Kulturen schlug.

Eine Uhr aus der Schule der geduldigen Gelassenheit

Der Kunsthandwerker, dem Chopard die Ausführung der acht exklusiv in den Boutiquen des Hauses angebotenen Stücke anvertraute, absolvierte zur Beherrschung der Fleurisanne Gravur keine Ausbildung. Aus gutem Grund, denn bis heute gibt es keine Schule, an der diese unendliche Sorgfalt erfordernde Technik erlernt werden könnte, die den Kunsthandwerker mit Haut und Haar fordert. Im Bewusstsein des drohenden Aussterbens dieser traditionellen Gravurtechnik bildet Chopard intern begabte und geduldige zukünftige Experten aus, die sie für die Zukunft bewahren werden. Um das exquisite Motiv der L.U.C. XP Esprit de Fleurier Peony zum Leben zu erwecken, sind für die Gravur von Zifferblatt und Uhrwerk nicht weniger als eineinhalb Monate Arbeit erforderlich.

Die Noblesse des Handwerks

Das vollständig in den Ateliers der Manufaktur entstandene Doppelzifferblatt aus Graugold ist nicht in die Tiefe, sondern im Relief graviert, um einen Kontrast zum Hintergrund zu schaffen. Durch Einschnitte in das umgebende Material schafft der Handwerker einen vorspringenden Raum, den er anschließend mit Gravuren überzieht. Für eine gekörnte Wirkung wird der Boden danach Punkt für Punkt mit kleinen Stichen übersät. Er bildet den Rahmen für die polierten Pfingstrosen, die sich strahlend vom oberen Zifferblatt abheben. Der Diamantbesatz der Blütenstempel unterstreicht die Raffinesse der Blüte. Durch das Zifferblatt sind die mit der gleichen Fleurisanne Gravurtechnik gravierten und später vergoldeten Kloben des Uhrwerks zu sehen. Auch die nach der Gravur erfolgende Rhodinierung erfordert ein Höchstmaß an Geduld und Sorgfalt. Auf dem Zifferblatt, auf den Kloben und sogar auf dem Mikrorotor aus Platin wurde einzigartiges Volumen geschaffen. Die Eleganz der L.U.C. XP Esprit de Fleurier Peony drückt sich auch auf der Lünette und dem Mittelteil aus, die beide mit Diamanten ausgefasst sind.

Chopards Garten Eden heißt Fleurier

In diesem Dorf im Jurabogen gründete Karl-Friedrich Scheufele 1996 eine Manufaktur zur Fertigung von Hochpräzisionskalibern. Durch diese radikale Entscheidung wurde innerhalb von kaum 20 Jahren die Zugehörigkeit Chopards zum kleinen Kreis der echten Uhrenmanufakturen besiegelt. Der Ort hat sich als ideal für die Entwicklung der Haute Horlogerie-Kollektion erwiesen, die ihren Namen Louis-Ulysse Chopard entlehnt. Dadurch profitiert auch das Uhrwerk der L.U.C. XP Esprit de Fleurier Peony von der patentierten Twin-Technologie, bei der zwei überlagerte koaxiale Federhäuser eine Gangreserve von 65 Stunden ermöglichen. Das Einschalen eines Automatikwerks dieser Bauart in ein extraflaches Gehäuse von 7,70 mm Höhe ist eine technische Meisterleistung. Sie ist einer cleveren Konstruktion mit Mikrorotor zu verdanken, die vom uhrmacherischen Einfallsreichtum und Savoir-faire von Chopard zeugt.

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Mit einem Höchstmaß an Kunstfertigkeit entfaltet sich die Fleurisanne Gravur in diesem Jahr auf dem Zifferblatt und dem Uhrwerk der in 8 Exemplaren gefertigten L.U.C XP Esprit de Fleurier Peony.