Warum bekommen Piloten nie dasselbe zu essen? Und aus welchem Grund ist der Tomatensaft an Bord so beliebt? Das Essen und Trinken in luftiger Höhe birgt zahlreiche Besonderheiten. Die Flugexperten von British Airways präsentieren die verblüffendsten Food-Facts in 10´000 Metern Höhe.

 

Tomatensaft – Die Mutter aller Getränke an Bord

Tomatensaft gilt als der Klassiker auf Flugreisen, obwohl der Saft ausserhalb des Flugzeuges eher selten konsumiert wird. Der Grund dafür ist, dass sich das Geschmacksvermögen an Bord eines Flugzeugs um bis zu 30 Prozent verringert. Dies lässt sich auf veränderte Rahmenbedingungen wie Luftfeuchtigkeit, Vibration und Niederdruck zurückführen. Geschmacksnerven nehmen Getränke und Speisen vermehrt als fad oder neutral wahr und der Appetit auf besonders Würziges steigt. Tomatensaft wird somit an Bord zum Geschmackserlebnis. Gerne wird dieser sogar noch zusätzlich mit Pfeffer und Salz nachgewürzt.

Pilot und Copilot essen nie das gleiche

Bei British Airways – wie auch bei vielen anderen Airlines – gilt die Regel, dass die Piloten jeweils ein unterschiedliches Menü erhalten. Auf diese Weise soll die Gefahr einer gleichzeitigen Lebensmittelvergiftung minimiert werden. Früchte, Backwaren und versiegelte Produkte sind jedoch von dieser Regelung ausgeschlossen.

british-airways_airline_pilot_piloten_cockpit_essen_food

Alkoholische Genüsse in der Luft

Gin ist die beliebteste Spirituose auf British Airways Flügen. Pro Jahr werden mehr als 2 Millionen Gin bzw. Gin Tonics serviert. Hier zeigt sich Heimatverbundenheit, denn der ehemalige Wachholderschnaps kommt ursprünglich aus England. Auch beliebt sind Weine, jährlich werden 1.3 Millionen Flaschen Wein in der First & Economy Klasse bestellt, in der World Traveller Klasse und auf Kurzstreckenflügen sind es 10 Millionen Viertelliter Flaschen.  Champagner wird auf Langstreckenflügen jährlich aus rund 650´000 Flaschen geschlürft. Übrigens: Die meisten alkoholischen Getränke werden auf Flügen nach oder von Las Vegas konsumiert!

Tee über den Wolken kocht früher

Über den Wolken gibt es keinen kochend heissen Tee. Die Temperatur, bei der Wasser kocht, sinkt etwa pro 300 Meter um 1°C. Dies bedeutet, dass das Wasser auf Meeresspiegelniveau bei 100°C und auf 10´000 Meter Höhe bei 66,6°CC kocht. In einem Flugzeug, dessen Kabinendruck der Höhe von 2´500 Metern entspricht, kocht Wasser bereits bei 91°C.

Katja Selle, Regional Commercial Manager, Central & East Europe, British Airways: „Wir servieren täglich rund 100´000 Mahlzeiten an Bord. Dabei legen wir grossen Wert darauf, die Ess- & Trinkbedürfnisse unserer Passagiere rundum zu erfüllen. Kontinuierlich entwickeln wir mithilfe unserer langjährigen Erfahrung innovative Konzepte, um den veränderten Rahmenbedingungen an Bord gerecht zu werden.“

british-airways_airline_pilot_piloten

Über British Airways

British Airways ist mit derzeit rund 282 Flugzeugen die grösste Fluggesellschaft Grossbritanniens und eine der bedeutendsten Airlines im Markt. Gemeinsam mit ihren Partnern bildet sie eines der grössten internationalen Streckennetze im Linienflugverkehr mit mehr als 600 Destinationen. Mit der oneworld Allianz fliegt sie weltweit über 720 Destinationen an. 2012 wurde dieses Angebot von rund 37 Millionen Passagieren genutzt. Skytrax hat das British Airways Terminal 5 in London Heathrow im Mai 2012 in der Kategorie „Weltbestes Airport-Terminal“ ausgezeichnet. Die börsennotierte IAG (International Airlines Group) ist die Holding-Gesellschaft von British Airways und Iberia.

In der Schweiz fliegt British Airways drei Flughäfen an: Zürich, Basel und Genf. Die Fluggesellschaft bietet zurzeit wöchentlich 145 Abflüge von der Schweiz aus nach London und die gleiche Zahl an Rückflügen von London aus in die Schweiz.

British Airways investiert in den nächsten fünf Jahren mehr als fünf Milliarden Britische Pfund in neues Fluggerät, noch modernere Kabinen, elegante Lounges und neue Technologien, um den Komfort am Boden und in der Luft weiter zu erhöhen.