JAGUAR XF & XJ – Noch effizienter, noch komfortabler …

Jaguar spendiert dem vielfach preisgekrönten Jaguar XF und der komplett in Aluminium gefertigten Flaggschiff-Limousinenbaureihe Jaguar XJ zum Modelljahr 2013 eine Reihe signifikanter Verbesserungen. Zum Modelljahr 2013 hat Jaguar das Motorenangebot für die Baureihen XF und XJ erweitert und zugleich auf eine noch höhere Effizienz getrimmt. Das erstmals 2011 im Jaguar XF 2.2 Diesel eingeführte Achtstufen-Automatikgetriebe von ZF steigert in einem Zug Leistung, Verbrauch und Komfort – Attribute, die ab sofort allen Motorvarianten der XF-und XJ-Familien zugutekommen. In Verbindung mit den Turbodiesel-Aggregaten sowie den V6-und V8-Benzinern ist es zusätzlich mit dem Intelligent Stop/Start System von Jaguar kombiniert.

Zu den wichtigsten Änderungen zählen:

- Eine für XF und XJ neu strukturierte und auf maximale Effizienz getrimmte Motorenpalette. Alle Aggregate sind nun mit der Achtstufen-Automatik von ZF kombiniert; zugleich verfügen die V6-und V8-Benziner sowie alle Turbodiesel ab Werk über das Jaguar Intelligent Stop/Start-System.

- Exquisite Sound-Systeme von Meridian nach Vorbild der erstmals im Jaguar XJ Ultimate vorgestellten Anlage. Auf Wunsch sorgen sie nun auch im XF und XJ für ein unvergleichliches Hörerlebnis.

- Neu abgestimmte hintere Luftfederung des Flaggschiffs Jaguar XJ optimiert den Abrollkomfort. Gezielte Verbesserungen zur noch intuitiveren Bedienung des um zusätzliche Funktionen erweiterten Infotainment-Systems.

Jaguar XF und XJ Modelljahr 2013 – Die Antriebssysteme

- Erweiterte Motorenpalette mit zwei neuen und aufgeladenen Benzinmotoren: Ein 3,0 Liter V6 Kompressor und ein per Turbolader beatmeter 2,0 Liter Vierzylinder ergänzen das bestehende Angebot aus 2,2 Liter Vierzylinder Turbodiesel, 3,0 Liter V6 Turbodiesel und 5,0 Liter V8 Benziner Kompressor.

- Zugunsten höherer Effizienz und Leistung sind nun alle im Jaguar XF und XJ installierten V6-und V8-Benziner sowie alle Dieselaggregate mit der Achtstufen-Automatik von ZF kombiniert.

- Das Intelligent Stop/Start System von Jaguar kommt ab sofort in allen V6-und V8-Benzinern sowie sämtlichen Diesel-Varianten zum Einsatz – und senkt so Verbräuche und Emissionen weiter.

- Die Leistung des 2,2 Liter Turbodiesel für die Jaguar XF Limousine und den neuen XF Sportbrake legt um zehn auf nun 200 PS (147 kW) zu. Der Verbrauch sinkt zugleich auf 5,1 Liter/100 km (CO2: 135 g/km) mit 17“ Rädern.

- Die beiden 3,0 Liter V6 Selbstzünder mit 177 kW (240 PS) und 202 kW (275 PS) begnügen sich in der XF Limousine und im XJ (ausschliesslich in der 275-PS-Version) mit CO2-Emissionen von 159 g/km und einem Verbrauch von 6,0 Liter/100 Kilometer.

- Der Durchschnittsverbrauch des aufgeladenen V8-Benziners sinkt zum neuen Modelljahr um elf Prozent, parallel dazu die Emissionen um acht Prozent.

Achtstufen-Automatikgetriebe

Nach dem Debüt im 2,2 Liter grossen Vierzylinder-Diesel und im 3,0 Liter V6 Selbstzünder für die Jaguar XF Limousine hält die Achtstufen-Automatik von ZF zum Modelljahr 2013 nun in der gesamten XF-und XJ-Baureihe Einzug. Im Vergleich zum zuvor verwendeten Sechsstufen-Automaten punktet es mit niedrigeren Verbräuchen, reduzierten Emissionen und nahtloser Beschleunigung. Die Software der Automatik wurde bei Jaguar auf jeden Motor noch einmal einzeln und fein abgestimmt. Folge: In allen Fällen fördern die Kennfelder die Drehmomentcharakteristik des Motors, um auf diese Weise die für einen Jaguar Antriebsstrang so typische Kombination aus Sportlichkeit, Präzision und Geschmeidigkeit zu erreichen. Dank der durch die zwei zusätzlichen Gänge erzielten höheren Gesamtspreizung und kleinerer Gangsprünge – besonders vom ersten auf den zweiten Gang – brilliert das Achtstufengetriebe durch nahtlose Beschleunigung aus dem Stand und bei Überholmanövern; zugleich wirkt es bei höheren Geschwindigkeiten verbrauchsmindernd. Die Gangwechsel werden blitzschnell binnen 200 Millisekunden ausgeführt – auf Wunsch auch manuell über am Lenkrad montierte Schaltwippen. Darüber hinaus sind direkte Schaltungen über mehrere Gänge – im Extremfall sogar vom achten bis hinunter in den zweiten Gang – möglich. Unterstützt von ausgeklügelten adaptiven Schaltstrategien sind damit höchste Agilität und maximaler Fahrspass garantiert.

Der Einsatz von kompakten Leichtbau-Komponenten – darunter ein Aluminium-Gehäuse für das Hinterachs-Differential -beugt Gewichts-oder Package-Nachteilen vor. Zudem erhöhen eine zweiphasige Ölpumpe sowie eine optimierte Hydraulik und Getriebesteuerung den Wirkungsgrad des Antriebsstrangs.

Intelligent Stop/Start-System

Weiter effizienzsteigernd wirkt sich das Intelligent Stop/Start-System von Jaguar aus – es ist nun durchgehend und serienmässig in allen Diesel-Motoren sowie den V6-und V8-Benzinern installiert. Die Automatik schaltet den Motor nach dem Stillstand des Fahrzeugs in nur 300 Millisekunden ab, wodurch sich Verbrauchseinsparungen von bis zu sechs Prozent ergeben. Ein komplexes Netz von Kontroll-Algorithmen steuert das System in Abhängigkeit von Motor-, Aussen- und Innenraumtemperatur, des Energiebedarfs anderer Stromabnehmer und weiteren Parametern. Ein grünes „ECO“-Symbol im Drehzahlmesser signalisiert dem Fahrer, dass der Motor gerade Pause macht. Nach Abschalten des Triebwerks startet das Intelligent Stop/Start-System den Motor dann wieder schneller, als es selbst ein geübter Fahrer könnte. Ein Doppel-Relais-Anlasser, ein Kurbelwellen-Sensor, eine zweite, nur für die Stop/Start-Funktion genutzte Batterie, ein auf Segensreich wirkt sich die Anlage zum Beispiel dann aus, wenn eine Ampel früher als erwartet auf Grün springt oder sich vor einem belebten Kreisverkehr plötzlich doch eine Lücke auftut. In solchen „Change of mind“-Situationen reagiert ein konventionelles System langsamer und weniger energieeffizient als die clevere Jaguar Konstruktion.

2,2 Liter Vierzylinder Turbodiesel

Der zum Modelljahr 2012 im Jaguar XF neu eingeführte 2,2 Liter Vierzylinder-Turbodiesel erhielt zum neuen Modelljahr eine Leistungsspritze von zehn PS. Bei einem unveränderten Maximaldrehmoment von 450 Nm leistet der Motor im Jaguar XF und XF Sportbrake nun 147 kW (200 PS) bei 3.500/min. Dank eines Feintunings des Motormanagements konnte Jaguar zugleich den Durchschnittsverbrauch von 5,4 auf 5,1 Liter/100 km reduzieren. Parallel dazu nahmen auch die CO2-Emissionen um von 149 auf 135 g/km ab.

3,0 Liter V6 Turbodiesel

Der unverändert in zwei Leistungsstufen – 177 kW (240 PS) und 202 kW (275 PS) – angebotene 3,0 V6 Diesel kommt neu in den Genuss des bis dato dem 2,2 Liter Vierzylinder vorbehaltenen Intelligent Start/Stop-System. Zusammen mit der Achtstufen-Automatik und der auch an diesem Motor vorgenommenen Feinabstimmung erzielte Jaguar auch bei dieser XF Variante eine signifikante Senkung der Verbrauchs-und Emissionswerte. Während der Dieselkonsum beider Motoren von 6,3 auf 6,0 Liter/100 km sank, verringerten sich die CO2-Werte um zehn auf 159 g/km. Auch die Jaguar XF Sportbrake-Variante gibt sich mit 6,2 l/100 km Verbrauch (= 163 g/km CO2) betont genügsam.

5,0 Liter V8 Benziner mit Kompressor

Der bereits in dritter Generation laufende 5,0 Liter V8 von Jaguar zählt zu den absoluten Klassikern des Motorenbaus – zahlreiche Auszeichnungen rund um die Welt zeugen von seiner hohen Reputation. Der komplett in Aluminium gegossene V8 gibt seine geballte Kraft erstaunlich effizient ab. Die strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung wirkt dabei ebenso effizienzsteigernd wie eine variable Ventilsteuerung, bei der die Nockenwellen nicht analog zum Öldruck, sondern über das beim Öffnen und Schliessen der Ventile entstehende positive und negative Drehmoment gesteuert werden. Ein Doppelschaufel-Vortex-Kompressor (TVS) sorgt mit Hilfe von gleich zwei Ladeluftkühlern für mächtigen Durchsatz.

Auch beim Topmodell der Jaguar XF Limousinen-Familie, dem 375 kW (510 PS) starken Jaguar XFR, bewirkt die Verknüpfung mit Achtstufen-Automatik und Intelligent Stop/Start-System einen Einspareffekt. Im kombinierten Zyklus genehmigt sich der grosse Motor zehn Prozent weniger Kraftstoff, während der CO2-Ausstoss um acht Prozent zurückgeht.

Gleiches Prinzip im Jaguar Flaggschiff XJ

Hier begnügt sich der Kompressor V8 mit sechs Prozent weniger Benzin und sieben Prozent weniger CO2-Ausstoss. Der für die Jaguar XF und XJ Limousine neu ins Programm gekommene 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner besticht durch kompakte Abmessungen und ein Gewicht von lediglich 138 Kilogramm. Er vereint die Leistung und Laufkultur eines Sechs-mit der Wirtschaftlichkeit eines Vierzylinders. In bester Markentradition ist er zudem in Nord-Süd-Richtung, also längs, installiert. Das komplett in Aluminium gegossene Triebwerk glänzt dank Direkteinspritzung (200 bar) und Turboaufladung mit einer spezifischen Leistung von 120 PS pro Liter. Bei 5.500/min schickt er 177 kW (240 PS) auf die Hinterräder, das maximale Drehmoment von 340 Nm steht im breiten Drehzahlbereich zwischen 2.000 und 4.000 Umdrehungen an. Der trägheitsarme Lader sichert verzögerungsfreies Ansprechen – nahtlos weitergeleitet auch hier via Achtstufen-Automatik. Dank der Integration des Ladergehäuses in den gewichtsoptimierten, dünnwandigen Auspuffkrümmer reduziert sich die Aufwärmzeit des Katalysators – und damit unmittelbar die Emissionen. Zugleich optimieren die per Öldruck betätigten Verstellglieder der auf Ein- wie Auslassseite variabel kettengesteuerten Nockenwellen den Verbrauch bei Teillast und die Leistungsentwicklung bei hohen Drehzahlen.

Die Jaguar XF Limousine beschleunigt der 2,0 Liter Benziner in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit beträgt beachtliche 241 km/h. Der Verbrauch beschränkt sich im Gegenzug auf 8,9 l/100 km, was CO2-Emissonen von 207 g/km entspricht.

Die Jaguar XJLimousine beschleunigt der 2,0 Liter Benziner in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit beträgt beachtliche 241 km/h. Der Verbrauch beschränkt sich auf 9,3 l/100 km, was CO2-Emissonen von 216 g/km entspricht.

3,0 Liter V6 Benziner mit Kompressor

Als jüngster Neuzugang der Jaguar Motorenpalette betritt ein 3,0 Liter V6 mit Kompressor für Jaguar XF und XJ die Bühne. Bei einer Drehzahl von 6.500 Umdrehungen setzt er ungemein lebhafte 250 kW (340 PS) frei; das Drehmomentmaximum von 450 Nm ist im Drehzahlspektrum zwischen 3.500 und 5.000 Umdrehungen abrufbereit. Der über vier obenliegende Nockenwellen gesteuerte Motor teilt sich nicht nur die aus Aluminium bestehende Grundarchitektur mit dem 5,0 Liter V8. Auch die doppelte variable Ventilsteuerung (DIVCT), die strahlgeführte und zentrale Benzin-Direkteinspritzung (150 bar) sowie optimal platzierte Zündkerzen übernimmt der V6 vom grösseren Bruder. Die genannten High-Tech-Features und eine hohe Verdichtung von 10,5:1 optimieren über das gesamte Drehzahlband die Leistungsabgabe und Effizienz des Triebwerks.

Im 90-Grad-„V“-Ausschnitt des neuen Motors haben die Jaguar Ingenieure einen Twin-Vortex-Kompressor neuester Bauart postiert. Er baut noch kompakter als sein Gegenstück im V8 und ist an einen wassergekühlten Ladeluftkühler angeschlossen. Ein Novum des neuen 3,0 Liter V6 ist die Motormanagement-Software von Bosch: Sie regelt die Ladedrucksteuerung um 20 Prozent effizienter als die frühere Anlage. Des Weiteren profitiert der exzellente „Rundlauf“ von zwei an beiden Enden der Kurbelwelle angebrachten und gegenläufig rotierenden Ausgleichsgewichten – so erreichten die Jaguar Ingenieure eine Laufkultur auf dem Niveau des Achtzylinders.

Der neue 3,0 Liter V6 Kompressor – beschleunigt den Jaguar XF und den Jaguar XJ in 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 250 km/h begrenzt.

Jaguar XF und XJ Modelljahr 2013: Meridian Audio System

- Optionales Premium Sound System des weltweit führenden britischen Digital- und High-End-Spezialisten Meridian.

- Erhältlich in zwei Leistungsstufen mit 380 und 825 Watt sowie Mehrkanal-Verstärker und digitaler Soundverarbeitung (DSP).

- Surround-Soundsystem mit bis zu 20 genau positionierten Lautsprechern für ultimativen Hörgenuss

- Meridian Anlagen messen sich in puncto Wiedergabequalität an realen Musikinstrumenten und Stimmen, nicht an der Audio-Konkurrenz.

- Mit Hilfe psychoakustischer Forschungen produzieren Meridian Systeme vom Hörer als wirklichkeitsgetreu empfundene Töne.

- Die im 825 Watt starken Surround Sound System integrierte Trifield-Technologie bereitet jedem Passagier ein Klangerlebnis wie im Konzertsaal.

Jaguar kooperiert mit dem Premium-Hersteller Meridian

Der Modelljahrgang 2013 des Jaguar XF und XJ markiert den offiziellen Start einer Partnerschaft zwischen Jaguar und dem britischen Audio-Spezialisten Meridian. Der High-End-Spezialist entwickelt und produziert seit über 35 Jahren Heim-Soundsysteme der absoluten Spitzenklasse. Nun brachte der Sound-Magier seine langjährige Expertise ein, um die Interieurs von Jaguar XF und XJ in rollende Konzertsäle zu verwandeln. Optional stehen für beide Baureihen zwei Meridian Pakete zur Wahl: Schon das 380 Watt starke 12-Kanal-System versorgt im XF elf und im XJ sogar 14 Lautsprecher. Das Top-of-the-line-Pendant mit 825 Watt Leistung nutzt 15 Audio-Kanäle, die ihre Informationen an 17 (XF) beziehungsweise 20 (XJ) Lautsprecher leiten.

Meridian hat als Erster eine Reihe von Technologien entwickelt, die eine einzigartige Klang-Qualität ermöglichen und weltweite Anerkennung fanden. Hintergrund: Im Gegensatz zu Mitbewerbern, die bei der Entwicklung neuer Sound-Systeme Konkurrenzprodukte zur Benchmark erklären, strebt Meridian eine originalgetreue Wiedergabe der Ausgangstonquelle an – sei es ein Steinway Flügel oder die Stimme eines klassischen Tenors. Ein Grundprinzip von Meridian ist es ferner, alle Lautsprecher und Verstärker von vornherein perfekt auszubalancieren. So entsteht ein Klangerlebnis, wie es sonst nur mit weitaus grösseren und leistungsstärkeren Lautsprechersystemen möglich wäre. Zugleich wurden die Meridian Komponenten im Fall Jaguar speziell auf die besondere Akustik eines Fahrzeuginnenraums abgestimmt. Dank digitaler Signalverarbeitung (Digital Signal Processing, DSP) erreicht ein Meridian Lautsprecher die gleiche Klangleistung wie ein Speaker mit achtmal grösserem Volumen. Das Resultat ist eine herausragende Wiedergabequalität, sehr realistisch und nahezu verzerrungsfrei. Belegt wird das durch den Faktor für die Total Harmonic Distortion (THD) – der gesamten harmonischen Verzerrung. Sie liegt bei den Jaguar Systemen von Meridian bei nur 0,2 Prozent – und damit 50 Mal niedriger als beim Vorgängersystem. Zum Vergleich: Ein THD von unter einem Prozent ist für das menschliche Ohr bereits unhörbar. Ebenfalls aus den Entwicklungslabors von Meridian stammt die exklusiv in der 825 Watt starken Ausführung zum Einsatz kommende Trifield-Technologie. Sie stellt für jeden Passagier den perfekten Stereo-Rundumklang her und versetzt ihn so in die elektrisierende Atmosphäre eines Konzertsaals. Um selbst kleinste Resonanzen aus der Kabine auszufiltern, nahmen die Techniker von Meridian eine detaillierte akustische Analyse des Jaguar Interieurs vor. Nachdem alle Störquellen identifiziert waren, entwickelten sie digitale Filter („Meridian Cabin Correction“) zur Glättung der Resonanzen und Optimierung der Wiedergabetreue. Darüber hinaus erkennt die Dynamic Volume Control zum Beispiel durch ein geöffnetes Fenster oder einen rauen Strassenbelag hervorgerufene externe Störgeräusche – und erhöht automatisch die Sound-Lautstärke.

Jaguar XF und XJ Modelljahr 2013: Technologie

Ein umfangreiches Update gab es auch für das über einen berührungssensitiven Touchscreen-Monitor steuerbare Infotainment-System der Jaguar-Baureihen XF und XJ. Neben noch nutzerfreundlicheren Bedienoberflächen weiten eine Reihe neuer Funktionen für die Menüs Entertainment, Navigation und Connectivity die Einsatzmöglichkeiten nochmals aus. So ist zum Beispiel der optionale TV Tuner nun auf den Empfang verschlüsselter Daten der Formate Mpeg 4 und Mpeg 2 ausgelegt. Auch der DAB-Empfänger wurde aufgewertet – er kann ab sofort auch die hochwertigeren DAB+-Signale und den Digital Multimedia Broadcasting (DMB) Standard empfangen. Ebenfalls verbessert wurde die Browser-Funktionalität der iPod-Schnittstelle. Auch das festplattenbasierte HDD-Satelliten-Navigationssystem offeriert mehrere neue Funktionen, die sowohl die Einsatzmöglichkeiten als auch die Benutzerfreundlichkeit steigern. Allen voran die Option ECO Route, die bei der Routenauswahl die Strecke mit dem voraussichtlich geringsten Benzin-oder Dieselverbrauch präferiert.

Die neue „Dynamic Zoom“-Funktion zieht vollen Nutzen aus der kristallklaren Auflösung des zentralen Info-Monitors: Immer dann, wenn sich der Jaguar auf der Autobahn oder in der Stadt einer Kreuzung nähert, vergrössert sie zur deutlicheren Darstellung der Routenführung die Abzweig-Zone. In ähnlicher Form nutzt „Visual Lane Guidance“ die Split-Screen-Funktion des Displays: In diesem Fall leuchten bei Annäherung an eine Kreuzung Richtungspfeile auf der angezeigten Fahrbahn auf, um auf diese Weise die einzuschlagende Richtung optisch noch stärker zu verdeutlichen. Auf der Autobahn wiederum werden alle Hinweisschilder in das Display des Navigations-Displays eingespielt. Eine grosse Hilfe speziell vor Autobahnkreuzen und/oder – abfahrten.

Um den Einsatzbereich des Systems noch weiter zu steigern, hat Jaguar darüber hinaus teils völlig neue Funktionen entwickelt. Das Untermenü „Avoid Area“ zum Beispiel wurde nun in das Menü „Stored Locations“ (gespeicherte Ziele) integriert – so kann sich das System bei künftigen Fahrten automatisch daran erinnern, welche Bereiche zum Beispiel wegen permanent hoher Staugefahr zu meiden sind. Last but not least erhielt der Traffic Messaging Channel (TMC) eine Wiederhol-Funktion. Sie ermöglicht dem Fahrer, die TMC-Mitteilung auf Wunsch nochmals anzuzeigen, sodass bei Hindernissen auf der Strecke (Stau nach Unfall, Baustelle etc.) genau abzuwägen, ob die automatisch vom System vorgeschlagene Alternativ-Route tatsächlich für ihn sinnvoll ist.

Neben den von Haus aus bereits fest im System gespeicherten Sehenswürdigkeiten (POI – Points of Interest) können User nach eigenem Gusto weitere Attraktionen aus dem Internet heruntergeladen und via USB-Stick auf das Bordsystem überspielen.

Feintuning der Feder/Dämpfer-Abstimmung beim Jaguar XJ

Für das Modelljahr 2013 hat Jaguar die Feder- und Dämpfer-Raten an der luftgefederten Hinterachse des Jaguar XJ zugunsten eines noch souveräneren Abrollkomforts neu abgestimmt. Das leicht modifizierte Set- up wurde erstmals am Top-Modell Jaguar XJ Ultimate umgesetzt und hat keinen Einfluss auf die fahrdynamischen Qualitäten der grossen Luxus-Limousine.

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www.jaguar.com