BMW präsentiert den ZAGATO Roadster

Nur knapp drei Monate nach der Aufsehen erregenden Premiere des BMW Zagato Coupé überraschten BMW und Zagato anlässlich des Concours d’Elegance 2012 in Pebble Beach mit einer weiteren Kooperation: dem BMW Zagato Roadster. In nur sechs Wochen entstand in aufwändiger Handarbeit ein weiteres Meisterstück traditioneller Karosseriebaukunst, das die sportlich maskuline Aussage des BMW Zagato Coupé elegant interpretiert. Das Einzelstück war auf dem Concours d’Elegance von Pebble Beach in allerbester Gesellschaft. Denn einmal im Jahr versammeln sich hier Kenner und Könner klassischer automobiler Handwerkskunst an der kalifornischen Pazifikküste, um gemeinsam zu schwelgen, fachzusimpeln und zu staunen. Kaum ein anderer Ort eignet sich besser für die Premiere des BMW Zagato Roadster, als dieser.
Der nächste Schritt einer erfolgreichen Kollaboration. Die Entscheidung zu einer weiteren Kollaboration zwischen BMW und dem italienischen Karosseriebauer Zagato entstand bald nach der Premiere des BMW Zagato Coupé. Aufgrund der positiven Resonanz waren sich Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design, und Andrea Zagato schnell einig, einen weiteren Schritt gemeinsam zu unternehmen. Diesmal sollte es ein Roadster werden.
Das Design – italienische Finesse trifft bayerische Roadster-Tradition
Schnell war klar, dass das nächste gemeinsame Modell ein Roadster werden sollte. Wie kaum ein anderes Fahrzeugkonzept verkörpert ein Roadster die pure Faszination Automobil. Offen, zweisitzig und mit außerordentlichen Fahrleistungen lässt er den Fahrer Dynamik und Fahrfreude mit allen Sinnen zu erleben. Der BMW Zagato Roadster erweitert diese Faszination mit der Finesse des italienischen „la dolce vita“. Dabei gelang es den Designern, dem Fahrzeug bei klarer Familienähnlichkeit einen eigenständigen Charakter zu verleihen.
Im BMW Zagato Roadster verschmelzen die Design DNAs von BMW und Zagato, die beide auf eine lange und erfolgreiche Roadstertradition zurückblicken. Sie wissen: gilt es einen Roadster zu gestalten, reicht es nicht aus, einem Coupé das Dach abzutrennen. „This car is not designed only as an elegant convertible, but also as a masculine and extremely dynamic sportscar which reminds of a powerful driving experience“ erklärt Norihiko Harada, Chefdesigner bei Zagato, die Herangehensweise an den BMW Zagato Roadster. Und wie das BMW Zagato Coupé, ist auch der BMW Zagato Roadster fahrfertig und auf das Fahren in hohen Geschwindigkeiten ausgelegt. Seine Proportionen lassen das besondere Fahrerlebnis auf den ersten Blick erkennen: die lange Motorhaube und der lange Radstand rücken den Fahrer nahe an die angetriebenen Hinterräder. Dort sitzt er sportlich tief. Die straffe, BMW typische Flächenbearbeitung und die klare Volumenaufteilung von Zagato verleihen dem BMW Zagato Roadster eine athletische Erscheinung, gestreckt und erwartungsvoll.
Der BMW Roadster spricht die typische Zagato-Design-Sprache
In seiner Silhouette präsentiert sich der BMW Zagato Roadster straff und präsent. Eine lange Motorhaube, der lange Radstand, kurze Überhänge und das niedrige Heck lassen den BMW Zagato Roadster gestreckt und sportlich wirken. Innerhalb der Silhouette ist die Grundbewegung von Linien und Flächen der des BMW Zagato Coupé ähnlich. Im Heckbereich sind jedoch feine Unterschiede erkennbar: Der gesamte Heckbereich ist etwas eleganter interpretiert als beim sportlich-markanten BMW Zagato Coupé. Die Linienführung ist hier etwas glatter, das Heck niedriger. Zudem schafft eine zusätzliche filigrane Linie eine optische Verbindung von Schweller zu Heckschürze und schließt das Heck optisch ab. Ein besonderes Detail des BMW Zagato Roadster sind seine Überrollbügel. Bei vielen Roadstern ein wichtiges Gestaltungselement und nicht selten ein Erkennungsmerkmal, sind die Überrollbügel beim BMW Zagato Roadster typisch Zagato: inspiriert von einer Tragfläche, spielen die Designer hier mit dem Volumen dieses technischen Bauteils und geben ihm eine dynamische Vorwärtsorientierung mit starker Struktur.
Highlights und Details des BMW Zagato Roadster
Der einzigartige Charakter des BMW Zagato Roadster zeigt sich bis in kleine Details. Die 19“ großen Leichtmetallfelgen im klassisch sportlichen Fünfspeichendesign erinnern an Propeller und sind eine kleine Anspielung auf den Ursprung beider Marken: sowohl BMW als auch Ugo Zagato, der Gründer von Zagato, kamen über die Luftfahrt zum Automobilbau. Matt glänzend werten sie die Seitenansicht dezent auf. Ein ganz besonderes Highlight ist die Lackierung des BMW Zagato Roadster. Die exklusive Außenfarbe, ein brillantes Grau mit sehr viel Tiefe, zieht wie flüssiges Metall über den Fahrzeugkörper. Je nach Lichteinfall reicht das Farbespektrum dabei von dunkelgrau bis zu hellem Silber und lässt so die Flächen und Volumen des BMW Zagato Coupé lebendig werden. Das Interieur selbst ist BMW typisch klar strukturiert und lädt zum aktiven Fahren ein. Details wie die schwungvollen horizontalen Linien in den Türen oder die durchgehende Mittelkonsole bringen die Sportlichkeit und Fahrerorientierung des Interieurs sehr exklusiv zum Ausdruck.
Zagato – ein Karosseriebauer mit Tradition
Im Jahr 1919 von Ugo Zagato gegründet ist Zagato heute der letzte unabhängige Karosseriebauer im Automobilbereich. Ganz im Zeichen der Mailänder Designtradition ist das Design von Zagato seit Beginn minimalistisch und reduziert. Die Form steht über den Details, auch aus technischen Gründen: Der Karosseriebauer Ugo Zagato lernte sein Handwerk unter anderem im Flugzeugbau, in dem Aerodynamik und Leichtbau eine zentrale Rolle spielen. Diese Prinzipien übertrug er konsequent auf den Automobilbau und feierte als Karosseriebauer in Kooperation mit Alfa Romeo schnell zahlreiche Rennerfolge. Aerodynamik und Leichtbau, die Emotion der Funktion (Necessary beauty) wurde zur Gestaltungsmaxime erhoben, die seither das Erscheinungsbild eines jeden Zagato prägt. Heute, unter Andrea Zagato und Marella Rivolta-Zagato, in dritter Generation geführt, begreift sich das Unternehmen als Designatelier, das die Emotion und Handwerkskunst des Karosseriebaus mit der Präzision modernster Technologie kombiniert. Bis heute entwickelt Zagato lediglich die Fahrzeughülle, die gesamte Mechanik bleibt, wie bei einem Karosseriebauer üblich, stets unangetastet. Bis heute entstanden so über 200 Vmax-Concepts, Sondereditionen und Kleinstserien, die Kenner und Sammler überall auf der schätzen: Alle Zagatos sind heute begehrte Sammlerstücke und ein vielfaches ihres Ursprungspreises wert.




















