AUDEMARS PIGUET – Die hohe Schule der Uhrmacherkunst

Das Tourbillon ist eine Komplikation, die als höchste Schule der Uhrmacherkunst gilt, und ist aus der Geschichte von Audemars Piguet nicht wegzudenken. Die Manufaktur aus Le Brassus zeichnete sich nicht nur durch spektakuläre Realisierungen dieser Komplikation in Taschenuhren aus, sondern war auch Wegbereiterin der Begeisterung, die ein Tourbillon heute am Handgelenk auslöst, denn Audemars Piguet präsentierte bereits 1986 die erste mit einem Tourbillon ausgestattete Armbanduhr in Serienfertigung. Dies begründet die besondere Verbundenheit der Manufaktur aus Le Brassus mit dieser Funktion, die dazu dient, die Kraft zu kompensieren, die die Erdanziehung auf die Unruh ausübt.
Als Hommage an die legendäre Royal Oak, die Audemars Piguet 1972 als erste Luxussportuhr – damals in Edelstahl – herausbrachte, stellt die neue extraflache Royal Oak mit Tourbillon eine doppelte Anspielung an die ursprünglichen Innovationen der Kollektion dar: ein hochwertiges Uhrwerk in einem extraflachen Gehäuse und die erste Armbanduhr mit Tourbillon aus dem Jahr 1986. Das neue Kaliber 2924 mit Handaufzug weist bodenseitig eine 3/4-Brücke auf, die ein weiteres Augenzwinkern an die erste extraflache Version mit Tourbillon mit automatischem Aufzug von 1986 darstellt. Ganz im Einklang mit dem Gehäusedesign der Royal Oak wurde das neue Kaliber 2924 mit lediglich 4,46 mm – eines der flachsten überhaupt – mit äußerst sorgfältiger Ausarbeitung und schlichter Linienführung realisiert, um höchste Feinheit mit Robustheit zu vereinbaren. Die Konstruktion mit einer 3/4-Brücke und die Materialwahl ermöglichten es, ein sehr widerstandsfähiges extraflaches Uhrwerk zu realisieren. Nicht zuletzt zeichnet sich dieses Uhrwerk auch durch seinen Tourbillonkäfig aus Stahl aus, der das ideale Gleichgewicht zwischen Feinheit und Trägheitsmoment gewährleistet, sowie durch die große Unruh, dank der es zusätzlich an Zuverlässigkeit gewinnt. Das Kaliber 2924 besteht aus 216 Bauteilen und verfügt über eine Gangreserve von 70 Stunden bei einer Schwingfrequenz von 21.600 Halbschwingungen/Stunde (3 Hz).
Mit dem nahtlosen Übergang zwischen Gehäuse und Armband, die beide in Rotgold gefertigt sind, spiegelt die extraflache Royal Oak mit Tourbillon ein weiteres unverkennbares Merkmal der Royal Oak aus dem Jahr de 1972 wider. Die Uhr weist einen Durchmesser von 41 mm bei einer Höhe von 8,85 mm auf und ist bis 50 Meter wasserdicht. Die für die Kollektion charakteristische achteckige Lünette betont das Gehäuse und umrahmt ein tiefblaues Zifferblatt, das Indizes und Zeiger aus Rotgold zieren. Das Zifferblatt ist mit dem Dekor „Petite Tapisserie“ versehen und seine Farbe entspricht der Originalfarbe der ersten Royal Oak, die vor 40 Jahren geschaffen wurde. Nebst dem Tourbillon bei 6 Uhr verfügt diese neue Royal Oak über eine Stunden- und Minutenanzeige sowie bodenseitig – um den schlichten und klaren Charakter des Zifferblatts nicht zu beeinträchtigen – eine Gangreserveanzeige in 5 Bereichen, die durch den Saphirglasboden sichtbar ist.
Die Royal Oak Tourbillon extraflach ist auch in Edelstahl mit blauem Zifferblatt erhältlich.
Technische Daten Audemars Piguet Royal Oak Tourbillon Extraflach 41 MM
UHRWERK
- Kaliber: Manufakturwerk 2924 mit Handaufzug
- Gesamtdurchmesser: 31,50 mm (14 Linien)
- Höhe: 4,46 mm
- 25 Steine
- 216 Bauteile
- Gangreserve: mindestens 70 Stunden
- Unruhfrequenz: 21.600 Halbschwingungen/Stunde
GEHÄUSE
- Gehäuse (41 mm) in 18 Karat Rotgold, entspiegeltes Saphirglas und entspiegelter Saphirglasboden
- Wasserdicht bis 50 m
ZIFFERBLATT
- Blau mit Dekor „Petite Tapisserie“, aufgesetzte Indizes in Rotgold
- Zeiger Royal Oak in Rotgold, mit Leuchtmasse ausgelegt
ARMBAND
- Armband in 18 Karat Rotgold mit Faltschließe
FUNKTIONEN
- Stunden, Minuten
- Gangreserve
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