ROLLS-ROYCE – Das Ghost-Modell wird erwachsen
Der Ghost ist ein Symbol für Klarheit – auf Basis der klassischen Rolls-Royce Werte entsteht ein modernes Luxus-Automobil. Der Ghost wurde für komfortables und angenehmes Fahren geschaffen. Das Fahrwerk sorgt für ein einmaliges, dynamisches Fahrerlebnis für den Fahrer und für höchsten Komfort für die Passagiere. Die Motorleistung entfaltet sich in der für die Marke berühmten Weise auf seidenweiche, entspannte Art. Die neuesten Fahrerassistenz- und Fahrzeugregelsysteme sind leicht zu bedienen und unterstützen unauffällig im Hintergrund. Der Ghost verkörpert einen Rolls-Royce des 21. Jahrhunderts: über 100 Jahre Engineering und Design präsentieren sich in modernem und einzigartigem Stil.
Herbst 2006, Pariser Autosalon: Rolls-Royce Motor Cars kündigt die Arbeit an einer neuen Modellreihe an. Diese soll gegen Ende des Jahrzehnts in Produktion und Verkauf gehen. Die einzigen weiteren zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Informationen betrafen die Dimensionen (kleiner als der Phantom) und einen Preis vor Steuern zwischen 200.000 und 300.000 Euro. Nahezu im gleichen Augenblick begannen die Spekulationen über das Design und die technischen Daten … Bis zum Frühjahr 2008 -als die ersten offiziellen Zeichnungen veröffentlicht wurden- hörte man wenig von dem intern RR4 bezeichneten Modell. Das Design wies das Fahrzeug eindeutig als Rolls-Royce aus, wenn die Linienführung auch weniger traditionell als bei den früheren Modellen ausfiel. Zu diesem Zeitpunkt bemerkte Chief Designer Ian Cameron: „Der RR4 hat eine weniger formale Präsenz als der Phantom und unterstreicht mehr die Orientierung auf den Fahrer. Das Design drückt folgerichtig zwar die kleineren Dimensionen aus, unterstreicht aber vor allem die kraftvollen Proportionen. Er ist ohne Zweifel ein wahrer Rolls-Royce in jeder Beziehung und ohne Kompromisse.” Während immer öfter Erlkönige auf den Straßen gesichtet wurden, stellte Rolls-Royce Motor Cars auf dem Genfer Autosalon im März 2009 den 200EX als experimentellen Vorläufer des Ghost vor. Der 200EX weckte auf Anhieb Begehrlichkeit und demonstrierte die typischen Designmerkmale eines Rolls-Royce in einem weniger polarisierenden Gewand. Dies war ein klarer Hinweis auf die nahe Zukunft. Es ging dem Designerteam um einen modernen Rolls-Royce, der eine neue Dynamik ausdrückt, gleichzeitig aber seine luxuriösen Gene zitiert. Inspirationen holten sich die Designer aus dem modernen Möbeldesign, der Architektur und beim Yachtbau, aber auch dem britischen Geist der 1930er Jahre – einem ambitionierten Entdeckergeist. All diese Elemente sollten in den Charakter dieses neuen Automobils einfließen. Nach der Messe ging der 200EX auf eine Weltreise. Dabei wurden weitere Informationen über das zu erwartende Serienmodell veröffentlicht. Es sollte von einem neuen, selbst entwickelten 6,6 Liter-V12 mit 570 PS und entsprechend beeindruckenden Fahrleistungen angetrieben werden. Eine intelligente Luftfederung solle für außerordentlichen Fahrkomfort und hohe Fahrdynamik sorgen. Und sein Name wird Ghost sein. Im September 2009 wurde der neue Rolls-Royce Ghost sodann offiziell der Weltöffentlichkeit vorgestellt.
Rolls-Royce gestaltet das Design der Zukunft
Die fließenden Linien des Ghost sind inspiriert von der majestätischen Erscheinung einer Yacht. Große durchgehende Flächen werden von feinen, horizontalen Linien definiert. Die aufwärts laufende Schwellerlinie und das flach gezeichnete Dach erzeugen ein kraftvolles Profil, während die Fahrerkabine nach hinten verschoben scheint. Das konisch zulaufende Heck sitzt zwischen scharf konturierten Schultern und Flanken, die auf ihrem Weg zu den Schlussleuchten schmal auslaufen. Optional verchromte Auspuffrohre unterstreichen die dynamischen Charakterzüge des Ghost. Klassische Designelemente wie der hohe Vorderbau, eine lange Motorhaube, ein kurzer vorderer Überhang, die steile A-Säule und das elegante Heck sind neu interpretiert und verleihen dem Ghost einen informelleren Auftritt. Für moderne Akzente sorgen auch sich selbst aufrichtende Radnabenembleme und Xenon-Scheinwerfer, die die neue Evolutionsstufe des Rolls-Royce Kühlergrills einrahmen. Die Einlässe beschreiben einen Bogen nach innen und die Streben sitzen tief in der Öffnung. “Der Grill sollte diesmal weniger an einen griechischen Tempel erinnern, sondern eher wie der Lufteinlass eines Flugzeugtriebwerks wirken,” erklärt Ian Cameron. Kontrastierendes Silver Satin (erstmals beim 200EX gezeigt) ist als Option für Motorhaube, Kühlergrill und Frontscheibenrahmen verfügbar. Der matte Glanz wird durch einen zusätzlichen Decklack auf der Silbersatin-Schicht erreicht. Der Ghost spiegelt aus der Komplexität entwickelte Klarheit wider. Jede Komponente wurde gestaltet, um das Fahren und das Fahrerlebnis zu vereinfachen, nicht zu komplizieren.
Der Rolls-Royce Ghost verwöhnt seinen Besitzer mit viel Liebe zum Detail
Das Interieur-Designerteam gestaltete den Ghost modern, ohne von der Tradition Rolls-Royce Motor Cars´ abzuweichen, nur feinste Materialien und höchsten Komfort zu bieten. Elegante Milchglasleuchten und die Chromtürgriffe fallen auf – ebenso wie die traditionellen Kippschalter, kugelförmige Luftauslässe, die weißen Milchglas-Instrumente und die feine Instrumentierung. Der Teppichboden kann für eine unvergleichlich luxuriöse Erfahrung auf Wunsch durch tiefe Lambswool-Teppiche ergänzt werden. Der Einstieg in den Ghost erfolgt über massive Türen. In die vorderen Türen sind teflonbeschichtete Regenschirme integriert. Die hinteren, hinten angeschlagenen Coach-Doors öffnen sich mit einem komfortablen Winkel von bis zu 83 Grad. Nachdem die Passagiere Platz genommen haben, lassen sich die Türen auf Tastendruck schließen. Das optionale Panorama-Sonnendach sorgt für ein lichtdurchflutetes Interieur von den Vorder- bis zu den Rücksitzen. Die vollautomatische Vierzonen-Klimaanlage lässt sich über Bedieneinheiten vorn und hinten individuell für alle Passagiere einstellen. Automatische Umluftschaltung, Luftentfeuchtung und die Kompensation direkter Sonneneinstrahlung erleben die Insassen über klassisch-kugelförmige und verchromte Luftdüsen, die über an Orgelregister erinnernde Zugschalter gesteuert werden. Durch die hohe Gürtellinie und die massiven Türen entsteht eine sehr geborgene Atmosphäre für die Passagiere. Hinten verbreiten die Lounge-Sitze hinter der C-Säule zusätzliche Intimität und Privatsphäre. In der Lounge-Konfiguration können sich die Passagiere im Gespräch einander leichter zuwenden. Die leicht erhöhte Sitzposition erlaubt einen ungehinderten Blick auf die Straße über die auf Tastendruck versenkbare Spirit of Ecstasy. Neben der Lounge-Sitzbank sind auf Wunsch auch Einzelsitze verfügbar. Diese bieten eine Massagefunktion und haben gelochtes Leder, um Luft zur Kühlung durchströmen zu lassen. Mit den hinteren Bedienelementen können die Fondpassagiere unabhängig voneinander ihr gewünschtes Klima einstellen. Zusätzlich steht auch eine illuminierte Kühlbox mit integrierten Champagnergläsern zur Wahl. Eine weitere Option sind klappbare Picknicktische mit feinstem Lederbezug und Holzfurnier – passend zum jeweiligen Interieur des Ghost. Diese sind an den Rückenlehnen der Vordersitze angebracht und präsentieren sich als typisches Rolls-Royce Detail mit einer Oberfläche aus Holzfurnier und einer Rückseite in Leder.
Mit dem Rolls-Royce Ghost können Sie jederzeit dem Alltag entfliehen
Wesentlich für das Ghost-Interieur ist auch ein Audiosystem mit außergewöhnlichen Klangqualitäten. Ein 10-Kanal-Verstärker liefert 600 Watt Leistung über 16 Lautsprecher, einschließlich zwei im Wagenboden montierten Subwoofern. USB- und AUX-Buchsen ermöglichen den Anschluss externer Audiogeräte, eine Festplatte mit 12,5 GB speichert Musikdateien von USB-Geräten oder CD-Playern. Als Option für beide Rücksitztypen gibt es eine Theater-Konfiguration, bei der alle nicht direkt das Fahren betreffenden Einstellungen von den Rücksitzen aus bedient werden können. Die Funktionen werden auf zwei 9,2 Zoll LCD-Bildschirmen in der Rückseite der Vordersitzlehnen angezeigt. Die Bildschirme lassen sich über einen zwischen den Rücksitzen befindlichen Drehschalter komfortabel bedienen. Auf den Bildschirmen können unterschiedliche Programme angezeigt werden, für individuellen Hörgenuss sorgen zwei unabhängige Kopfhörerbuchsen. Teil dieser optionalen Ausstattung ist ein im Handschuhfach sitzender 6-fach Multimedia-Wechsler.
Der Grad an Laufruhe ist selbst für einen Rolls-Royce außergewöhnlich
Wer an Rolls-Royce denkt, dem fällt meist vor allem Holz, Leder und Chrom ein. Seine wahren Wurzeln hat das Unternehmen allerdings im Anspruch der Ingenieure. Die hohe Qualität der Automobile basiert auf dem Ziel der Ingenieure, jedes Detail bis zur Perfektion zu entwickeln. Lange bevor das Interieur ausgeführt wird, arbeiten Experten an der perfekten Harmonie von Chassis, Antrieb und Karosserie. In dieser Welt ist Schweißen eine Kunst und Handwerksfertigkeiten werden auf Nano-Niveau bewertet. Der Ghost besitzt eine selbsttragende Karosserie. Diese Konstruktion bietet den Vorteil relativ geringer Außenmaße mit gleichzeitig viel Platz für den Innenraum. Aus diesem Grund ist der Ghost bei vergleichbarem Innenraum etwa 400 mm kürzer als der Phantom. Die Karosserie besitzt vorn eine doppelte Querwand, um möglichst viel Motorgeräusch vom Innenraum fernzuhalten. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion, die von von Hand verschweißten Stahlblechen ummantelt ist. Dadurch entsteht eine beinahe nahtlose Verbindung, die bis zur Perfektion von Hand geschliffen wird. Insgesamt besitzt der Rahmen des Ghost Schweißnähte von 4,9 Meter Länge und 6.988 Schweißpunkte. Motorhaube und Frontscheibenrahmen bestehen aus geschliffenem Aluminium. Der Ghost gleitet auf einem Luftkissen. Doppelte Dreieckslenker vorn und eine Multi-Link-Hinterachse arbeiten mit einer intelligenten Luftfederung für alle vier Räder und elektronisch gesteuerten, variablen Dämpfern zusammen, um genau die Laufruhe zu bieten, für die Rolls-Royce seit mehr als 100 Jahren berühmt ist. Die neue Luftfederung des Ghost ist so sensibel, dass sie selbst auf kleinste Veränderungen reagiert. Sie kompensiert sogar schon dann, wenn auf dem Rücksitz einer der Passagiere seine Sitzposition wechselt. Ein komplexes Computersystem wertet ständig die Werte zahlreicher Sensoren im ganzen Fahrzeug aus. Allein die Dämpfereinstellungen werden alle 2,5 Millisekunden neu berechnet. Das sorgt nicht nur für höchsten Komfort, sondern auch für präzise Lenk- und Handlingeigenschaften. Das Luftfedersystem bietet darüber hinaus die Option, den Ghost auf Wunsch um 25 mm anzuheben oder abzusenken. Zahlreiche elektronische Regelsysteme unterstützen den Ghost im Bedarfsfall bei nahezu jedem Fahrzustand. Dazu gehören eine aktive Rollstabilisierung, eine dynamische Bremssteuerung und die dynamische Stabilitätskontrolle einschließlich dynamischer Traktions- und Kurvenkontrolle. Alle Technologien werden zentral vom dual-integrierten Chassis-Managementsystem gesteuert, das auch unter extremsten Bedingungen für verlässliche Fahrzeugreaktionen sorgt. Von Fahrer und Passagieren völlig unbemerkt arbeiten Handling- und Sicherheitssysteme Hand in Hand und sorgen in jeder Situation für perfekten Bodenkontakt.
Kraftpaket Ghost mit 570 PS und einem Drehmoment von satten 780 Nm
Der Ghost wird von einem exklusiv für ihn entwickelten 6,6 Liter Twinturbo-V12 angetrieben. Mit seiner Direkteinspritzung entwickelt er 570 PS – genug, um ihn von 0-100 km/h in nur 4,9 Sekunden zu beschleunigen, mit einer bei 250 km/h elektronisch abgeregelten Höchstgeschwindigkeit. Sein Drehmoment von 780 Nm steht bereits bei 1.500 U/min zur Verfügung und sorgt für unmittelbare, aber extrem weiche Leistungsentfaltung. Die Motorleistung wird von einem elektronisch gesteuerten Achtgang-Automatikgetriebe von ZF übertragen. Das Getriebe sorgt für seidenweiche Kraftübertragung, eine Anzeige der verfügbaren Leistung ersetzt in der Armaturentafel den herkömmlichen Drehzahlmesser. Die neue Antriebseinheit emittiert trotz der enormen Leistung nur 317 g/km CO2. Der Verbrauch liegt bei 13,6 l/100km.
Der Ghost ist ein moderner Rolls-Royce
Der Ghost ist der leistungsstärkste Rolls-Royce, den das Unternehmen je gebaut hat. Allerdings entfaltet ein Rolls-Royce seine Kraft stets anders als andere Automobile. Die Kraft entwickelt sich auf elegante und angenehme Art, oder, wie einige Kunden es ausdrücken, sie senkt den Puls anstatt ihn zu beschleunigen. Das Prinzip der Klarheit gilt beim Ghost auch für die Art, wie er sich fährt. Die komplexe Software und die umfangreichen Technologien unter der Oberfläche dienen dazu, das Fahren mit dem Ghost einfacher und leichter zu machen. Sie sollen den Fahrer nicht stören oder verwirren. Der Ghost ist fahrerorientierter als je ein Rolls-Royce zuvor. Der Fahrer sitzt leicht erhöht hinter dem Lenkrad – im Englischen „Authority Position“ genannt. Dadurch kann die Straße besser überblickt werden. Die Armaturentafel wirkt sehr klar, bietet viel Platz und ist auf intuitive Bedienung ausgelegt. Alle Bedienelemente sind sorgfältig angeordnet. Alle wichtigen Komponenten sind durch Chrom akzentuiert. Die weiche Instrumentenbeleuchtung schimmert durch das bekannte, schwarz ummantelte Lenkrad, das ebenfalls verschiedene klassiche Kippschalter und einen ergonomischen Rollschalter umfasst. Das zentrale Bedien-Display ist hinter einer furnierten Abdeckung verborgen und erscheint nur, wenn es benötigt wird. Alle relevanten Ausstattungsmerkmale wie Satellitennavigation, Telefon, Kommunikations- und Unterhaltungsfunktionen werden hier angezeigt und über einen Drehschalter vorn auf der Mittelkonsole bedient, der durch Tasten ergänzt wird. Die Fahrerassistenzsysteme und optionalen Funktionen des Ghost arbeiten äußerst diskret und lassen sich leicht bedienen. Wenn sich der Fahrer dem Fahrzeug genähert hat, entriegelt der optionale Komfortzugang die Türen, sobald der Fahrer den verchromten Türgriff berührt und der Schlüssel in einem Umkreis von 1,5 Metern ist. Im Fahrzeug ermöglicht die Sprachsteuerung die Anwahl der gewünschten Funktionen, ohne den Drehschalter benutzen zu müssen. Zur Erleichterung von Fahrmanövern stehen mehrere Kameras rund um das Fahrzeug zur Verfügung. Weitwinkelkameras hinten, seitlich, vorn und oben zeigen gemeinsam alle toten Winkel, die Umgebung rund um das Fahrzeug oder die berechnete Fahrstrecke beim Rückwärtseinparken an. Hinter dem Kühlergrill sitzt diskret zusätzlich eine Kamera für Night Vision. Dies erkennt im Dunkeln Fußgänger auf bis zu 300 m Entfernung und zeigt sie auf dem zentralen Display in der Armaturentafel an. Die Fahrzeugsysteme empfangen von der Kamera ein Infrarot-Wärmebild und berechnen unter Berücksichtigung von Geschwindigkeit und Fahrtrichtung, ob eine Kollisionsgefahr besteht. In diesem Fall wird entschieden, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen und eine entsprechende Warnmeldung an den Fahrer ausgegeben wird.
Die Sicherheit geniesst bei Rolls-Royce oberste Priorität
Sicherheit hat weiterhin oberste Priorität, und der Ghost bietet auch hier die neuesten Technologien. Seitenaufprallschutz in allen Türen ergänzen die absorbierenden Knautschelemente im Heck. Das ACSM (Advanced Crash and Safety Management) erhält 2.000 Mal pro Sekunde Signale von zahlreichen Fahrzeugsensoren. Es nutzt diese Informationen – gemeinsam mit den Motor- und Fahrwerkssystemen – um bei einem Unfall die erforderlichen Sicherheitssysteme angemessen zu aktivieren. Bei Bedarf aktiviert ACSM – neben anderen Dingen – die Vorspannung der Gurte und alle Airbags in der Fahrgastzelle, um den Schutz der Passagiere rechtzeitig aufzubauen. Das Head-Up-Display projiziert wichtige Informationen wie Geschwindigkeit oder Richtungsangeben des Navigationssystems auf die Frontscheibe im Sichtfeld des Fahrers. Diese Informationen sind nur für den Fahrer sichtbar und lassen sich nach Wunsch aktivieren. Die Spurverlassenswarnung warnt den Fahrer, sobald das Fahrzeug aus der aktuellen Fahrspur abzuweichen droht. Sie arbeitet mit einer integrierten Kamera am Innenspiegel, die Straßenmarkierungen und die Fahrzeugposition erkennt. Die Warnung an den Fahrer erfolgt über ein leichtes Vibrieren im Lenkrad. Hat der Fahrer kurz vor einem Spurwechsel den Blinker betätigt, vibriert das Lenkrad nicht. Der Fernlichtassistent steuert die Nutzung von Abblend- und Fernlicht bei Nacht automatisch. Mit der gleichen Kamera wie beim Fahrspurassistenten erkennt das System eine Lichtquelle vor dem Fahrzeug und schaltet Fern- und Abblendlicht automatisch um. Die adaptiven und mitlenkenden Scheinwerfer verbessern die Ausleuchtung der Fahrbahn bei Regen, Nebel und Kurvenfahrt. Die aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go Funktion ermöglicht entspanntes Fahren besonders auf Reisen, da der Fahrer weder zum Beschleunigen, noch zum Verzögern oder sogar beim Anhalten eingreifen muss. Ein aktiver Bremseingriff erlaubt auch das Hinunterfahren eines Gefälles mit konstanter Geschwindigkeit; die dynamische Stabilitätskontrolle wird gegebenenfalls aktiv, um das Kurventempo auf ein sicheres und komfortables Niveau zu begrenzen.
Legendäre Handwerskunst aus dem Hause Rolls-Royce
Rolls-Royce genießt den Ruf, Fahrzeuge zu bauen, die absolut einmalig sind. Bereits der Name strahlt eine Magie aus, die sich vor allem auf die große Liebe zum Detail und die hochwertigen Materialien gründet, die überall zum Einsatz kommen. Während der Produktion, die mindestens 20 Tage dauert, legen in mehr als 2.000 einzelnen Arbeitsschritten 60 Spezialisten persönlich Hand an. Der Ghost durchläuft denselben Lackierprozess wie der Phantom – sieben Tage, in denen er lackiert und von Hand poliert wird. Die Karosserie durchläuft dabei fünf Stufen. Zuerst wird eine Phosphatierung als Korrosionsschutz durchgeführt. Danach folgt eine Schicht Grundierung, eine Farbschicht und zum Schluss zwei Schichten Klarlack. Zwischen jedem Schritt wird jede Schicht von Hand geschliffen, die letzte Klarlackschicht wird anschließend fünf Stunden lang auf Hochglanz poliert. Der Ghost ist in 12 Außenfarben erhältlich, die jeweils mit der optionalen Motorhaube in Silver Satin kombiniert werden können. Makelloses Leder im Interieur ist ein absolutes Muss für jeden Rolls-Royce. Erfahrene Experten erkennen vor der Verarbeitung jede mögliche Abweichung im Leder. Für jeden Innenraum werden mindestens acht ganze Häute benötigt. Um Farbabweichungen zu vermeiden, stammen alle acht Häute stets aus einem gemeinsamen Färbeprozess. Die Häute werden in einer Trommel mit Farbe pigmentiert und nicht eingesprüht, um eine vollständige Farbdurchdringung zu erreichen. Dieser Prozess sorgt außerdem dafür, dass das Leder geschmeidiger und weniger anfällig für Risse wird. Außerdem besitzt es eine wesentlich höhere Robustheit und Lebensdauer. Alle Sitze und Innenverkleidungen sind handvernäht und werden von erfahrenen Experten in traditioneller Polstertechnik hergestellt. Die natürliche Schönheit der Holzfurniere entsteht durch die Handwerkskunst erfahrener Meister ihres Faches. Dabei wird die natürliche Maserung bewusst nach Originalität und Schönheit ausgewählt: Furnierspezialisten wählen nur das beste Holz, aus dem die hauchdünnen Furniere geschnitten werden. In jedem Fahrzeug wird immer nur das Holz eines einzigen Baums verwendet. Das sorgt nicht nur dafür, dass die Maserung im gesamten Innenraum stimmig ist, sondern auch für eine gleichmäßige Alterung und Farbgestaltung.
Alle Einzelteile werden sorgfältig von Hand geschnitten und geschliffen, bevor sie mit fünf Lackschichten als Schutz und für den Glanz versehen werden.





















