IWC – Mit der Da Vinci-Kollektion ins digitale Zeitalter

Das neuste Modell der Da Vinci-Kollektion ist ein weiterer Meilenstein der Haute Horlogerie: Es macht mit seinen digitalen Anzeigen nicht nur jeden Tag, sondern auch jeden neuen Monat zu einem Grossereignis. Sein Flyback- Chronograph setzt Massstäbe.
Ihr Name bleibt Programm: Die Da Vinci Perpetual Calendar Digital Date-Month schreibt im tonneauförmigen Gehäuse die stolze Geschichte des Kalendariums-Chronographen fort, mit dem IWC Schaffhausen 1985 die Renaissance der Mechanik massgeblich mit eingeläutet hatte. Nicht in grossen Lettern, sondern in grossen Zahlen: Denn zum ersten Mal zeigt ein IWC Zeitmesser mit ewigem Kalender gleichzeitig das Grossdatum an und macht den korrekten Wechsel des Monats zu einem digitalen Grossereignis auf dem Zifferblatt. Um die beiden wichtigsten kalendarischen Indikationen so prominent auftreten zu lassen, war wieder einmal uhrmacherischer Erfindergeist gefragt. Aber für die Lösung kniffliger mechanischer Probleme ist die Schaffhauser Manufaktur schliesslich weltweit bekannt. Und mit dem Thema digitaler Anzeigen beschäftigt sie sich auch nicht zum ersten Mal.
Die Da Vinci im digitalen Zeitalter
Um die Weltneuheit historisch einzuordnen, muss man 125 Jahre in der Firmengeschichte zurückgehen: Damals begann mit dem Lizenzvertrag zwischen dem Erfinder Josef Pallweber aus Salzburg und der IWC in Schaffhausen ein bemerkenswertes Kapitel Uhrengeschichte. IWC Taschenuhren mit digitaler Zeitanzeige blieben allerdings eine Episode. Und das neue Da Vinci-Modell tritt auch nur indirekt in die Fussstapfen der sogenannten Pallweberuhren – heute sehr gesuchte Sammlerstücke. Denn die neue Da Vinci zeigt nicht die Uhrzeit, sondern das Datum und den Monat ihres mechanisch programmierten Kalenders digital an. Was innovativ, ausgesprochen praktisch und vor allem leicht ablesbar ist. Und sie schliesst nach zwei Jahren, in denen die Da Vinci im tonneau-förmigen Gehäuse mit dem neuen, bei IWC entwickelten Chronographen als Komplikation brillierte, zu den wichtigsten Zusatzfunktionen der bisherigen Da Vinci-Linie auf: Neben dem Chronographen ist dies der ewige Kalender, jetzt aber mit Grossdatum und einer ebenso grossen Darstellung des Monats in digitaler Form, sowie der digitalen Anzeige des vierjährigen Schaltjahr-Zyklus.
Die Kalendariums-Anzeigen sind – wie es der Name der Uhr verspricht – bis in die Ewigkeit programmiert. Allerdings sollte der Besitzer des neuen Da Vinci-Modells die besonderen Schaltjahr- Regeln des Gregorianischen Kalenders kennen. Jedes 4. Jahr ist bekanntlich ein Schaltjahr, jedes 100. Jahr ist kein Schaltjahr, allerdings mit der Ausnahme jedes 400. Jahres, das wiederum ein Schaltjahr ist. Für die wohl mehreren nachfolgenden Besitzer der Uhr bedeutet dies, dass die Kalenderanzeige nur alle hundert Jahre – mit Ausnahme jedes 400. Jahres – um einen Tag vorgestellt werden muss. Nach dem Vorstellen der Uhr um einen Tag am 1. März 2100 ist die nächsten hundert Jahre lang also keine Korrektur des Kalenders durch den Besitzer mehr nötig.




















